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Herbstreise 2017

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Empfehlungen:

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- KALENDER-2018

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Neuerscheinungen:

Verena Feistauer
Eine neue Heimat im Kino
4640 Seiten, Broschur, 29,95 €
978-3-8375-1786-6
Die Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen im Heimatfilm der Nachkriegszeit Infolge des Zweiten Weltkriegs verloren etwa zwölf Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den damaligen deutschen Ostgebieten und den deutschen Siedlungen in Osteuropa ihre Heimat. Ihre Integration in der BRD und der DDR verlief nicht immer reibungslos, sondern wurde durch das Aufeinanderstoßen verschiedener Mentalitäten und Konfessionen erschwert. Die Thematik von Vertreibung, Flucht und Integration in die Nachkriegsgesellschaft wurde in unterschiedlich starkem Maße auch in den Spielfilmen der Zeit reflektiert. Verena Feistauer analysiert systematisch die inhaltliche Auseinandersetzung von Heimatfilmen der 1950er Jahre mit der Suche nach Identität und Heimat und vergleicht die filmischen Darstellungen mit den realen Zuständen der Nachkriegszeit. 

Hans Hesse
Stolpersteine
Idee. Künstler. Geschichte. Wirkung.
978-3-8375-1547-3
Gunter Demnigs STOLPERSTEINE gehören zu den wohl bekanntesten Mahnmalen für NS-Opfer. Kaum jemand, der die eigentlich unauffällig in den Boden eingelassenen Gedenksteine mit der Inschrift „Hier wohnte“ aus Messing nicht kennt. Sie lassen die Passanten im übertragenen Sinne stolpern: über die ehemaligen Wohnorte der Opfer und über deren Schicksale. Der erste STOLPERSTEIN wurde 1992 in Köln verlegt; inzwischen liegen über 61.000 STOLPERSTEINE in über 1.100 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas. Der Historiker Hans Hesse geht in seinem Buch ausführlich der Geschichte der STOLPERSTEINE – von der ersten Idee über die Ausweitung des Projekts und seine Internationalisierung bis heute – nach. Neben einer biografischen Skizze über den Menschen und Künstler Gunter Demnig und seine weniger bekannten Kunstprojekte, sind weitere Schwerpunkte des Buches die Wirkungsgeschichte der STOLPERSTEINE sowie weitere Akteure dieser bürgerschaftlichen Gedenkbewegung wie Paten und Initiativen, aber auch die Benennung von Konfliktfeldern im Zusammenhang mit diesem Gedenkprojekt. Der Anhang bietet neben einem umfassenden Literaturverzeichnis und weiterführenden Internetadressen.

Julia Lorenzen
Die Erfindung des Automobils
Automobil- und Unternehmenskultur im Spiegel der Jubiläen der Daimler-Benz AG
272 Seiten, zahlr. Abb., Broschur, 29,95 €
978-3-8375-1718-7
Die deutsche Automobilindustrie ist zentral nicht nur für die deutsche Wirtschaft, sondern auch für das nationale Selbstbild der Deutschen. Dem Auto kommt bis heute eine besondere Rolle im individuellen wie nationalen Selbstverständnis zu, umso mehr, als zwei Deutsche, Carl Benz und Gottlieb Daimler, die ersten funktionsfähigen Autos bauten. Diese Erfindung des Automobils wurde in Deutschland immer wieder groß gefeiert, von der Daimler-Benz AG, aber auch von anderen Institutionen. Unter wandelnden Vorzeichen feierte sich die Automobilindustrie, ihre Produkte und ihre Leistungen. Verschiedene große Feste in den 1930er Jahren, 1961 und 1986 sind Gegenstand dieses Buches. Die Untersuchung dieser Feiern ermöglicht zum einen tiefe Einblicke in die zeitgenössischen Diskurse rund um das Automobil, die Automobilindustrie und ihre unternehmerische Selbstdarstellung sowie die Inszenierung ihres Verhältnisses zu Gesellschaft und Politik. 

Wir brauchen das Vereinte Europa
Hein Hoebink/Herbert Reul
200 Seiten, Broschur, 19,95 €
978-3-8375-1788-0
„Warum Europa?“ ist zu einer Frage geworden, die das historisch Gewachsene in Europa umso mehr zu modifizieren anstrebt, als auf die Europäische Union des Lissabonner Vertrages vehement skandierter Schatten fiel und fällt, der in den Medien und der europäischen Bevölkerung vielfältigen Diskussionsstoff lieferte und liefert sowie nationalen Eigensinn auf der einen Seite und europäischen Gemeinschaftssinn auf der anderen Seite in ungewohnter Schärfe gegeneinander auswog und auswiegt. Wie in einer offenen Gesellschaft üblich, fallen die Antworten auf die gestellte Frage umso weniger einmütig aus, als sie nicht exklusiv und umfassend zusammengetragen worden sind, sondern in priorisierender und damit in individuell akzentuierender Auswahl. Nur das jeweils für wichtig Erachtete soll mit der erforderlichen guten Begründung vermittelt werden, um Zweifeln am Nutzen des Prozesses der europäischen Integration mit überzeugenden Argumenten schlagkräftig zu begegnen. 

Perspektiven der Ziegeleiarbeit
Andreas Immenkamp
144 Seiten, zahlr. Abb., Hardcover, 14,95 €
978-3-8375-1776-7
Die Herstellung von Ziegelsteinen im Fokus von Kunstschaffenden. Kunstobjekte aus fünf Jahrhunderten aus den Bereichen Volkskunst, Malerei, Bildhauerei und Druckgrafik zeichnen ein facettenreiches Bild künstlerischer Interpretationen und Perspektiven des Themas. Sie begleiten den Wandel der Ziegelproduktion - von der personalintensiven, körperlich anstrengenden Handarbeit zur heutigen weitgehend automatisierten Fabrikherstellung. Die frühe Arbeiterlyrik des lippischen Zieglerdichters Friedrich Wienke ergänzt die Objekte der bildenden Kunst in idealer Weise.
Das dritte Stift
Forschungen zum Quedlinburger Frauenstift
Stephan Freund/Thomas Labusiak
240 Seiten, zahlr. Abb., Broschur, 29,95 €
978-3-8375-1798-9
Aus dem Inhalt:
Pierre Fütterer: Frühmittelalterliche Wegenetze im Nordharzvorland und Quedlinburgs verkehrsgeographische Lage zur Zeit der Ottonen
Tobias Gärtner: Archäologische Quellen zur Entwicklung von Stadt und Stift Quedlinburg vom 10. bis zum 13. Jahrhundert
Stephan Freund: Symbolischer Ort – symbolische Handlungen. Quedlinburg als königlicher Aufenthaltsort (10.–12. Jahrhundert)
Katrinette Bodarwé: Glaube und Schriftlichkeit im liturgischen Kontext des frühmittelalterlichen Quedlinburg
Elisabeth Rüber-Schütte: Anmerkungen zur Confessio der Quedlinburger Stiftskirche und ihren ottonischen Stuckarbeiten
Hiltrud Westermann-Angerhausen: Reliquien – Trophäen – Spolien. Umgang mit Altertümern in der Ottonenzeit
Thomas Labusiak: Der Servatiusschrein im Wandel
Clemens Bley: Repräsentation und Geschlecht. Totengedächtnis und dynastische Konkurrenz der Welfen und Wettiner
im Reichsstift Quedlinburg um 1600. Zugleich ein Beitrag zum Bildhauer Jürgen Tribbe

Eisenbahn-Titel:

Schienenwege gestern und heute Berlin
Zeitreise durch Berlin
Burkhard Wollny
144 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 24,95 €
978-3-8375-1774-3
Berlin gehört sicherlich zu den Metropolregionen Deutschlands, die in den letzten Jahrzehnten die größten Veränderungen beim schienengebundenen Verkehr erlebt haben. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die geteilte Stadt obendrein völlig unterschiedlich. Während im Westteil die Straßenbahn ganz verschwand und auch der normale Bahnverkehr eher eingeschränkt lief, setzte man in der Hauptstadt der DDR massiv auf den Schienenverkehr. Nach 1990 hat sich das Bild dann völlig gewandelt. Heute präsentiert sich Berlin als moderne Verkehrshauptstadt, wobei man im Ostteil nach wie vor mehr Relikte aus früheren Zeiten entdeckt. Der bekannte Fotograf und Autor Burkhard Wollny ist ein profunder Berlin-Kenner, der schon in den 1960er Jahren dort auf Fotojagd gegangen war. Seine Bilder und exzellente Aufnahmen anderer namhafter Fotografen wie Hermann Kuom oder Wolfram Müller bildeten die Basis für die eindrucksvollen Bildvergleiche, die Wollny für dieses Buch erstellt hat. 

BERLIN  OST - WEST Kalender 2018
12 Monatsblätter, Format 49 cm × 34 cm, € 12,95
978-3-8375-1835-1
Einzigartige Motive dokumentieren den regen und interessanten Schienenverkehr im Ost- und Westteil der Stadt zwischen der Zeit unmittelbar nach dem Mauerbau und dem Ende des Dampflokeinsatzes durch die Deutsche Reichsbahn. Faszinierende Aufnahmen aus einer geteilten Stadt, deren Schienenstrecken aber komplett von der DDR betrieben wurden.
mehr Kalender 2018

Reichsbahn Dampf,
Kalender 2018 – Inklusive Video-DVD „Große Gala der Dampflokstars – DDR-Dampfrösser in Aktion“
Laufzeit 45 Minuten, € 19,95
978-3-8375-1837-5
Die 13 meisterhaften Motive in diesem Kalender zeigen spektakuläre und seltene Dampfbespannungen, eingebettet in herrliche Landschaften oder vor schweren Zügen auf Hauptstrecken. Die ausgewählten Fotos sind auch eine Erinnerung an eine untergegangene Welt, die in Bezug auf die Eisenbahn und die vielen Reichsbahner in Ost und West in guter Erinnerung geblieben ist. 

Mit der Deutschen Reichsbahn durch Thüringen, Kalender 2018
12 Monatsblätter, Format 49 cm × 34 cm, € 12,95
978-3-8375-1836-8
Mit der Deutschen Reichsbahn durch Thüringen: Das ist eine Reise zurück in die Zeit des legendären Steilstreckenbetriebs mit der Baureihe 95, der unvergessenen Einsätze der 01.5 im Saaletal oder dem gemächlichen Nebenbahnbetrieb während der Wendejahre. Der neue, großformatige Kalender besticht mit seinen stimmungsvollen Schwarzweiß-Aufnahmen, die dem Betrachter längst Verlorenes und Vergessenes zwischen Sonneberg und Nordhausen wieder vor Augen führen. Steigen Sie ein zu einer einmaligen Reichsbahn- Zeitreise!

MIBAkompakt
Gartenbahnen
240 Seiten, über 650 Abb., Großformat, Broschur, 19,95 €
978-3-8375-1849-8
Sommerzeit ist Gartenbahnzeit – und die hat in dem neuen MIBA-Kompakt- Band ihren ständigen Begleiter. Auf 240 Seiten bietet er eine ebenso geballte wie fundierte Sammlung der besten MIBA-Beiträge über Gartenbahnen aus den letzten 15 Jahren. Es geht um Planung und Betrieb, Bau und Gestaltung von Gartenbahn- und Zimmer-Anlagen im Maßstab 1:22,5, aber auch um den Bau und die Verbesserung von Fahrzeugen und um Gebäude und Brücken. Und natürlich werden einige herausragende Gartenbahnanlagen in fantastischen Bildreportagen vorgestellt. Sichern Sie sich schon jetzt diesen einzigartigen Ratgeber rund um die Freiluft- Modellbahn auf großer Spur.

Schienenwege gestern und heute Ost-Sachsen
André Marks
144 Seiten, 250 Farb- und historische s/w-Fotos, geb., 29,95 €
978-3-8375-1863-4
Dresden und das östliche Sachsen blicken auf eine lange und interessante Geschichte der Eisenbahn zurück. Auf vielen Strecken dominierte bis in die 1980er Jahre die Dampftraktion, entsprechend bekannt waren und sind viele Strecken dieser auch landschaftlich faszinierenden Region. Die Wende in der DDR hat dort natürlich wie überall in der einstigen DDR das Bahnwesen quasi auf den Kopf gestellt. Entsprechend eindrucksvoll sind die Bildvergleiche, die wir in diesem Band der sehr erfolgreichen VGBBuchreihe Schienenwege durch die Zeit präsentieren. André Marks, ein anerkannter Kenner der sächsischen Eisenbahngeschichte, hat mit großer Sorgfalt alte Aufnahmen von namhaften Fotografen ausgewählt und die heutige Situation nachgestellt. 

Jürgen Schubert
Die Hänichener Kohlenbahn
Das Meisterwerk sächsischer Eisenbahnkunst
272 Seiten, zahlr. Abb., Festeinband, 49,95 €
978-3-8375-1800-9
Was den meisten Eisenbahnfreunden als Windbergbahn oder Sächsische Semmeringbahn bekannt ist, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als Hänichener Kohlezweigbahn gebaut. Unmittelbar vor den Toren Dresdens erschloss diese erste deutsche Gebirgsbahn das Steinkohlerevier am Windberg. Anspruchsvolle topografische Verhältnisse erforderten eine kurvenreiche Streckenführung mit bemerkenswerten Steigungen und kleinen Radien. Der Bau dieser Kohlenbahn war seinerzeit eine Meisterleistung der Ingenieure. Die ersten fünf Jahrzehnte des Sächsischen Semmerings, dessen Reste heute denkmalgeschützt sind, standen ausschließlich im Zeichen der Kohleabfuhr. Dieses grundlegende Werk vermittelt anhand zahlreicher historischer Dokumente einen tiefen Einblick in die Frühzeit des Eisenbahnbaus und zeigt die großen Herausforderungen, vor denen die Pioniere des Schienenverkehrs standen.


Diener, Wolfgang
Anstrich und Bezeichnung von Güterwagen
Das Erscheinungsbild deutscher Wagen von 1864 bis heute
208 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 29,95 €
978-3-8375-1650-0
Dieser Band behandelt die Farbgebung und Beschriftung der Fahrzeuge anhand amtlicher Unterlagen und offizieller Quellen der Bahnverwaltungen. Dabei sind nicht nur die staatlichen Eisenbahnen der Länder, des Deutschen Reichs, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch die früheren, später verstaatlichten Privateisenbahnen und die Deutsche Bahn AG und deren Dienstwagen berücksichtigt. 

Koschinski, Konrad / Obermayer, Horst J. / Kabelitz, Andreas
DB-Dieselloks der 1950er-Jahre
V 60, V 65, V 80, V 100, V 200
240 Seiten, zahlr. farb. Abb., Broschur, 19,95 €
978-3-8375-1779-8
Mit der dieselhydraulischen V 80 gelang den Konstrukteuren Anfang der 1950er-Jahre ein Meilenschritt. Der erfolgreiche Probeeinsatz ermutigte dazu, den auf die Drehgestelle wirkenden Gelenkwellenantrieb auch in Loks der 2000-PS-Klasse für den Hauptbahndienst anzuwenden. Die 1953 erschienene V 200 war der Stolz der jungen Bundesbahn.
Schon 1955 erhielt die DB ihre ersten V 60. Für die Rangierloktype hatte man die robuste Steifrahmenbauart mit Antrieb der Räder über Blindwelle und Kuppelstangen gewählt. Für den leichten Streckendienst folgte 1956 eine Kleinserie der Baureihe V?65. Ab 1958/59 erprobte V?100-Prototypen bildeten die Vorhut der in großen Stückzahlen beschafften V?100, mit denen der Strukturwandel von der Dampf- zur Dieseltraktion auch auf Nebenbahnen vollends gelang.
Dieser reich bebilderte Sammelband, entstanden aus den renommierten Sonderausgaben des Fachmagazins „Eisenbahn-Journal“, bietet ein erschöpfendes Porträt der beliebten DB-Diesellok-Klassiker der 1950er-Jahre.

Burkhard Wollny, Herbert Stemmler, Helmut Röth, Gerhard Greß, Korbinian Fleischer, Wolfgang Löckel
Schienenwege gestern und heute Nordbaden
Zeitreise durch Nordbaden
144 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 24,95 €
978-3-8375-1645-6
Burkhard Wollny, Gerhard Greß und Dipl.-Ing. Herbert Stemmler sowie weitere namhafte Fotografen haben das Bahngeschehen Nordbadens schon früh dokumentiert und stellten für dieses Buch ihre fotografischen Raritäten zur Verfügung, so dass Korbinian Fleischer 2015 und 2016 alle Orte erneut aufsuchen konnte. Begeben Sie sich auf eine faszinierende Zeitreise zum schmalspurigen "Odenwaldexpress" Mosbach – Mudau, zu den Überlandstraßenbahnen rund um Heidelberg und Mannheim, ins Bauland, nach Karlsruhe mit seinen umfangreichen Bahnanlagen und in den Kraichgau, wo heute modernisierte und elektrifizierte Bahnen den ländlichen Raum erschließen; oder zur längst verschwundenen Kleinbahnromantik der Albtal-Verkehrsgesellschaft, die in den letzten Jahrzehnten als Pionier ein überregionales Stadtbahnsystem aufgebaut hat. Die rund 120 Bildpaare sind ein einzigartiges Dokument südwestdeutscher Verkehrsgeschichte in den letzten rund 60 Jahren. Zusätzlich nimmt man im direkten Vergleich der historischen Aufnahmen mit dem heutigen Zustand auch den Wandel der Landschaft und der Siedlungsstrukturen wahr. Auch dort, wo sich die Eisenbahn bis heute als zuverlässiges und umweltfreundliches Verkehrsmittel gegen die Konkurrenz auf der Straße behaupten konnte, gab es massive Umgestaltungen. 

Gerhard Greß
Freiburg und seine Verkehrswege
232 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 34,95 €
978-3-8375-1762-0
Ist von Freiburg die Rede, denkt man wohl zuerst an das weltweit von Kunsthistorikern als architektonisches Meisterwerk der Gotik gerühmte Münster, an das historische Kaufhaus von 1532, an die beiden mittelalterlichen Stadttore oder an die wunderschöne Landschaft. Freiburg war durch seine Lage am Westrand des Schwarzwaldes in der Entwicklung seiner Verkehrswege besonders begünstigt. Daran hat sich bis in unsere Tage nichts geändert. Nach dem 2015 erschienenen Bestseller "Die Höllentalbahn und Dreiseenbahn" lag es nahe, die sich stetig verändernde, hochinteressante Verkehrsgeschichte Freiburgs in den Mittelpunkt dieses Buches zu stellen.
Der bekannte Freiburger Redakteur, Buchautor und Fotograf Gerhard Greß führt Sie in diesem außergewöhnlichen Werk auf 232 Seiten mit rund 450 seltenen, meist erstmals veröffentlichten Fotografien/Abbildungen durch seine Heimatstadt und deren Umgebung. Erinnern Sie sich noch an die Ära der Dampf-, Diesel- und elektrischen Lokomotiven? Oder an die Straßenbahnen und Omnibusse vor und nach 1945 im sich stetig veränderten Freiburg? Besondere Berücksichtigung finden hier die fünfziger und sechziger Jahre, eine spannende Zeit des Aufbruchs und der Erneuerung in vielen Bereichen des täglichen Lebens sowie des Strukturwandels auf Schienen und Straßen. Aber auch die jüngere Freiburger Verkehrsgeschichte wird im Schlusskapitel ins Gedächtnis gerufen: Die Jahre zwischen 1970 und heute. 

Kosak, Willy
Der Purist
Highend-Modellbahn: Fahrzeuge - Gleise - Landschaft
192 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 39,95 €
978-3-8375-1804-7
„Der Purist“ - damit kann im Modellbahnwesen nur einer gemeint sein: Willy Kosak. Jetzt endlich lässt sich sein modellbauerisches und fotografisches Schaffen aus vielen Jahrzehnten in einem Prachtband der Extraklasse genießen. Das Buch zeigt in drei Hauptabschnitten, was „Eisenbahn-Modellbau heute“ bedeutet: Gleisbau, der sich kompromisslos am Vorbild orientiert, Fahrzeugbau, dessen Detaillierungstiefe das in H0 Machbare auslotet, und Landschaftsbau, der die Grenze zwischen Natur und ihrer Nachbildung verschwimmen lässt. Das alles erläutert von ausführlichen Texten, sodass alle Bauschritte für den Leser leicht nachvollziehbar sind. Highend-Modellbahn für Perfektionisten - und für Träumer und Genießer.

Otto O. Kurbjuweit
Vorwort von Ivo Cordes
Die Braunlage-Andreasberger Eisenbahn
Planung, Bau und Betrieb einer ungewöhnlichen Modellbahn
288 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 29,95 €
978-3-8375-1780-4
Otto O. Kurbjuweits Standardwerk „Anlagenplanung für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb“ hat durch zielführende Ratschläge und pointierte Ansichten für einige Aufmerksamkeit in der Modellbahnszene gesorgt. Seither fragen sich viele, wie denn wohl die eigene Anlage eines solchen „Unruhestifters“ aussieht. Nicht nur diese Frage wird jetzt beantwortet, sondern auch solche:
• Wie entwickelt man eine Konzeption?
• Wie verleiht man einer Anlage unverwechselbare Identität?
• Wie geht "walk around" bei einer Anlage mit Zweigstrecke?
• Wie nützt man die dritte Dimension?
• Wie geht vorbildmäßiger Zugleitbetrieb im Modell?
• Wie organisiert man einen realistischen Güterverkehr inklusive Güterwagenumlauf?
• Wie hält man ein Team à la "Vogelsberger Westbahn" auf Dauer bei der Stange?
Die Braunlage-Andreasberger Eisenbahn (BAE) von OOK stellt eine fiktive Meterspurbahn im Harz im Maßstab 1:45 dar. Sie hat in Braunlage Verbindung zum realen Harzer Meterspurnetz und "spielt" im März und April 1936. Die Hauptstrecke auf der Anlage führt von Braunlage nach Sieber, hat eine Länge von 57 Metern und weist Steigungen bis zu 33 Promille auf. Dieser großformatige Band enthält aber weit mehr als OOKs modellbahnerische Memoiren. Sein Lebenswerk und sein Credo weisen mit vielen Grafiken, stimmungsvollen Modellbildern und auch prächtigen großformatigen Fotos den Weg zum Modell einer Eisenbahn. Es geht um Konzeption und Planung, Bau und Technik, um Betriebsstellen und Güterverkehr, um spezielle Bauten und noch speziellere Tannen - und um einen "alten Knacker" im Wohlfühlclub ...
Dass diese Anlage nicht in einer der Standardspuren erbaut ist, sondern in der eher randständigen Baugröße 0m, spielt für die Aussage des Buches eine untergeordnete Rolle. Hier kann auch jeder "Einser" oder "Halbnuller", jeder TT- oder N-Bahner ohne Ende profitieren.

André Marks
Chemnitz und seine Verkehrswege
161 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 29,95 €
978-3-8375-1767-5
Die alte sächsische Industriemetropole war und ist seit Urzeiten ein wichtiger Verkehrsknoten. Die Geschichte des dortigen öffentlichen Verkehrs ist entsprechend vielfältig und spannend. Unsere Autoren sind fachkundige Kenner, die ausgesprochen interessante und informative Fakten und Illustrationen zum Bahngeschehen, zur ungewöhnlichen Straßenbahngeschichte und zu den anderen Verkehrsmitteln zusammengetragen haben.

Helge Scholz, Manfred Meyer
Dampf bleibt Dampf
Mit Günter Meyer durch Sachsen
144 Seiten, Hardcover, 24,95 €
978-3-8375-1737-8
Das Buch erhebt zwar nicht den Anspruch, eine umfassende Autobiographie eines weit über die Grenzen seiner Auer Heimatstadt bekannten Dampflokführers, Eisenbahnhistorikers, Fahrzeugkenners und Eisenbahnfotografen zu sein. Dennoch: Kein anderer als Günter Meyer steht im Mittelpunkt, sein von der Eisenbahn geprägtes Leben aber in erster Linie ein Querschnitt seines Schaffens, seine geliebte Dampfeisenbahn in Sachsen im Bild fest zu halten. Und das konnte er perfekt. Sie sind bei diesem ungewöhnlichen Buch eingeladen, den Dampflokführer und Eisenbahnfreund Günter Meyer näher kennen zu lernen. Freuen Sie sich, mit Bildern und Geschichten auf seine Eisenbahnabenteuer mitzukommen und zu den aufgenommenen Betriebssituationen weitere teils ungewöhnliche Informationen zu erhalten.

Manfred Weisbrod, Reinhold Barkhoff
Dampflokomotive
Technik und Funktion
336 Seiten, zahlr. Abb., Broschur, 29,95 €
978-3-8375-1726-2
Wie funktioniert eine Dampflokomotive? Diese Frage wird nun in einem voluminösen Sammelband, der aus den beliebten Sonderausgaben des Eisenbahn-Journals entstanden ist, erschöpfend beantwortet. Er behandelt nicht nur der Kessel mit seiner Grob- und Feinausrüstung, Dampfmaschine, Zylinder, Triebwerk, Steuerung, Fahr-gestell und Laufwerk, sondern auch die sonstige Ausrüstung einer Dampflok wie etwa die Bremsen, die Bedienelemente im Führerhaus oder die Schmiervorrichtungen. Tendern ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Breiten Raum nimmt die Darstellung von Dampflok-Sonderbauarten ein: Beschrieben werden u.a. Zahnradlokomotiven, Kondenslokomotiven, Franco-Crosti-Lokomotiven, Turbinenlokomotiven, Dampfspeicherloks und Gelenklokomotiven unterschiedlicher Bauarten. Detaillierte Zeichnungen und farbige Illustrationen zeigen nahezu alle Dampflok-Bauteile und veranschaulichen ihre Funktion. Für Dampflokfans, vorbildorientierte Modellbahner und Technikinteressierte ist dieser Sammelband ein unverzichtbares Nachschlagewerk. 

Olaf Haensch
Zug in die Wolken
Mit Volldampf in die Harzer Berge
Mit Panorama-Ausklapper, Streckenkarten, technische Illustrationen (28x29,5 cm)
170 S. 150 Farbfotos, geb., € 39,95
978-3-8375-1730-9

Thomas Samek
Unbekannte Meister der Eisenbahn-Photographie
Die Lokomotiven der Länderbahn- und Reichsbahnzeit
144 Seiten, über 160 Abb., Hardcover, 29,95 €
978-3-8375-1691-3
Namenlos – und doch schön. Unbekannt – und doch Geschichte. Wem verdanken wir das Vermächtnis? Neben den professionell arbeitenden und photographierenden Eisenbahnfreunden gab es eine Vielzahl von Menschen, die ebenso auf den Auslöser drückten und – technisch mal mehr, mal weniger professionell – ein Eisenbahnmotiv einfingen. Dabei waren nicht nur die Motive der Bilder, sondern auch die Motive der Photographen sehr unterschiedlich. Doch wer waren diese Photographen, die uns ein Stück Eisenbahngeschichte vermacht haben? Selbst wenn ein Name überliefert ist, so bleibt der Künstler dennoch unbekannt.
Es sind die daher die Photographien, die in diesem Bildband im Vordergrund stehen - Bilder aus der Länderbahn- und Reichsbahnzeit, entstanden in Bahnhöfen und entlang der Strecken, in Betriebswerkstätten, Bws und AWs. Manche entstammen den Familienalben der Eisenbahner. Viele dieser bislang unbekannten und auch unveröffentlichten Bilder, deren Photographen längst das Zeitliche gesegnet haben, hat Dr. Thomas Samek nun detektivisch enträtselt. Da Vermerke zu Aufnahmedatum und -ort selten vorhanden waren, musste die Lupe eine Loknummer, einen Bahnhofsnamen oder ein markantes Gebäude im Hintergrund entschlüsseln, mussten Pappreste des Photoalbums fein säuberlich abgelöst und rückseitige Schriftzeugnisse freigelegt werden. Fabriknummernlisten, Umzeichnungspläne, Beheimatungsverzeichnisse, Direktionspläne, Streckenverzeichnisse, Buchfahrpläne und Kursbücher grenzen den Aufnahmeort ein, Lokschilder und Anschriften, Wagenpark, Wagenklassen, Uniformen, Laternen, Kriegsmaßnahmen etc. weisen auf den Aufnahmezeitpunkt hin.
Mit seinen Recherchen hat Dr. Thomas Samek den unbekannten Schöpfern dieser seltenen Zeitzeugnisse ein kleines Denkmal gesetzt. Ihre Bilder halten die Erinnerung wach an eine Zeit, als die Eisenbahnen, funktionierend wie ein Uhrwerk, sich an der Spitze von Technik und Fortschritt setzten und in vollem Stolz die Aufmerksamkeit aller Welt auf sich zogen. 

Rainer Schnell
Hamburg und die Eisenbahn 1964–1973
176 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 34,95 €
978-3-8375-1648-7
Die Jahre 1964 bis 1973 waren eine Zeit des Umbruchs, auch und besonders im Hamburger Verkehrswesen. Der Hamburger Fotograf Rainer Schnell hat das Geschehen auf Hamburgs Schienen seit seinem 14. Lebensjahr dokumentiert. Dabei kam auch die städtische Umgebung, durch die die Stecken führen, nicht zu kurz. Dieses Buch zeigt eine Auswahl der besten Fotos, bereichert um viele Schilderungen und teilweise persönliche Erlebnisse rund um die Bahn. 

Konrad Koschinski
Triebzug-Legenden der DB
Von den "Eierköpfen" zum ICE
240 Seiten, zahlr. farb. Abb., Broschur, 19,95 €
978-3-8375-1729-3
VT 08.5, VT 11.5, ET 403, ICE – von den frühen 1950er-Jahren bis in die späten 1980er-Jahre haben klangvolle Namen die Geschichte der Triebzüge bei der DB geprägt. Alles begann, als die DB im April ihre ersten neuen Stromlinientriebwagen in Dienst stellte, für die später der Spitzname "Eierköpfe" aufkam. Mit ihrem eleganten Design galten VT 08.5 und VT 12.5, ET 30 und ET 56 als Synonym für Fortschritt auf Schienen. Zu einer Legende, die für Tempo, Design und Luxus stand, wurde in den 1960er-Jahren der VT 11.5. Als Aushängeschild des TEE-Netzes verkehrte er bis Mailand und Zürich, Amsterdam, Oostende und Paris. Und Mitte der 1980er-Jahren rollte schließlich mit dem InterCity-Experimental (ICE) der Prototyp einer neuen Generation von Hochgeschwindigkeits-Triebzügen aufs DB-Gleis, die bis heute das Bild des Schienenfernverkehrs bestimmen. Eigene Kapitel dieses 240-Seiten-Sammelbandes, der auf den beliebten Sonderausgaben des Eisenbahn-Journals basiert, widmen sich den futuristischen, aber wenig erfolgreichen Gliederzügen "Komet" und "Senator" der Baureihe VT 10.5 und dem ET 403, der von Eisenbahnfans den Spitznamen "Donald Duck" bekam und zwischen 1982 und 1993 als Lufthansa-Airport-Express die Flughäfen von Düsseldorf und Frankfurt verband.

MODELLBAU

Landschaftsgestaltung
240 Seiten, zahlr. farb. Abb., Broschur, 19,95 €
978-3-8375-1742-2
Die Ausgestaltung der Miniatur-Landschaft gehört zu den beliebtesten, aber auch zu den anspruchsvollsten Betätigungsfeldern der Modelllbahner. Die aktuelle Ausgabe von MIBA kompakt widmet sich dem kompletten Spektrum der Landschaftsbau-Themen. Schritt für Schritt zeigen die MIBA-Autoren
• wie das Gelände begrast und der Bahndamm begrünt wird
• wie Bäume im Selbstbau entstehen oder ganze Wälder "gepflanzt" werden
• wo filigrane Einzelpflanzen für Hingucker im Detail sorgen
• wie eine naturgetreue Herbstvegetation oder eine frostige Winterlandschaft nachgebildet werden
• dass die Gestaltung von Gewässern oder Felsen kein Hexenwerk ist.
In separaten Kapiteln werden ausgewählte Landschaftsbau-Projekte von A bis Z beschrieben. Es geht um die Details rund um einen Bauernhof, um die Nachbildung eines Baumkronenpfades im H0-Maßstab und um den Bau einer Winteranlage.
Die neue Reihe MIBA kompakt bietet auf 240 Seiten geballtes Wissen zu Themen, die alle Modelleisenbahner interessieren. Die großformatigen Sammelbände enthalten das Beste aus MIBA-Miniaturbahnen, dem Modellbahn-Magazin, das seit über 60 Jahren die wichtigste Informationsquelle für Modellbahnfans ist.

MODELLBAU

Mauer, Thomas
Modellbauspaß mit kibri
Bahngebäude - Wohngebiete - Brücken - Industrie
160 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 29,95 €
978-3-8375-1732-3
Der Name kibri ist Generationen von Modellbauern ein Begriff. Auch den bekannten Autor Thomas Mauer haben die Bausätze der Böblinger Firma mehr als 30 Jahre lang begleitet.
Mit der Zeit hat Thomas Mauer eine beeindruckende Fülle an Schaustücken und Dioramen mit kibri-Bausätzen geschaffen und deren Baufortschritt stets akribisch dokumentiert. Jetzt stellt er einen repräsentativen Querschnitt aus diesem, in seiner Breite einzigartigen Fundus einem breiten Publikum vor. auf unterhaltsame Weise erfährt der Leser, wie die hochrealistischen kibri-Modelle mit viel Bastelspaß noch weiter verbessert werden können.
Weil auch das richtige Finish entscheidend ist, liefert Thomas Mauer seine persönlichen Tipps zu Farbgebung und Alterung. Er zeigt, wie die fertigen Gebäudemodelle mit einem Blick für realistische Umgebungsgestaltung noch besser in Szene gesetzt werden können. Dabei verharrt der Autor nicht bei bloßen Äußerlichkeiten, sondern geht auch auf die Gestaltung der Innenräume von Stellwerken, Güterschuppen oder Lagerhallen ein. Zahlreiche Anregungen und Umbauvorschläge vervollständigen diesen praxisnahen Überblick.
Dieses reich bebilderte Bastelbuch ist ein Muss für jeden kibri-Freund sowie alle passionierten Modellbahner und Dioramenbauer. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Geschichte des Traditionsherstellers kibri, die mit vielen interessanten Fakten und Ereignissen aufwarten kann.
MODELLBAU

Tiedtke, Markus
Bahnhöfe - Vorbild und Modell
Modellbahn-Wissen
240 Seiten, zahlr. farb. Abb., Broschur, 19,95 €
978-3-8375-1750-7
Wohl nur wenige Begriffe werden so unterschiedlich interpretiert wie der „Bahnhof“. Für den Eisenbahnfreund sind es in erster Linie die Empfangsgebäude mit Bahnsteigen, Stellwerken und Gleisen, die als Bahnhof und somit als Kulisse für die eigentlichen Zielobjekte, die Züge, wahrgenommen werden.
Wie vielschichtig das Thema Bahnhof wirklich ist, zeigt Ihnen das vorliegende Buch, welches neben zahlreichen Impressionen und Blicken hinter die Kulissen großer und kleiner Stationen berichtet, und ebenso von der Wandlung der Bahnhöfe im Verlauf der über 180-jährigen deutschen Eisenbahngeschichte. Die Mischung von Vorbild und Modell in diesem Buch bildet die Basis für das nötige Wissen, um einen Modellbahnhof möglichst authentisch umsetzen zu können. Für diesen Zweck sind die zahlreichen hochinteressanten Vorbildaufnahmen namhafter Autoren und Bildarchive eine reichhaltige Quelle inspirierender Motive.
Zusätzliche Zeichnungen und einige Gleispläne runden den Grundstock für das Basiswissen ab. Aber auch die Modellgestaltung kommt nicht zu kurz. Professionell angefertigte Fotos vorbildgerechter Modellbahnhöfe und zahlreiche Praxistipps lassen auch das Modellbahnerherz höher schlagen und regen zum Nachbau an.
MODELLBAU

Klaus Eckert
Elegante Loks und schnelle Züge
Personenzüge in Vorbild und Modell. Von der Dampflokzeit bis heute
112 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 19,95 €
978-3-8375-1651-7
Neben schlichten GmP – Güterzügen mit Personenbeförderung begegnen uns auch die Stars der Schiene: die wunderschöne 18.5 ebenso wie der VT 11.5 oder die 103, eine Maschine von zeitloser Eleganz. Aber auch moderne Fahrzeuge wie der LINT sind dabei. Darüber hinaus gibt das Buch viele Tipps zur Zugbildung quer durch die Epochen. Aussagekräftige Vorbildfotos illustrieren neben vielen Schritt-für-Schritt-Bildern diesen Band. 
MODELLBAU

Anlagenbau
240 S., zahlr. farb. Abb., geb., € 19,95
978-3-8375-1699-9
In den vier großen Abschnitten dieses Sammelbandes gehen die MIBA-Autoren Schritt für Schritt auf die wichtigsten Fragen ein, die bei der Entstehung einer vorbildgerechten Modellbahn-Anlage von Bedeutung sind: Geländebau und Bahntrasse, Gleise, Weichen und Oberleitung, Details links und rechts der Strecke, Hintergründe und Kulissen. In separaten Kapiteln werden tolle Anlagenprojekte von A bis Z beschrieben. Für jedermann nachvollziehbar, entstehen eine Weihnachtsanlage, eine Kompaktanlage für den Saisonstart oder eine Modellbahn für den Nachwuchs. Modellbahner, die vor dem Bau einer (neuen) Anlage stehen, finden in MIBA kompakt einen nahezu unerschöpflichen Vorrat an Ideen und praktischen Tipps.

Edition XL

Konrad Koschinski
Legendäre Züge
Orient-Express, Rheingold, TEE
240 Seiten, Broschur, 19,95 €
978-3-8375-1621-0
Im Mittelpunkt dieses opulent ausgestatteten Sammelbandes stehen die Fahrtrouten und die einzigartigen Fahrzeuge von Orient-Express und Rheingold sowie der Trans Europ Express, dessen markante Züge nur Wagen 1. Klasse führten. Eigene Kapitel widmen sich der Vorgeschichte und der Entwicklung der Nobelzüge von den 1880er- bis in die 1920er-Jahre und schildern ihren raschen Niedergang, der mit der Einführung des zweiklassigen InterCity-Systems Ende der 1970er-Jahre begann. Zahlreiche historische Fotos und ein kompetenter Text beantworten nahezu alle Fragen zu einer Zuggattung, die heute nur noch in Museumsgarnituren oder touristischen Angeboten weiterlebt.

Otto Kurbjuweit
Harzer Schmalspur-Spezialitäten II
132 Seiten, rund 200 Farb- und Schwarzweiß-Bildern, Broschur, 15,00 €
978-3-8375-1647-0
Wollen es die Eisenbahnfreunde und Modell-bahner denn so genau überhaupt wissen? Das fragte sich Autor Otto O. Kurbjuweit auch schon bei Band I der "Harzer Schmalspur-Spezialitäten". Offenbar wollten sie, denn das in respektabler Auflage gedruckte Werk ist seit langem völlig vergriffen. Ohne Hem-mungen bleibt er daher dem erfolgreichen Konzept des ersten Bandes treu und widmet sich auch diesmal speziellen Themen und Aspekten der teilweise längst verschwun-denen Schmalspurbahnen im Harz. Nebenbei schreibt er so manches neue Kapitel Heimat- und Zeitgeschichte.
In erschöpfenden Kapiteln, die fast schon den Charakter einer Monografie haben, geht es etwa um den Güterverkehr auf der Selketalbahn und um die Lauterberger Barytindustrie mit ihren Grubenbahnen. Betriebliche Aspekte wie der einstmalige Kurswagenübergang von der Südharz-Eisenbahn auf die Nordhausen-Wernigeröder Eisenbahn in Sorge werden ebenso betrachtet wie längst vergessene Güterverkehre zu Steinbrüchen und Industrieanschlüssen. Nebenbei erfährt der Leser auch noch, was es mit den "Dicken Wismarern", die auch "Sargdeckelwagen" hießen, auf sich hatte.
Und weil Otto O. Kurbjuweit auch ein besonderes Faible für den Betrieb hat, ist das Werk überdies eine Ideenfundgrube für Modellbahner. Neben einem fundierten Text, Faksimile-abbildungen und allerlei Zeichnungen von Fahrzeugen und Gebäuden stellen zahlreiche Skizzen, Gleispläne und Karten bestimmte Betriebsabläufe des Vorbildes so dar, dass der Modellbahner in die Lage versetzt wird (und auch Lust dazu bekommt), sie so oder so ähnlich nachzustellen.

EISENBAHNLITERATUR:

Gerhard Greß
Die Höllentalbahn und Dreiseenbahn
Von Freiburg in den Schwarzwald
264 S., 450 Abb., geb., 39,95 €
978-3-8375-1539-8
Die Höllentalbahn und die Dreiseenbahn gehören zu den bekanntesten und schönsten deutschen Eisenbahnstrecken. Als vor fast 130 Jahren der Schienenstrang von Freiburg aus die Höhen des Schwarzwaldes rund um Hinterzarten, Titisee und Neustadt erreichte, galt die Höllentalbahn als eine der großen Meisterleistungen der Ingenieurskunst. Es war ein äußerst schwieriges Unterfangen, das enge Tal ab Hirschsprung über Posthalde und Höllsteig bis Hinterzarten per Zahnrad zu überwinden. Später kamen dann noch die hintere Höllentalbahn Neustadt – Donaueschingen und die Dreiseenbahn über Feldberg-Bärental nach Seebrugg hinzu.
Der Freiburger Redakteur, Buchautor und Fotograf Gerhard Greß hat viele bisher unbekannte Bilder, Dokumente, Geschichten und Erinnerungen aus allen Zeitabschnitten rund um die Höllental- und Dreiseenbahn zusammengetragen. Neben ausführlichen technischen und zeitgeschichtlichen Informationen – beispielsweise zur Elektrifizierung mit 20 kV/50 Hz – finden sich in diesem außergewöhnlichen Werk zahlreiche persönliche Erlebnisse des Autors und von alten Eisenbahnern sowie ein Beitrag über die Kraftpost als Ergänzung der Höllental- und Dreiseenbahn.

Burkhard Wollny / Herbert Stemmler / Gerhard Greß / Korbinian Fleischer
Schienenwege gestern und heute
Zeitreise durch Südbaden
144 S., zahlr. Abb., geb., 24,95 €,
978-3-8375-1534-3
Dieses Buch belegt anhand von eindrucksvollen Aufnahmen den großen Verkehrswandel in den letzten Jahrzehnten. Die Veränderungen in der Landschaft und der Siedlungsentwicklung werden aber erst bei einem direkten Vergleich so richtig bewusst. Doch auch dort, wo sich die Eisenbahn sich bis heute als zuverlässiges und umweltfreundliches Verkehrsmittel behaupten konnte, gab es massive Veränderungen. Eine Ursache dafür ist der Traktionswandel, also die Umstellung vom Betrieb mit Dampflokomotiven hin zu dieselbespannten oder elektrisch betriebenen Zügen. Burkhard Wollny, Dipl.Ing. Herbert Stemmler sowie weitere namhafte Fotografen haben das Bahngeschehen in Südbaden schon früh dokumentiert und stellten für dieses Buch Ihre fotografischen Raritäten zur Verfügung, so dass Korbinian Fleischer 2015 alle Orte erneut aufsuchen konnte. Begeben Sie sich auf eine faszinierende Zeitreise zum „Todtnauerle“, zu den Bahnen rund um Lörrach/Weil, ins Rheintal, an den Kaiserstuhl, nach Freiburg und ins Höllental, in den Schwarzwald und natürlich zur längst verschwundenen Schmalspurherrlichkeit der Mittelbadischen Eisenbahn MEG zwischen Lahr und Rastatt. Die rund 70 Bildpaare sind ein einzigartiges Dokument südwestdeutscher Verkehrsgeschichte in den letzten rund 50 Jahren.

MODELLBAU

Jörg Chocholaty
Realismus in Perfektion
28 Projekte Eisenbahn-Modellbau
192 S., zahlr. Abb., geb., 39,95 €,
978-3-8375-1567-1
Ob Modellbahnfahrzeuge oder Gebäudemodelle, ob Landschaftsgestaltung oder filigrane Details links und rechts der Strecke – die hyperrealistische Ausgestaltung der Dioramen und Modellbahnanlagen von Jörg Chocholaty versetzt den Betrachter ins Staunen. Diese Sammelband zeigt die beeindruckenden Modellbau-Meisterwerke in fantastischen Bildern – und wirft einen Blick in das Atelier dieses Modellbau-Virtuosen. 

Ralf Roman Rossberg
Bahnwinter im Werdenfelser Land
144 S., zahlr.Abb., geb., 24,95 €
978-3-8375-1576-3
Ein Buch, das überrascht: Nur Eisenbahn im Winter und nur im Werdenfelder Land? Es ist eine der schönsten Gegenden Deutschlands zwischen Mittenwald, Garmisch, Partenkirchen, Murnau und Oberammergau mit der Zugspitze als „Höhepunkt“. Mehr als 200 Bilder von Zügen, Strecken und Bahnhöfen, von Schneepflügen, Weichenheizungen und Schneewarngeräten, von Sonnenschein und Schneegestöber, zuletzt schließlich vom Weihnachtsbaum am Bahnhof zeigen die Vielfalt des Bahnwinters. Dazu erzählen über fünfzig Geschichten, von denen sich jede einzelne für sich lesen lässt, Interessantes und Wissenswertes, Lustiges und Tragisches aus der Werdenfelser Verkehrsgeschichte. Die Region zwischen hohen Bergen ist immer ein Durchzugsland gewesen, der Verkehr hat eine bedeutende Rolle gespielt. Mit ihm ging Wohlstand einher. Doch wenn sich Verkehrsströme verlagerten, konnte rasch Armut einziehen. Alles das hat das Werdenfelser Land zu spüren bekommen. Bis die Eisenbahn kam. Wurde damit alles besser? Personen- und Güterverkehr nahmen jedenfalls enormen Aufschwung, der Tourismus erhielt Auftrieb. Die Olympischen Winterspiele 1936 und später mehrere Weltmeisterschaften forderten die Leistungen der Eisenbahn besonders heraus. Wie überall, so hat sie auch hier an Bedeutung verloren. Doch manches ist durchaus besser geworden: Noch nie waren die Züge so schnell und noch nie sind so viele gefahren wie heute. Und das auch im Winter, wenn alle vom Wetter reden ...

Peter Glanert/Thomas Borbe/Wolfgang-Dieter Richter
Reichsbahn-Elloks in Schlesien
Entwicklung, Einsatz und Verbleib von 1909 bis heute.
Die Güterzugloks EG 538 bis EG 594 (E 90, E 91, E 95)
Die Personenzugloks EP 202 bis EP 252 (E 30, E 42, E 50)
Die Versuchsloks E 18 01, E 16 101, E 21
256 S., 300 Abb., geb., 39,95 €
978-3-8375-1509-1
Vor über 100 Jahren begann man im damals noch preußischen Schlesien eine Reihe von Bahnlinien zu elektrifizieren. Von Vorteil war hier, dass die zur Energieversorgung der Eisenbahn nötige Infrastruktur im vorherrschenden industriellen Umfeld relativ einfach aufzubauen war. Die gebirgigen Strecken Schlesiens stellten erhöhte Anforderungen an das Rollmaterial, die mitteldeutschen Flachlandmaschinen konnten sich hier nie bewähren. Entsprechend beschaffte man speziell für das elektrifizierte Streckennetz in Schlesien eigene Wechselstrom-Elloks. Bei den Fahrzeugbeschreibungen in diesem neuen Standardwerk spannt sich der Bogen von den ersten Konstruktionen aus preußischer Zeit bis zu den aus ihnen weiterentwickelten Bauarten und den Schnellzug-Versuchslokomotiven mit Einzelradsatzantrieb der 1920er-Jahre. Die Autoren wenden sich dabei bisher publizistisch vernachlässigten Sachverhalten zu, denn die hier vorgelegten Betrachtungen enden nicht mit den letzten Einsatztagen schlesischer Elloks in ihrer Heimat im Frühjahr 1945. Ein kurzer Ausflug führt in die Zeit zwischen der Einstellung des elektrischen Betriebs in Schlesien und Mitteldeutschland und der Betriebswiederaufnahme im Juli 1945 in Mitteldeutschland. Letzterer dauerte jedoch nur bis zum Frühjahr 1946, als der Abtransport der elektrischen Bahnausrüstungen inklusive Lokomotiven als Reparationsgut in die Sowjetunion begann. Wenige Jahre später kehrten die Loks in die junge DDR zurück. Auf das, was mit den Heimkehrern geschah, wird ebenso eingegangen wie auf diejenigen Lokomotiven, die von Schlesien aus direkt nach Süddeutschland gelangten. Dabei werden die Baureihen E 21, E 215, E 421-2, E 503-4, E 918-9, E 927 und E 95 ausführlich betrachtet. Zahlreiche Skizzen, Detailzeichnungen und teils ungewohnte Perspektivansichten der Lokomotiven sind auch für den Modelleisenbahner von Interesse und bieten wertvolle Anregungen. 

Udo Kandler
Erz, Stahl und Eisenbahn
Schienenverkehr im Zeichen der Schwerindustrie
240 S., zahlr. Abb., br., 19,95 €
978-3-8375-1568-8
Dieser reich bebilderte Sammelband, entstanden aus den bekannten Extra-Ausgaben des Fachmagazins „Eisenbahn-Journal“, widmet sich sowohl den historischen wie auch den aktuellen Aspekten des Eisenbahn-Montanverkehrs. Abläufe und Betrieb, Züge und Fahrzeuge werden in vielen bislang unveröffentlichten Aufnahmen vorgestellt – inklusive spektakulärer Bilder vom Werksverkehr und von der Be- und Entladung der zahlreichen Spezialwaggons. Einer der Schwerpunkte liegt auf der Entwicklung der Schwerindustrie im Ruhrgebiet, die ab Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem wirtschaftlichen Abbau von Kohle entlang der Ruhr und bald darauf mit der Entstehung eines dichten Eisenbahnnetzes einen deutlichen Aufschwung nahm. Mehrere Kapitel befassen sich mit Erzzügen in aller Welt, deren Garnituren teils mehrere Kilometer lang sind. Eines davon ist den 4000-t-Erzzügen auf der Emslandstrecke gewidmet, die zu Dampflokzeiten unter dem Beinamen „Langer Heinrich“ große Popularität genossen. Die Jünkerather Maschinenfabrik, einst ein wichtiger Hersteller von Torpedopfannenwagen für den Transport glühenden Roheisens, wird ebenso porträtiert wie der Branchenprimus ArcelorMittal und in sein Werk Ruhrort.
Abgerundet wird der 240-Seiten-Band durch ein Bildreportage über eine der spektakulärsten öffentlich zugänglichen Schauanlagen: Auf über 420 qm wird in der Modellbahnwelt Odenwald des Ruhrgebiet der späten 1960er-Jahre nachgebildet. Vom Erzhafen in Duisburg über die Kohleföderung der Zeche Zollverein, die Koksherstellung und den Transport zu den Hüttenwerken der Hochofen Oberhausen AG bis zur Weiterverarbeitung des Stahls in Walzwerken und der Verladung in Dortmund sind alle wichtigen Stationen vom Erz zum Stahl im Maßstab 1:87 dargestellt - inklusive authentischem Modellbahnbetrieb auf rund viereinhalb Kilometern Modellgleisen! 

Klaus Eckert
Gotthard - Königin der Alpenbahnen
144 S., zahlr. farb. Abb., geb., 29,95 €
978-3-8375-1401-8
Wenn im Dezember 2016 der Basistunnel am Gotthard planmäßig befahren wird, fällt die wohl spektakulärste Alpenbahn in einen Dornröschenschlaf. Sie verliert ihre Bedeutung als Magistrale durch die Schweizer Alpen. Der Betrieb durch die Röhren im Berg geht einfacher und ökonomischer vonstatten. Vorbei die Zeit der langen Wagenschlangen, die den wunderbaren Reigen aus Gallerien, Brücken und Kehrtunnels befahren. Das Buch zeigt in brillanten Fotos (1989 bis 2014) die Einzigartigkeiten der Gotthardbahn im Wandel der Jahreszeiten. Vor allem die letzte Dekade hat einen raschen Wandel in Sachen Triebfahrzeuge gebracht. Wo einstmals fast ausschließlich Loks der SBB rollten, tummeln sich nun bunte Maschinen vieler Bahnen im Güterverkehr. Das großformatige Buch nimmt Sie mit auf eine spannende Reise über die legendäre Bergstrecke: von Erstfeld nach Bellinzona. Die Zufahrten im Kanton Uri und im Tessin finden dabei ebenfalls Berücksichtigung. MEHR EISENBAHN-NEUERSCHEINUNGEN
MODELLBAU

Klaus Eckert
Profitipps fürs Modellbahnland
So entsteht die perfekte Miniaturwelt
112 S., zahlr. farb. Abb., geb., 19,95 €
978-3-8375-1402-5
Im vierten Band der Modellbahn-Bibliothek stehen Anlagen und Dioramen im Mittelpunkt. Eines der Kapitel nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch die Epochen I bis V und zeigt, wie sich Bahnanlagen und auch die Landschaft im Laufe der Zeit verändert haben. Weitere Themen: An einer zweigleisigen Hauptbahn liegt ein kleiner Badeteich. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie dieser entsteht. Auch das Umgestalten bereits fertiger Anlagen wird behandelt. So „renaturieren“ wir einen ehemaligen Steinbruch. Und auf einer Anlage nach Schweizer Vorbild entsteht eine tiefe Schlucht, die bis zum Fußboden reicht. Die Züge überwinden diese auf zwei Ebenen mit Hilfe großer Brücken. Doch das sind nur einige Beispiele. Darüber hinaus hat das Buch noch weitere, vielfältige Anregungen zu bieten.MEHR EISENBAHN-NEUERSCHEINUNGEN

Fritz Willke – Fotograf und Archivar
Von den Anfängen zum Europa-Waggon-Archiv
160 S., zahlr.Abb., geb., 29,95 €
978-3-8375-1464-3
Fritz Willke begann in den 50er-Jahren das „Europa-Waggon-Archiv“ aufzubauen. Für diesen Bildband haben Stefan Carstens und Paul Scheller zahlreiche Bilder aus diesem einzigartigen Fundus zusammengetragen, darunter auch Lokomotivfotos aus der Frühzeit und unbekannte Farbbilder von Loks und Reisezugwagen aus den 60er- und 70er-Jahren. Erstmals zugängliche Originaldokumente aus dem Nachlass von Fritz Willke ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie dieses Lebenswerk entstand. 
MODELLBAU

Modellbahnen perfekt gebaut
So entsteht eine Anlage
240 S., zahlr.Abb., br., 19,95 €
978-3-8375-1465-0
Sie möchten eine Modellbahn-Anlage bauen und benötigen dabei Hilfestellung? Dieser Sammelband, entstanden aus Beiträgen und Sonderausgaben der Fachzeitschrift „MIBA-Miniaturbahnen“, bietet Anfängern und fortgeschrittenen Modellbahnern umfassendes Wissen. Mit verständlichen Texten und zahlreichen Schritt-für-Schritt-Fotos geben namhafte Fachautoren praxisnahe Anleitungen zu allen Fragen des Anlagenbaus. Beginnend bei Grundlagenwissen zu Baugröße, Maßstab und Spurweite über Planung und Unterbau bis hin zur Landschafts- und Detailgestaltung erhalten Sie einen kompakten und reich illustrierten Ratgeber. 

Koschinski, K. / Obermayer, H. / Andreas, H.-D.
Neubau-Elloks der DB
Die Baureihen E 10, E 40, E 41, E 50 und E 03
240 S., zahlr. farb. Abb., € 19,95
978-3-8375-1395-0
Mit den 1950 in Auftrag gegebenen fünf Vorserienmaschinen der Baureihe E 10 begann ein neues Kapitel in der deutschen Bahngeschichte. Sie waren Teil eines Typenprogramms für Elektrolokomotiven, das auch die Baureihen E 40, E 41 und E 50 umfasste. Mit ihm wollte die Bundesbahn der 50er-Jahre dem kriegsbedingten Triebfahrzeugmangel entgegenwirken und den Traktionswechsel forcieren. Die Anfang der 60er-Jahre entwickelte Schnellfahrlokomotive der Baureihe E 03 bildete schließlich über Jahrzehnte das Rückgrat des hochwertigen Reisezugverkehrs und wurde zur Kultlok der Eisenbahnfans. Dieser reich bebilderte Sammelband, entstanden aus den renommierten Sonderausgaben des Fachmagazins „Eisenbahn-Journal“, bietet ein erschöpfendes Porträt der beliebten DB-Ellok-Klassiker. 

Jürgen U. U. Ebel / Max Delie
Willkommen bei der Deutschen Reichsbahn
Die DDR-Reichsbahn in Bildern von Max Delie:
Personenzug-Lokomotiven
160 S., 200 Abb., € 29,95
978-3-8375-1383-7
Max Delie war in den 1960er- und 1970er-Jahren Generalimporteur für DDR-Spielzeug in Benelux. Und er war Eisenbahnfan und -fotograf. Berufsbedingt hielt er sich regelmäßig in der DDR auf und gehörte zu den wenigen Westlern, die mit ausdrücklicher Genehmigung der DDR-Behörden Eisenbahnfahrzeuge und Eisenbahnanlagen fotografieren durfte (wenn auch nur nach vorheriger Anmeldung). Und zwar in Farbe und auf Kodak oder Agfa (und nicht Orwochrom!). Insofern sind seine Bilder in qualitativer und motivlicher Hinsicht einzigartig. Der Band befasst sich mit Personenzug-Dampfloks, weiter geplant sind Bände mit Güterzug-Dampfloks, Schmalspur-Dampfloks sowie Diesel- und Elloks.

Gerhard Gress
Dresden und seine Verkehrswege
144 Seiten, zahlr. Abb., geb., 24,95 €
978-3-8375-1430-8
Mit dem Siegeszug der Eisenbahn stieg die Bedeutung der sächsischen Metropole Dresden als Schnittpunkt großer Verkehrsachsen weiter an. Zu den Bahnmagistralen kamen ein riesiges Straßenbahnnetz, viele Buslinien und die Elbschifffahrt. Nach der Zäsur des Zweiten Weltkriegs entwickelten sich die Dresdner Verkehrswege in den folgenden Jahrzehnten wieder zu neuer Blüte. Einmalige, meist unveröffentlichte Bilddokumente aus dieser Epoche bilden den Schwerpunkt dieses Buches. Besuchen Sie Elbflorenz zu einer Zeit, als es bei der Reichsbahn noch eine ungeheure Vielfalt an Fahrzeugen zu erleben gab. Auf den Straßenbahnlinien liefen uralte Wagen und bis um 1970 die legendären „Dresdner Hechte“, die von den Tatras abgelöst wurden. Für Ausflüge in die Umgebung stand u.a. die romantische Lockwitztalbahn zur Verfügung und auf der Elbe pflügten – neben den heute noch vorhandenen Schaufelrad-Dampfern der „Weißen Flotte“ – schwere dampfbetriebene Schleppschiffe durch das Wasser. Informative Texte ergänzen einzigartige Bilddokumente, wobei ein kurzer Rückblick in die Vorkriegszeit die Zerstörung Dresdens sowie die Nachkriegsjahre verständlich werden lässt.

Christopher Kopper, Jan-Henrik Peters, Susanne Kill
Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR
Häftlingszwangsarbeit und Gefangenentransporte in der SED-Diktatur
490 S., br., 14,95 €
978-3-8375-1436-0
Der Strafvollzug an politischen Gefangenen in der DDR ist eines der bedrückendsten Kapitel in der Geschichte der SED-Diktatur. Nicht nur dass das Gefängnissystem der DDR als besonders rückständig galt, auch die Arbeit von Gefangenen war innerhalb der sozialistischen Planwirtschaft eine feste Größe in der DDR-Ökonomie. Viele der politischen Gefangenen erlebten die Haftzwangsarbeit als besonders demütigend. Auch die Staatsbahn der DDR, die Deutsche Reichsbahn, war in den Strafvollzug eingebunden. Zunächst einmal ganz offensichtlich, indem die Reichsbahn bis zum Ende der DDR Zellenwagen für den Häftlingstransport zur Verfügung stellte. Weniger bekannt aber ist, dass Gefangene bereits seit den 1950er Jahren für die Deutsche Reichsbahn arbeiteten. Die Deutsche Bahn AG hat deshalb eine Studie in Auftrag gegeben. Die Autoren des Buches gehen den Fragen nach: „Wann, wo und unter welchen Bedingungen wurde für die Deutsche Reichsbahn in der DDR Häftlingszwangsarbeit geleistet?“ Zeitzeugenberichte und Fotos ergänzen die Studie.
Aus dem Inhalt:
Gefängnisarbeit für die Deutsche Reichsbahn
Das Strafvollzugssystems der DDR. Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen des DDRUnrechtstaates beim Einsatz gefangenen für die Deutsche Reichsbahn. Einsatzorte von Gefangenen. Zahlen der Gefangenen und prozentualer Anteil der politischen Gefangenen, Arbeitsbedingungen, wirtschaftlicher Nutzen im Kontext der sozialistischen Planwirtschaft.
Die Gefangenentransporte
Die Reichsbahn als Dienstleister des DDRUnrechtsstaates. Die Verschleppungen nach Osten und die Gefangenentransporte mit der Deutschen Reichsbahn „Grotewohlexpress", Umlaufpläne, Vergleich zur Bundesrepublik, Änderungen im Strafvollzug.
Zeitzeugeninterviews mit politischen Gefangenen, die für die Reichsbahn arbeiten mussten.
Die Wende: Bahnreform und Unrechtsstaat

Thüringen-Titel

100 Burgen und Schlösser in Thüringen
Herausgegeben von Mirko Krüger und Ingo Giese
136 Seiten, zahlr. farb. Abb., geb., 14,95 €
978-3-8375-1784-2
Wer mag, konnte ein Jahr lang jeden Tag eine andere Burg, ein anderes Schloss, ein anderes Herrenhaus in Thüringen besuchen. Und es bleiben immernoch Ziele übrig fürs folgende Jahr. roo dieser Burgen und Schlösser versammelt dieses Buch. Sie alle sind weit mehr als nur Gemäuer. Sie stecken voller Geschichte - und voller Geschichten. Dieses Buch entführt die Leser an wenig bekannte Orte ebenso wie an weltberühmte Stätten. Alle Text- und Bildautoren sind Journalisten aus Thüringen. Thüringen-Titel-Reiseauftrag

W wie Weg  – Thüringen zu Fuß  Band 2
Herausgegeben von Emanuel R. Beer
30 Geheimtipps für Wanderfreunde
96 S., zahlr. farb. Abb., br., 8,95 €
978-3-8375-1700-2
Wandern in Thüringen macht Spaß und erfreut sich großer Beliebtheit, nicht nur bei Thüringer Wanderfreunden. Das hat eindrucksvoll die Resonanz auf die erste Auflage unseres Wanderbuches „W wie Weg – Thüringen zu Fuß“ gezeigt. Deshalb haben sich die Redakteure des Allgemeinen Anzeigers erneut auf den Weg gemacht, um mit Wanderexperten vor Ort interessante, verträumte oder anspruchsvolle Wege und Aussichtspunkte in Thüringen zu erkunden. Neben gemütlichen kurzen Rundwegen, wie dem Erlebnisweg Laura-Bahn in Frauenwald, dem Wildkatzenpfad im Hainich oder dem Rundweg um den Alexanderturm in Ruhla gibt es vorwiegend mittlere Touren, wie der Rundweg Stausee Hohenfelden, Novalisweg bei Jena oder der Klosterweg nach Paulinzella. Geübte Wanderer werden auch anspruchsvolle Wege finden, wie der Wildererpfad in Gehlberg oder die Grenzwegtour im Südharz.
Thüringen-Titel-Reiseauftrag

W wie Weg – Thüringen zu Fuß
Herausgegeben von Emanuel R. Beer
30 Geheimtipps für Wanderfreunde
96 S., zahlr. farb. Abb., br., 8,95 €
978-3-8375-1492-6
Entdecken Sie das Wanderparadies Thüringen. Die Redakteure des Allgemeinen Anzeigers haben sich auf den Weg gemacht und erfahrene Wanderführer verraten in diesem Buch ihre Geheimtipps. Es geht unter anderem durch die Drachenschlucht bei Eisenach, auf den Harzer Sagenpfad, den Weimarer Goethewanderweg oder in die Loipe am Eisenberg (Schmiedefeld). Mit authentischen Steckbriefen lädt dieses Buch ein, sich wieder einmal selbst auf den Weg zu machen.
Thüringen-Titel-Reiseauftrag


Stefan Höpel
Bahnradeln in der Mitte Deutschlands
10 Radtouren auf stillgelegten Eisenbahnstrecken zwischen Harz und Thüringer Wald
104 Seiten, zahlr. farb. Abb., Ringbindung, 13,95 €
978-3-8375-1314-1
Erscheint April 2017
Radwanderungen auf umgewandelten ehemaligen Bahntrassen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da die Strecken meist keine größeren Steigungen aufweisen. Dieser Freizeitführer bietet erstmals zehn interessante Touren vom Nordharz über die „Goldene Aue“, entlang des Kyffhäusergebirges bis ins Thüringer Becken und durch das Werratal zu den Höhen des Thüringer Waldes an. Das Buch ist so konzipiert, dass die meisten Tourenvorschläge einer Tagesetappe entsprechen und nacheinander befahren werden können. Für jede Strecke gibt es eine Übersichtskarte, viele Informationen und Tipps. Zu allen Routen ist auch jeweils ein digitaler Download für Fahrrad-Navigationsgeräte erhältlich.


Mit der Deutschen Reichsbahn durch Thüringen, Kalender 2018
12 Monatsblätter, Format 49 cm × 34 cm, € 12,95
978-3-8375-1836-8
Mit der Deutschen Reichsbahn durch Thüringen: Das ist eine Reise zurück in die Zeit des legendären Steilstreckenbetriebs mit der Baureihe 95, der unvergessenen Einsätze der 01.5 im Saaletal oder dem gemächlichen Nebenbahnbetrieb während der Wendejahre. Der neue, großformatige Kalender besticht mit seinen stimmungsvollen Schwarzweiß-Aufnahmen, die dem Betrachter längst Verlorenes und Vergessenes zwischen Sonneberg und Nordhausen wieder vor Augen führen. Steigen Sie ein zu einer einmaligen Reichsbahn- Zeitreise!
mehr Kalender 2018

Gerlinde Sommer
Paulas Welt
Ein Redaktionsmops erzählt aus seinem Leben
116 Seiten, farb. Abb., Broschur, 9,95 €
978-3-8375-1698-2
Gerlinde Sommer ist seit 1998 stellvertretende Chefredakteurin der Thüringischen Landeszeitung in Weimar. Woche für Woche schreibt sie auf, was die Welt ihrer Hündin Paula bewegt. Seit mehr als sechs Jahren erklärt der Redaktionsmops aus der Stadt der Weimaraner seine Gedanken zu aktuellen Erlebnissen und berichtet in der Kolumne „Paulas Welt“ aus seinem Alltag.
Paul und Mirko Krüger
333 Dinge, die man in Thüringen erlebt haben sollte
208 Seiten, Broschur, durchgehend farbige Abbildungen, 13,95 €
978-3-8375-1727-9
Überlegen auch Sie immer wieder aufs Neue, welches Ausflugsziel Ihr nächstes sein wird? Was sollten wir unbedingt erlebt haben? Dieses Buch gibt 333 Antworten. Die Tipps reichen von der kurzen Stippvisite im Museum über die mehrstündige Wanderung bis zum Volksfest. Wir spazieren durch Schlösser und wir erkunden Burgen. Wir sind unter Tage ebenso unterwegs wie in den Kammlagen des Thüringer Waldes. Wir steigen im Südharz in einen Nostalgiezug und wir schippern übers Thüringer Meer. Manche meinen, genau dies sei Thüringens Problem. Es gäbe derart viel an Erlebenswertem, dass man überhaupt nicht weiß, was man denn nun empfehlen soll. Natürlich ist es genau andersherum. Die Vielfalt ist Thüringens wahre Größe. Thüringen-Titel-Reiseauftrag

Reiner Schmalzl
Das alte Thüringen auf Postkarten
96 Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover, 14,95 €
978-3-8375-1720-0
Postkartengrüße spielen in der Kulturgeschichte seit Jahrhunderten eine herausragende Rolle. Während der Blütezeit der guten alten Postkarte vor über 100 Jahren zählte es besonders in bürgerlichen Kreisen zum guten Ton, liebe Grüße per Postkarten auszutauschen. Es waren malerische und mitunter auch etwas kitschig wirkende Motive. Und die Wiege vieler der schönsten Weihnachts- und Grußkarten auf der Welt stand einst in Sachsen und Thüringen. Mit modernster Bildtricktechnik wie Fotomontage und Retuschepinsel entstanden die verrücktesten Motive. Aus Erfurt gingen einst sogar duftende Kartengrüße in alle Welt. Und schließlich leisten Postkarten sogar Aufklärungsarbeit: Hatte der Coca-Cola-Konzern bislang behauptet, den Weihnachtsmann in seiner typischen Kluft erfunden zu haben, so belegen um 1900 in Sachsen gedruckte Motive, dass es den Weihnachtsmann in seinem rot-weißen Gewand schon lange vorher gab. Thüringen-Titel-Reiseauftrag



Blick zurück
Weimar 1976–1999
Fotos von Claus Bach
96 S., geb., 17,95 €
978-3-8375-1451-3
Der Fotograf Claus Bach hat den Alltag und den Untergrund der DDR über viele Jahre festgehalten. Seine Bilder erscheinen hier erstmalig in einem großformatigen Bildband. Es ist ein Blick zurück, der aber nicht nur zeigt, was einmal war, sondern auch, wie sich alles verändert hat. Und es sind Aufnahmen, auf denen selbst offizielle Anlässe ihre staatstragende Feierlichkeit verlieren und ungeahnt komische Momente offenbaren. Der Band versammelt unter anderem Aufnahmen von der Punkband „Der Rest“ im Weimarer Jakobskirchgemeindehaus; von den sowjetischen Offiziersfrauen, die mit flatternden Kopftüchern die Stufen der Gedenkstätte KZ Buchenwald herabsteigen; oder von der Maidemonstration 1977 in der Karl-Liebknecht-Straße, als gerade eine Gruppe palästinensischer Studenten vorbeimarschiert. Die Motive wechseln und geben Einblick in alle Winkel der damaligen Gesellschaft. Mal grüßt eine Pioniergruppe mit „Immer bereit!“, mal rebelliert der Elferrat der Hochschulstudenten im Gruppenfoto mit weißen Masken. Da wird eine verdienstvolle Köchin mit Präsentkörben in den Ruhestand verabschiedet oder es liegen während des Zwiebelmarkts langhaarige Jugendliche im Gras. Auch bei den Weimarer Demos im Wendejahr 1989 war er mit der Kamera dabei. Am 19. November gelangen ihm auf dem Weimarer Theaterplatz jene Aufnahmen, die heute zu den meistveröffentlichten gehören: Goethe und Schiller auf ihrem Denkmalsockel, mit einem Schild um den Hals: „Wir bleiben hier“. Eine Fotostrecke mit einigen Bildern gibt es unter: http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Blick-zurueck-ins-Weimar-der-DDR-1547621406


Aufbruch und Neuanfang in Thüringen
Der Weg zum Freistaat
Herausgegeben von Bernd Hilder und Gerlinde Sommer
256 S., zahlr.Abb., geb., 14,95 €
978-3-8375-1574-9
1990 ist das Jahr der Risiken – und der Chancen. Für einen Jenaer Wissenschaftler bietet sich jetzt die Möglichkeit, auf die höchsten Berge der Welt zu steigen und sich danach beruflich ganz neue Welten zu erobern. Eine Konsum-Chefin kann jetzt ihre Vorstellungen vom kundenorientierten Handel verwirklichen. All diese Geschichten finden Sie in diesem Buch – und noch viele mehr. Wir erzählen, was aus einem der ersten Wessis wurde, den es am Tag nach dem Mauerfall nach Erfurt verschlug und dass aus dem Schallplattenunterhalter schnell ein singender Wirt wurde. Und 1990 ist das Jahr, in dem am 1. Juni die D-Mark nach Thüringen kam und in dem am 3. Oktober die deutsche Einheit perfekt war. In diesem reich bebilderten Buch finden Sie viele Geschichten unserer TLZ-Serie „25 Jahre Aufbruch in Thüringen 1990“. Zwanzig TLZ-Redakteure haben Geschichten für dieses Buch geschrieben, das einen breiten Überblick über die damaligen Ereignisse verschafft. Thüringen-Titel-Reiseauftrag


Aufbruch in Thüringen
Der Weg zum Mauerfall 1989
Herausgegeben von Bernd Hilder und Gerlinde Sommer
212 S., zahlr. Abb., geb., € 14,95
978-3-8375-1346-2
1989 verband jeder für sich andere Hoffnungen und Befürchtungen mit der Grenzöffnung. Es gab nicht nur friedensbewegte Pastoren oder hartleibige SED-Funktionäre. Die größte Portion des Thüringer Lebens spielte sich irgendwo dazwischen ab. Das hat die TLZ-Redaktionen dazu bewogen, mit dutzenden von Reportagen unter dem Dach der TLZ-Serie „25 Jahre Mauerfall“ all diese damaligen Facetten des Lebens, exemplarisch aufgezeigt mit Geschichten über und Interviews mit Menschen, die damals dabei waren, zu dokumentieren. Aus der Zeitungsserie ist dieses Buch entstanden, das eine beachtliche Zeitzeugen-Qualität auszeichnet. Wer die Geschichten dieses Buches liest, versteht besser, was damals geschehen ist. Und er bekommt gute Anhaltspunkte dafür, warum sich die Dinge seit dem Mauerfall für verschiedene Menschen so unterschiedlich entwickelt haben. Thüringen-Titel-Reiseauftrag


Beilmörder, Satanskult und ein falscher Prinz
Spektakuläre Kriminalfälle in Thüringen
Herausgegeben von Bernd Hilder
136 S., zahlr.Abb., geb., UVP 7,95 € [MA-Angebot]
978-3-8375-1531-2
Die Faszination des Bösen hatte schon immer einen ganz eigenen Reiz. Die Suche nach Motiven und den dunklen Ecken der menschlichen Seele entwickeln eine ganz eigene Anziehungskraft. Und Kriminalität ist schließlich auch gesellschaftliche Realität, war es schon, seitdem es Menschen gibt. Mit dem nötigen Abstand betrachtet, gehören Verbrechen zur Geschichte einer Region. Thüringen macht da keine Ausnahme. Die TLZ lässt in diesem reich bebilderten Band die spektakulärsten Kriminalfälle aus Thüringer Landen Revue passieren.          Thüringen-Titel-Reiseauftrag


Thomas Müller / Kristin Müller / Hans-Peter Blum
Dampfloks, Korn und eine Alm
Urlaub im Südharz
112 S., zahlr.Abb., br., 9,95 €
978-3-8375-1530-5
Das höchste Gebirge Norddeutschlands, eine Schmalspurbahn, die von der Hauptstadt des Südharzes, Nordhausen, gen Brocken fährt, der Echte Nordhäuser Doppelkorn und eine Ziegenalm wie bei Heidi. Wer denkt, der Südharz lohne sich nur für Tagestouren, der irrt gewaltig.´Die TA-Redakteure Kristin Müller, Hans-Peter Blum und Thomas Müller beweisen auf einer 17-tägigen Tour durch den Landkreis Nordhausen, wie erstaunlich vielfältig diese Region ist. Daraus entstand dieser Reiseführer ausschließlich für den Landkreis. Neben den einschlägigen Zielen haben sie viele Tipps zusammengetragen, die selbst Einheimischen das Büchlein zu einer interessanten Lektüre werden lassen.        Thüringen-Titel-Reiseauftrag

X 210 - Die Greizer Region kocht international
Herausgegeben von Corina Gutmann, Annett Triemer und Torsten Bernau
80 S., zahlr. Abb., br., 12,95 €
978-3-8375-1519-0
Wie gern treffen sich Menschen um zu plaudern, zu trinken und vor allem um zu essen. Wie aufregend ist es, zur traditionellen Küche auch fremdländische kennenzulernen und Lebensgeschichten aus aller Welt zu hören. Mit unserem Kochbuch „X 210“ möchten wir Sie einladen auf eine kulinarische Rundreise in die Greizer Region, der es an Internationalität nicht mangelt. Eine Fülle von köstlichen Rezepten findet man in diesem Buch, mit Produkten, die in der Region einfach zu beschaffen sind. Das Kochbuch „X 210“ ist ein waghalsiges Projekt, welches nur durch das außergewöhnliche Miteinander verschiedener Akteure und viel, viel Engagement dieser entstehen konnte. Dabei besonders großen Dank an die Schüler und Schülerinnen der Klasse 13 des Beruflichen Gymnasiums Gestaltungs- und Medientechnik der Ernst Arnold Schule Greiz, die ihr Können und ihren Fleiß in die Gestaltung dieses Buches gelegt haben. Wir laden Sie herzlich ein zum Ausprobieren der Rezepte und vor allem, die Vielfalt der Greizer Region zu leben!
Die Autoren: Sophie Brückner, Maximilian Diersch, Annemarie Eckert, Nadine Fechner, Kristin Friedo, Attila Gémes, Sebastian Heise, Jennifer Jutzenka, Eric Leder, Marian März, Melanie Matthes, Ellen Naujok, Katharina Schäfer, Franziska Steiner, Heike Stolpmann, Sally Winkelmann, Paul Simon Zschiegner.   Thüringen-Titel-Reiseauftrag
Die Rezepte in alphabetischer Reihenfolge:
Aargauer Rüblitorte
Afrikanischer Erdnusseintopf
Amerikanische Cupcakes
Bananen-Kokos-Pudding
Blinis mit Quarkfüllung
Burritos
Ceviche
Couscous
Elsässer Flammkuchen
Falafel
GaIlo Pinto
Gebackener Bohnentoast
Griechische Teigtaschen
Griechischer Bauernsalat
Hackfleisch-Auflauf
Hamburger
Irisches Sodabrot
Kartoschka auf Himbeermark
Kürbissuppe
Langos
Melbourne Salat
PannaCotta
Parmesaneis
Pelmeni an Tomatenragout mit Champignonrahmsauce
Pho-Suppe
Quiche Paysanne
Ragoutfin
Schokosoufflé
Stroganoff mit russischem Kartoffelsalat
Tabouleh
Tatar
Tortelloni Mamma Calabria
Umbhida Lesitshwala
Zigni


333 Tipps für ein längeres Leben
Herausgegeben von Ingo Glase
182 S., br., 9,95 €
978-3-8375-1523-7
Länger leben und gesund bleiben – wie passt das zusammen? Welche Hausmittel und welche Volksweisheiten helfen wirklich, welche Ratschläge hat die moderne Medizin auf Lager? Was empfehlen Mediziner neben viel Bewegung und gesunder Ernährung noch? Was stärkt das Herz, was kräftigt die Beine? Über 100 Ärzte aus Thüringer Krankenhäusern und Praxen verraten Ihnen in diesem Buch „333 Tipps für ein längeres Leben“ und erklären, ob das tägliche Glas Rotwein wirklich hilft, wofür Ingwer im Körper gut ist und welche Rolle eine gute Partnerschaft spielt. Thüringen-Titel-Reiseauftrag

Elena Rauch, Hanno Müller
Das Welterbe in Thüringen
16 Stätten, die man gesehen haben muss
100 S., zahlr. Abb., br., UVP 4,95 € [MA-Angebot]
978-3-8375-1445-2
Orte des Welterbes sind besondere Orte und Thüringen hat viele davon. Allein zum klassischen Weimar, das seit 1998 auf der Welterbe-Liste der Unesco steht, gehören elf Stätten. Auch die sichtbaren Spuren der Bauhäusler, die einem neuen Zeitgeist Ausdruck und Form gaben, wurden in das Welterbe aufgenommen. Nur eine Autostunde entfernt liegt die Wartburg. Sie ist als „hervorragendes Denkmal der feudalen Epoche in Mitteleuropa“ seit 1999 Welterbestätte. Mit dem Nationalpark Hainich und seinen uralten Buchenwäldern verfügt Thüringen auch über ein einzigartiges Erbe der Natur. Für die exklusive Welterbe-Liste nominiert ist seit 2014 das jüdische Erbe Erfurts mit der Alten Synagoge und der mittelalterlichen Mikwe. Das Augustinerkloster in der Landeshauptstadt, in dem Martin Luther sechs Jahre verbrachte, hofft als authentischer Schauplatz der Reformation ebenfalls, Aufnahme in die Welterbe-Liste zu finden. Das vorliegende Buch stellt all diese geschichtsträchtigen Orte vor. Thüringen-Tiel-Reiseauftrag

Thüringer Allgemeine und Thüringer Landeszeitung
Aus Großmutters Küche
Die schönsten Familien-Rezepte Thüringens
128 S., zahlr. Abb., br., 12,95 €
978-3-8375-1482-7
Kindheit hat einen eigenen Geschmack. Bei dem einen sind es Hefeklöße, bei dem anderen Pilzbohnen. An Puddingsuppe erinnert sich der eine, an das saftige Schichtkraut der andere. Denn fast immer ist der Geschmack der Kindheit mit Omas Küche verbunden. Die Eltern waren arbeiten, also versorgte die Großmutter den Nachwuchs nach dem Kindergarten oder der Schule. Damals waren die Menschen vom heutigen Überfluss weit entfernt. Aber oft mussten, gerade auf dem Land, viele Mäuler gestopft werden. Not macht erfinderisch – und so wurden aus einfachen Zutaten die verblüffendsten Gerichte gezaubert. Pünktlich zur Mittagszeit duftete es verführerisch aus der Küche, meist kamen die Lieblingsessen der Kinder auf den Tisch. Nostalgische Erinnerungen, die ein Lächeln aufs Gesicht zaubern – aber zu verblassen drohen, wenn sie nicht für künftige Generationen aufgehoben werden. So haben viele Familien ein eigenes Kochbuch angelegt, in der meist handschriftliche Rezepte der Groß- und Urgroßeltern abgelegt werden. Mal sind es besondere Gewürze, mal ungewohnte Zutaten, die jedem Gericht die eigene Note verleihen. Die Thüringer Allgemeine und die Thüringer Landeszeitung haben die schönsten Rezepte „Aus Omas Küche“ gesammelt und viele Leserinnen und Leser haben sich beteiligt. Die schönsten Rezepte sind in diesem Buch versammelt. Thüringen-Titel-Reiseauftrag

Casjen Carl
Unter Jungs
Wie man fünf Söhne bändigt ...oder auch nicht
146 S., div. Abb., br., 12,95 €
978-3-8375-1437-7
Seine Großmutter zog sechs Kinder groß: drei Jungen, drei Mädchen. Der Journalist Casjen Carl hat „in guter Familientradition“ fünf Söhne. In einer wöchentlichen Kolumne für die Thüringer Allgemeine beschreibt der Autor stets mit einem Augenzwinkern den turbulenten Familienalltag und die Wandlung der Windelprinzen zu Kindergarten- und Schulkindern und der beiden Teenager zu jungen Herren. Das humorvolle Familientagebuch erscheint erstmalig in Buchform. Casjen Carl wurde 1967 in Saalfeld/Saale geboren. Nachdem er in späten DDR-Zeiten ein Technik-Studium in Polen begonnen hatte, nutzte er nach der Wende die Chance Journalistik zu studieren, wurde in der Zeit zum Weltenbummler. Seit 1995 ist Casjen Carl Redakteur der Thüringer Allgemeine. Im selben Jahr wurde auch sein erster Sohn geboren. Nunmehr in zweiter Ehe zählt er derer fünf.  Thüringen-Titel-Reiseauftrag

25 Jahre Thüringer Allgemeine
Die Unabhängige
Wie Journalisten die Freiheit erobert haben und die Zukunft gewinnen wollen
Herausgegeben von Paul-Josef Raue
156 S., zahlr. Abb., br., 11,95 €
978-3-8375-1444-5
"Das Volk" war im Januar 1990 die erste DDR-Zeitung, die sich von der SED befreite, sich in "Thüringer Allgemeine" umbenannte und sich einem unabhängigen Journalismus verpflichtete. Das Buch versammelt die Beiträge des Symposiums „25 Jahre TA“: Es beginnt mit Erzählungen von Redakteuren der ersten Stunde, die sich an peinliche Momente erinnern und entwürdigende Szenen, an Unterwürfigkeit, Angst und stummen Protest – und an die turbulenten Tage der Befreiung. Der Geschichtsklitterung tritt Roland Jahn entgegen, der Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen. Journalisten schauen auch in die Zukunft: Welche Rolle spielt der Leser in den Medien? Welche Aussichten haben Zeitungen, Online – und der Journalismus in der Demokratie überhaupt. Thüringen-Titel-Reiseauftrag



Paul-Josef Raue
Die unvollendete Revolution
Ost und West – Die Geschichte einer schwierigen Beziehung
250 S., Abb., geb., 14,95 €
978-3-8375-1274-8
Die Beziehungen zwischen Ost und West sind auf den Tiefpunkt gesunken, ausgerechnet zum 25-Jahr-Jubiläum der Revolution, von den meisten nur noch "Wende" genannt. Man versteht sich einfach nicht und mit Ideologie hat das große deutsche Missverständnis nur noch am Rande zu tun: Der Sozialismus ist aus den meisten Köpfen verschwunden, aber die Diktaturen und ihre Schatten hängen noch in den Seelen. Die Ostdeutschen leben anders, diskutieren anders, sehen die Welt anders und die Vergangenheit erst recht, verändern sich anders - und denken anders über Politik und Kapitalismus. Zur Beruhigung: Das ist normal nach einer Revolution, in der nicht nur Träume verloren gehen, sondern auch Lebensgeschichten. Zur Beunruhigung, zumindest für Westdeutsche: Wartet erst mal ab, wenn die Revolution vollendet ist! Denn der Osten ist heute schon weiter, als die meisten ahnen. Der Journalist Paul-Josef Raue ist ein Wanderer zwischen Ost und West, er kennt die Menschen hüben wie drüben: Er war Korrespondent in der DDR, gründete in Eisenach im Januar 1990 die erste deutschdeutsche Zeitung und leitete große Redaktionen ehemaliger SED-Zeitungen. Er schaut zurück auf 17. Juni-Feiern und Westpakete, er weiß, warum der Treuhand-Schock bis heute nicht überwunden ist und er wunderte sich, als fast alle auf die Kritik am frühkindlichen Töpfchen-Zwang panisch reagierten und viele in der Ukraine-Krise Putin als Helden verehrten. Thüringen-Titel-Reiseauftrag

Industrie- und Handelskammer / Thüringer Allgemeine (Hg.)
Spinnen Weben Stricken Nähen
Die Thüringer Textilindustrie
Bibliothek der Thüringer Wirtschaft, Band 1
87 S., zahlr. Abb., geb., € 14,95
978-3-8375-1300-4
Die Textilindustrie hat eine reiche Tradition in Thüringen: Spinnereien, Webereien, Strickereien, Nähereien, aber auch Färbereien, Bleichereien, Kämmereien, Walkereien. Der Bildband versammelt Fotografien, die aus verschiedenen Regionen Thüringens mit einem deutlichen Schwerpunkt in Apolda stammen, ergänzt durch Geschäftsbriefe, Erzeugnisse und Musterbücher. Die Arbeitswelt der DDR wird in den Bildern von Menschen lebendig, die auch in schweren Zeiten gute Arbeit leisteten, auf die sie stolz sein konnten. Zwei Drittel aller Beschäftigten in der Textilindustrie waren Frauen, aber die Chefs waren durchweg Männer, auch wenn gern das Gegenteil behauptet wird. Der Band präsentiert auch die zeitgenössische Mode, produziert auf der „Maschine der Zukunft“, in Mustern und Modellen und Schauen, die schon ein wenig nach italienischem Vorbild liefen, vielleicht nicht ganz so elegant, aber mit einem Schuss Keckheit wie bei der Bademoden-Schau in Sondershausen. Thüringen-Titel-Reiseauftrag


Ullrich Erzigkeit
Selbstbefreiung
Wie aus dem SED-Blatt „Volkswacht“
die unabhängige Regionalzeitung „Ostthüringer Zeitung“ (OTZ) wurde
100 S., br., 14,95 €
978-3-8375-1391-2
 Bis zur Wende 1989 waren die Parteien in der DDR die Besitzer und Herausgeber der wichtigsten Tageszeitungen des Landes. Mit dem politischen Zusammenbruch zerbrach auch die Presselandschaft. Am Beispiel der „Ostthüringer Zeitung“ werden diese Umwälzungen packend und anschaulich erzählt. Die „Ostthüringer Zeitung“ ging indirekt aus der „Volkswacht“ hervor, die in der DDR das offizielle  Presseorgan der SED-Bezirksleitung Gera gewesen war. Am 8. Januar 1990 hatte die Redaktion einen neuen Chefredakteur gewählt, der  zehn Tage später zurücktrat und durch Ullrich Erzigkeit abgelöst wurde. Erzigkeit setzt die Trennung von der SED und eine   Namensänderung der Zeitung in „Ostthüringer Nachrichten“ durch. Als die WAZ Mediengruppe über eine Tochtergesellschaft mit den von den Ostthüringer Nachrichten abgeworbenen Mitarbeitern die „Ostthüringer Zeitung“ im selben Verbreitungsgebiet herausgebracht und den Abonnenten der Ostthüringer Nachrichten zum Bezug angeboten hatte, mussten die OTN ihr Erscheinen einstellen. Über die 25 Jahre seit Ablösung von der SED berichtet Ullrich Erzigkeit als Zeitungs-Insider. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der Medienfreiheit, die Wandlungen des Redaktionsalltags, der Kampf um ein wirtschaftlich solides Fundament für die neue Zeitung und die Rolle der Zeitung für die regionale Öffentlichkeit. Das Buch bietet spannende Geschichten aus der Geschichte der Presse in Thüringen. Thüringen-Titel-Reiseauftrag


100 Gründe, Thüringen zu lieben
Herausgegeben von Mirko Krüger
216 S., zahlr. Abb., geb. UVP € 7,95 [MA-Angebot]
978-3-8375-0714-0
Marlene Dietrich begegnen wir in diesem Buch, Eva Padberg und Ute Freudenberg. Wir treffen den verwirrten Friedrich Nietzsche und den vor Kraft strotzenden Thomas Thieme. Wir lassen mit Erika Schirmer die kleine weiße Friedenstaube fliegen. In diesem Buch geht es also nicht allein um Bratwurst und Kloß, um Rennsteig und Gloriosa. Denn wer Thüringen liebt, liebt das Land nicht nur wegen dessen Schönheit – sondern meist auch ob seiner Menschen. Thüringen-Titel-Reiseauftrag


Klinik-Führer Thüringen Josef Raue (Hrsg.)
144 S., zahlr. Abb., br., UVP 6,95 € [MA-Angebot]
978-3-8375-1239-7
Der Klinik-Führer Thüringens stellt alle Krankenhäuser zwischen Eisenach und Gera, Nordhausen und Suhl vor. Ein Großteil der 49 Häuser ist von Patienten beurteilt worden – mit überwiegend guten Noten; die Formulierung und Auswertung von 4.000 Fragebögen übernahmen Wissenschaftler der Universitätsklinik Jena. Reportagen aus den Krankenhäusern zeigen die medizinische Qualität in den Operationssälen, berichten vom Notfall-Management nach Schlaganfällen oder der Behandlung mit Herzschrittmachern. Die Texte stammen aus der großen Serie „TA Gesundheit“ der Thüringer Allgemeine. Thüringen-Titel-Reiseauftrag

Wo Barbarossa träumt
Urlaub im Kyffhäuserkreis
Herausgegeben von Paul-Josef Raue und Sebastian Tauchnitz
112 S., zahlr. Abb., € 9,95
978-3-8375-1338-7
Im Kyffhäuserkreis schlummert nicht nur der alte Kaiser Barbarossa, auch der Tourismus wartet nur darauf, von möglichst vielen Besuchern aus seinem Dornröschenschlaf geweckt zu werden. Denn schließlich gibt es zahllose große und kleine Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Die Lokalredaktionen der Thüringer Allgemeinen aus Artern und Sondershausen sind auf Entdeckungsreise in ihrer Heimat gegangen. Entstanden ist dabei der erste Reiseführer für den Kyffhäuserkreis, in dem es nicht nur um die überregional bekannten und beliebten Touristenmagnete wie das Kaiserdenkmal am Kyffhäuser, das Panoramamuseum oder die Barbarossahöhle geht. Stattdessen werden in verschiedenen, regional geordneten Tagesprogrammen auch die kleinen, feinen, die skurrilen und spannenden Plätze im Kreis vorgestellt, werden Restauranttipps gegeben und die schönsten Bademöglichkeiten vorgestellt. Ein praktischer Begleiter für Besucher und Einheimische gleichermaßen. Thüringen-Titel-Reiseauftrag

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Soljanka und Schusterpratsch
Die leckersten Thüringer Reste-Rezepte
Herausgegeben von Ullrich Erzigkeit, Hans Hoffmeister und Paul-Josef Raue
160 S., Abb., € 6,95 UVP
978-3-8375-0998-4
Ob Nudel-Auflauf, Bratwurstsuppe oder Brot-Salat – die Thüringer Küche kennt nicht nur traditionelle Hausmannskost und feine Festtags-Gerichte, sondern weiß auch die Reste des Sonntagsbratens zu schätzen. Denn zwischen Harz und Rennsteig wird gern gekocht – gern auch viel. Und aus übrig gebliebenen Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gemüse und Fleisch zaubern fleißige Hausfrauen und pfiffige Hobbyköche originelle und verblüffende, aber immer leckere Gerichte. Mal sind es abgewandelte Klassiker, mal neue Kreationen, deren Rezepte die Leser der „Thüringer Allgemeine“, der „Ostthüringer Zeitung“ und der „Thüringischen Landeszeitung“ zusammengetragen haben.
Aus dem Editorial der Chefredakteure von TA, OTZ und TLZ:
Die Thüringer kochen und braten, schmoren und dünsten gern: Klöße, Mutzbraten, Rouladen und Wild - und nicht nur an Festtagen, jede Region in Thüringen und jede Familie haben ihre Lieblingsgerichte, spezielle Gewürze oder eigene Variationen der Klassiker. Die Thüringer kochen nicht nur gern, sie kochen auch oft - wahrscheinlich wegen ihrer ausgeprägten Gastfreundschaft. Es könnte sich ja aus heiterem Himmel Besuch einstellen: Freunde, Verwandte, Nachbarn, Kollegen, allesamt ausgehungert. So wird, vorsichtshalber, von allem etwas mehr zubereitet: Mehr Klöße und mehr Kartoffeln, mehr Fleisch und mehr Fisch, mehr Salat und mehr Gemüse. So bleibt fast immer etwas übrig, das mit Phantasie neu serviert wird. Die Thüringer sind keine Wegwerf-Gesellschaft, denn - so Marlis Kecke aus Wandersieben: „Auf einem bewirtschafteten Bauernhof wurde früher grundsätzlich nie etwas Essbares weggeworfen" schreibt sie zu ihrem Rezept in unseren Kochbuch, „es wurde alles selbst erzeugt und man wusste dadurch auch den Wert zu schätzen. Nur was für den Menschen ungenießbar war, wurde an die Tiere verfüttert. Alles andere wurde zu etwas Neuem verarbeitet, auch wenn man heute vielleicht sagen würde, dass dies ungenießbar sei." Marlis Keckes Rezept „Gedrehtes" ist dafür der beste Beweis: Einen herzhafter Brotaufstrich aus Leber- und Rotwurst, Speck und Eiern, Salzheringen und Senf. Früher war es oft die schiere Not, die dazu führte, dass aus allem, was noch essbar war, eine neue Mahlzeit bereitet wurde: Not macht erfinderisch - und heute, in besseren Zeiten. bleibt die Tradition, zugegeben: oft auch mit besseren Zutaten, und wenn es nur Gewürze sind. Wie die Rezepte unserer Leserinnen und Leser beweisen, kannte (und kennt) die Phantasie der Thüringer keine Grenzen, Lässt sich bei Brot- oder Rostersuppe, Blutwurst-Tasche, Schinkenkartoffeln und Fischstäbchensuppe die Grundlage des neuen Gerichts noch erahnen, kann man sich bei Grenadiermarsch, Scheiterhaufen, Hopplahopp und Matrosenschüssel nur überraschen lassen. Kochen Sie also in nächster Zeit lieber etwas mehr - zum einen um jedes unserer Reste-Rezepte ausprobieren zu können, zum anderen um mit Ihren Zutaten ein neues Reste-Rezept zu erfinden, so wie es Dietmar und Petra Lübcke aus Gera mit ihrem Menü „Rumfort" getan haben: „Alles was rumliegt und fort muss."

Rezepteregister:
Blätterteigrolle
Blumenkohlcremesuppe
Blumenkohlsuppe
Blutwurstteigtaschen
Bratenbrote
Brotauflauf
Brot-Kartoffel-Suppe „Tante Lene“
Brotkuchen
Brotsuppe
Brotsuppe nach Omis Art
Brot-Tomaten-Salat
Bunter Gemüseeintopf mit Hackfleischbällchen
Delikate Zwiebelsuppe
Dessert aus gebratenen Nudeln und Obst
Eierkuchensuppe
Eierragout
Eiersalat (1)
Eiersalat (2)
Feuerfleisch
Fischstäbchensuppe
Frischkäse selbst gemacht
Gebackene Kartoffeln mit Resten
Gebratenes Kartoffelpürree mit Leberwurst
Gedrehtes
Gefüllte Eier
Gefüllte Tomaten
Gnocchi-Auflauf mit Brokkoli und Pinienkernen
Grenadiermarsch
Hammelbratengulasch
Hopplahopp
„Hundefutter"
Indische Rostersuppe
Italienischer Gemüseauflauf
mit Tomatensoße
Joghurttorte
Kartoffelpudding mit Schinken
Kartoffelpüree-Auflauf
Kartoffel-Vorsuppe
Klöße mit Tomaten
Knusprige Kartoffelpuffer
Kohlrübengemüse
Lachscremesuppe
Leberwurst-Toast
Matrosenschüssel
Menü „Rumfort" (1)
Menü „Rumfort" (2)
Menü „Rumfort" (3)
Milchreisbällchen
Nudelsalat mit Thunfisch
Obst-Reis-Sülzchen
Ostereier mit Kräutersoße
Pilzeintopf à la Müller
Pommesfrites mit Kartoffelmarmeladendip und gebratenen Fleischklößchen
Reisfladen
Reiskroketten
Reste-Gröstel
Reste-Hackfleischsoße
Reste-Menü (1)
Reste-Menü (2)
Rostbrätel-Toast
Sauerkraut-Schinken
mit Apfel-Pfannkuchen
Sauerkrautsuppe
Sauerkrauttopf
Scharfer Nudelauflauf
Scheiterhaufen (süßer Auflauf)
Schinken-Ei-Roulade
Schinkenkartoffeln mit Ei und Sahne
Schusterpratsch
Semmelknödel-Salat
Soljanka (1)
Soljanka (2) nach Reste-Art
Soljanka (3)
Soljanka (4)
Sonntagsbraten-Pastete
Suppe „Beste Helene"
Thunfisch-Nudel-Auf lauf
Thüringer Hirtenfleisch
Thüringer Rostbratwurstsuppe
Toast Hawaii
Wurst-Eier-Sülzchen
Wurstsuppe
Thüringen-Titel-Reiseauftrag



Henryk Goldberg
Goldberg
Kolumnen und Reportagen über die alte Heimat DDR, Goethe, Feuchtgebiete und eine Nacht im Gefängnis
112 S., Abb., br., 9,95 €
978-3-8375-1319-6
Henryk Goldberg ist Kultautor in Thüringen. In seinen Kolumnen in der Thüringer Allgemeine schreibt er über seine geistige Heimat, das Judentum, und seine alte Heimat, die DDR – ohne Larmoyanz und Überheblichkeit. Er schreibt auch über einen Bungee-Sprung, über die Unterschiede von Mann und Frau, seine Lieblingsstadt Weimar und den 11. September – kurzum: über alles, was ihm vors Gesicht und in den Sinn kommt. Er ist, wie er selber sagt, ein Kommunist, der zum bindungslosen bürgerlichen Intellektuellen wurde – mit Freude zudem. Henryk Goldberg ist seit 1991 Kulturredakteur der Thüringer Allgemeine und Autor der täglich erscheinenden Kolumne „Goldberg“. Geboren wurde er 1949 in Erfurt. Er arbeitete viele Jahre am Theater, erst als Bühnenarbeiter, dann – nach seinem Studium der Theaterwissenschaften in Berlin – als Dramaturg in Erfurt. Er wechselte in den Journalismus und schrieb erst für das Neue Deutschland, dann für die Junge Welt und den Filmspiegel, der 1991 eingestellt wurde. 2014 wechselt Henryk Goldberg offiziell in den Ruhestand. Thüringen-Titel-Reiseauftrag

Himmel über Thüringen
Die schönsten Luftbilder von Sascha Fromm, Marco Kneise und Alexander Volkmann
Herausgegeben von Paul-Josef Raue
136 S., geb., UVP 7,95 € [MA-Angebot]
978-3-8375-1052-2
Viele Stunden flogen die Fotografen der Thüringer Allgemeine über das grüne Herz Deutschlands. In diesem Buch zeigen sie ihre schönsten Bilder: Den Hainich, die Wartburg und Weimar – sie zählen zum Welterbe –, den Thüringer Wald, den Ilm-Kreis, das Eichsfeld und den Südharz, die Städte-Kette von Eisenach und Gotha über Erfurt, Weimar, Jena bis nach Gera, dann im Osten das Altenburger Land, das Thüringer Schiefergebirge und im Süden die Seen an der Saale. Thüringen-Titel-Reiseauftrag

Treuhand in Thüringen
Wie Thüringen nach der Wende ausverkauft wurde
Herausgegeben von Dietmar Grosser, Hanno Müller, Paul-Josef Raue
256 S., geb., 13,95 €
978-3-8375-0941-0
Was war die Treuhand? Die große Tragödie nach dem Glücksfall der Einheit? Der Ausverkauf des Ostens? Der Tummelplatz für Glücksritter, aus dem Osten wie aus dem Westen? Die geplante Vernichtung von Arbeitsplätzen, Existenzen, menschlicher Hoffnung? Korruption, Betrug und Verrat? In kürzester Zeit sollte die „Anstalt zur treuhänderischen Verwaltung des Volkseigentums“ nach der Wende aus über 8.000 DDR-Betrieben wettbewerbsfähige Unternehmen machen. Doch aus dem erhofften Aufbruch wurde ein gigantisches Abwicklungsprogramm, dem in Thüringen zwei Drittel aller Arbeitsplätze zum Opfer fielen. War die Treuhand „Totengräber“ der DDR-Wirtschaft oder war sie am Ende sogar besser als ihr Ruf? Erstmals erzählt dieses Buch die Geschichten und Skandale aus Thüringer Sicht. Dietmar Grosser (Jahrgang 1952) studierte Journalistik in Leipzig. Er ist Wirtschaftsredakteur bei der Thüringer Allgemeinen und erlebte die brisante Zeit des Umschwungs sowie der Treuhand-Aktivitäten oft direkt vor Ort und in den Unternehmen mit. Hanno Müller (Jahrgang 1959) studierte Journalistik in Leipzig. Nach der Wende leitete er lange die Wochenendbeilage der Thüringer Allgemeinen. Er schreibt über die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit und führt Interviews zur Zeitgeschichte. Paul-Josef Raue (Jahrgang 1950) ist Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen. Er war zuvor Chefredakteur in Marburg, Frankfurt, Magdeburg und Braunschweig und gewann mit seinen Redaktionen viele Preise. Er lehrte an mehreren Universitäten. Mit Wolf Schneider schrieb er das Standardwerk „Das neue Handbuch des Journalismus“.Thüringen-Titel-Reiseauftrag

Frank Quilitzsch
Noch mehr Dinge, die wir vermissen
150 S., 9,95 €
978-3-8375-0929-8
Beatlefrisur, Miniradio und Pappfahrkarte: Man feierte im Partykeller, pflegte Brieffreundschaften und rührte im Fotolabor den Entwickler an. Der Autor, der als Kind seinen täglichen Löffel Lebertran verweigerte, erinnert in heiter-ironischen Geschichten an so manch Kurioses, was einst unseren Alltag prägte. Noch einmal erscheinen die Milchkanne und die Handgelenktasche, die Musicbox, die Tanzkarte und die langsame Runde im warmen Licht der Glühbirne. Das Buch basiert auf der Kolumne „Rote Liste“ der Thüringischen Landeszeitung und ergänzt Frank Quilitzschs 2006 erschienenes „Sammelsurium der Dinge, die wir vermissen“. Der Deutsche Karikaturen-Preisträger Nel zeichnete dazu Vignetten von ganz eigenem Witz und Charme. Thüringen-Titel-Reiseauftrag
Verlagsvorschau Allgemein Frühjahr 2017
 Verlagsvorschau Sachbuch Früjahr 2017


AUS DER BACKLIST

Gespannte Verhältnisse
Frieden und Protest in Europa während der 1970er und 1980er Jahre
Herausgegeben von Claudia Kemper
200 Seiten, Broschur, 24,95 €
978-3-8375-1696-8
Friedensproteste und Forderungen nach Frieden gab es während der 1970er und -80er Jahre sowohl in Westwie Osteuropa – freilich unter sehr unterschiedlichen Vorzeichen. Während die atomare Aufrüstung auf der einen Seite den Schwerpunkt bildete, stand auf der anderen Seite die Forderung nach Umsetzung individueller Freiheitsrechte im Mittelpunkt. Doch auch dieser Befund differenziert sich, wenn Bewegungen, Akteure und Debatten einzelner Länder genauer in den Blick genommen werden. Hinzu kommen ganz unterschiedlich ausgeprägte Bezugnahmen auf andere Länder, sowohl innerhalb West- und Osteuropas als auch über die Blockgrenze hinweg. Unter dem Titel „Gespannte Verhältnisse“ wird der Frage nachgegangen, ob und wie konkrete Vernetzungen nationale Grenzen aber auch innergesellschaftliche und politische Barrieren überwanden und unter welchen Bedingungen der Austausch möglich war. Grenzüberschreitende Beziehungen waren keineswegs immer harmonisch, sondern von Konflikten über Organisations- und Protestformen, Vorstellungen von Frieden und Krieg, aber auch über die Reichweite der Proteste gekennzeichnet. Darüber hinaus geben die Studien Einblick, wie in den 1970er und 1980er Jahren die Friedensbewegungen die machtpolitische, kulturelle und ideengeschichtliche Ordnung des Kalten Krieges zu transzendieren vermochten – oder auch nicht.


Beate Althammer
Vagabunden
Eine Geschichte von Armut, Bettel und Mobilität im Zeitalter der Industrialisierung (1815–1933)
728 Seiten, br., € 34,95
978-3-8375-1708-8
Armut hat viele Gesichter, und ebenso tritt Mobilität in vielen Gestalten auf – von gesellschaftlich hoch geschätzten bis hin zu kriminalisierten. Als besonders problematisch galten in Europa spätestens seit dem ausgehenden Mittelalter soziale Gruppen, in denen sich Armut mit Mobilität verband: Menschen, die mittellos über die Straßen, von Haus zu Haus, von Ort zu Ort wanderten und sich ihren Lebensunterhalt durch das Bitten um milde Gaben zu sichern versuchten. Obwohl in der Historiographie vorrangig mit der Frühen Neuzeit assoziiert, verschwanden das Betteln und Vagabundieren an der Schwelle zur Moderne keineswegs. Vielmehr erlebten diese Armutsphänomene während der krisenanfälligen Industrialisierung immer neue Konjunkturen. Sie provozierten harte Repressionsmaßnahmen, übten aber zugleich eine merkwürdige Faszinationskraft aus als Verkörperung einer radikalen Unangepasstheit an die Normen der sesshaften Arbeitsgesellschaft. Dieses Buch rekonstruiert die Geschichte des Bettels und der Vagabondage im Deutschland des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowohl auf der Mikroebene alltäglicher Erfahrungen (mit einem geographischen Fokus auf die preußische Rheinprovinz) als auch auf der Makroebene gesellschaftlicher Reformdebatten. Es zeigt, dass die „Randgruppe“ der Almosenbitter und mittellosen Wanderer von weit mehr als randständiger Bedeutung war.

Rechtssicherheit bei Ausstellung und Umsetzung – Mit umfassenden Mustertexten und Lexikon der medizinischen und pflegerischen Begriffe

Rolf Coeppicus
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Sterbehilfe
Aktualisierte Neuauflage 2016 unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung und Gesetzgebung
184 S., zahlr. Abb., br., 12,95 €
978-3-8375-1526-8
Seit einigen Jahren sind Patientenverfügungen gesetzlich geregelt und verbindlich. Das Buch stellt die gesetzlichen Bestimmungen vor und berücksichtigt dabei aktuellste Änderungen der Gesetzeslage und der Rechtsprechung. Darüber hinaus beschäftigt sich der Autor aber auch mit Fragen, die juristisch nicht geregelt sind: Welche Anordnungen sollte man sinnvoll treffen und wie sind diese zu formulieren? Soll man den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen auch für die Fälle von Koma und schwerster Demenz anordnen? Welche ärztlichen und pflegerischen Maßnahmen sollen abgebrochen werden – auch Ernährung und Flüssigkeitszufuhr? Die Beantwortung dieser Fragen hängt davon ab, welche tatsächlichen Folgen ein Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen hat. Daher stellt der Ratgeber umfangreich auch die medizinischen, pflegerischen und persönlichen Konsequenzen eines derartigen Abbruchs dar. Zusätzlich erläutert der Autor die Grenzen und Unterschiede zwischen rechtmäßigem und rechtswidrigem Handeln und erklärt, ob und wann eine gerichtliche Genehmigung erforderlich ist. Das beiliegende Muster der Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht enthält vollständig alle in Frage kommenden Fälle, aus denen der Leser die von ihm gewünschten Festlegungen auswählen kann. Dr. jur. Rolf Coeppicus war 20 Jahre lang als Richter an einem Amtsgericht mit Betreuungen und Vormundschaften für nicht mehr einwilligungsfähige Menschen und mit Entscheidungen über den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen befasst.


Daniela Schaefer
Der Gesundheit zuliebe
Auf die Signale des Körpers hören
Ärzte und Prominente berichten
224 Seiten, Broschur, zahlr. Abb., 14,95 €
978-3-8375-1118-5
Mal ehrlich: Wann denken wir an unsere Gesundheit? Genau dann, wenn sie uns einen Denkzettel verpasst hat. Wenn wir krank sind. Und dann meldet sich meist auch gleich das schlechte Gewissen zu Wort. ´Hätte ich mich mal dicker angezogen. Hätte ich mir mal etwas mehr Ruhe gegönnt. Und wäre es nicht überhaupt auch an der Zeit gewesen, etwas öfter auf die Ernährung zu achten und mehr in die Bewegung zu kommen?` Doch kaum ist die Krankheit überstanden, schieben wir häufig wieder den Riegel vor all die Gedanken. Anderes ist im Moment viel wichtiger. Doch ist es das wirklich? Kann etwas wichtiger sein als die eigene Gesundheit? In diesem Buch dreht es sich bei jedem Buchstaben rund um die Gesundheit – von „A wie Augen“ über „P wie Prophylaxe bei Reisen“ bis „Z wie zuckerkrank“. Mediziner, Apotheker und Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen informieren über Beschwerdebilder und Krankheiten, weisen auf Ursachen und Heilungsmöglichkeiten hin und geben von Kopf bis Fuß zahlreiche Tipps rund um unsere Gesundheit. Dazu berichten Prominente aus Fernsehen, Sport oder Politik von ihren ganz persönlichen Erfahrungen rund um Themen der Gesundheit oder verraten, was sie machen, um gesund zu bleiben. Denn wir haben unsere Gesundheit selbst in der Hand. Wie sagte der amerikanische Autor und Motivationstrainer Jim Rohn einst: „Sorge dich um deinen Körper. Er ist der einzige Ort, den du zum Leben hast.“


Reif für die Insel
Tourismus auf Sylt, Hiddensee und Mallorca
456 S., zahlr. farb. Abb., geb., € 19,95
978-3-8375-1668-5
Ferien auf einer Insel sind der Inbegriff von Urlaub. Auf einem überschaubaren Stück Land, von Wasser umgeben, fühlen Touristen sich wohl. Das Buch stellt die Geschichte und die Gegenwart des Fremdenverkehrs auf drei besonders beliebten Inseln vor: je ca. 100 Seiten widmet es jeweils Sylt, Hiddensee und Mallorca. Mit informativen Texten und über 400 Abbildungen wird deutlich, wie die Deutschen Urlaub mach(t)en – damals und heute, in West und Ost, im Inland und im Ausland.


Nullpunkt und andere Zeitenwenden
70 Jahre deutschsprachige Gegenwartsliteratur
Ein Lesebuch für die Sekundarstufe
Herausgegeben von Andreas Erb und Hannes Krauss
338 S., br., 14,95 €
978-3-8375-1486-5
Ein Lesebuch mit Texten von: Ilse Aichinger, Händl Klaus, Emine Sevgi Özdamar, Erich Arendt, Peter Handke, Brigitte Oleschinski, Arnfrid Astel, Ludwig Hang, Albert Ostermaier, Ingeborg Bachmann, Christoph Hein, Steffen Popp, Kurt Bartsch, Helmut Heißenbüttel, Marion Poschmann, Johannes R. Becher, Guy Helminger, Tilman Rammstedt, Jurek Becker, Wolfgang Hildesheimer, Kathrin Röggla, Gottfried Benn, Franz Hohler, Ralf Rothmann, Thomas Bernhard, Felicitas Hoppe, Peter Rühmkorf, Marcel Beyer, Peter Huchel, Hans Joachim Schädlich, Peter Bichsel, Thomas Hürlimann, Norbert Scheuer, Horst Bienek, Norbert Hummelt, Ferdinand von Schmach, Wolf Biermann, Ernst Jandl, Klaus Schlesinger, Maxim Bitter, Uwe Johnson, Arno Schmidt, Franco Biondi, Wladimir Kaminen, Peter Schneider, Johannes Bobrowski, Marie Luise Kaschnitz, Wolfdietrich Schnurre, Heinrich Böll, Daniel Kehlmann, Sabine Scho, Wolfgang Borchert, Sarah Kirsch, Tom Schulz, Nicolas Born, Thomas Kling, Ingo Schulze, Volker Braun, Alexander Kluge, Anna Seghers, Bertolt Brecht, Barbara Köhler, Lutz Seiler, Rolf Dieter Brinkmann, Helga Königsdorf, Peter Stamm, Brigitte Burmeister, Wolfgang Koeppen, Botho Strauß, Paul Celan, Uwe Kolbe, Antje Ravic Strubel, Franz Josef Degenhardt, Angela Krauß, Martin Suter, Friedrich Christian Delius, Karl Krolow, Yoko Tawada, die Ärzte, Judith Kuckart, Uwe Timm, Alfred Döblin, Reiner Kunze, Ton Steine Scherben, Friedrich Dürrenmatt, Katja Lange-Müller, Hans-Ulrich Treichel, Günter Elch, Dagmar Leupold, Christof Wackernagel, Element of Crime, Hugo Loetscher, Martin Walser, Hans Magnus Enzensberger, Loriot, Maxie Wander, Elke Erb, Andreas Maier, Peter Wawerzinek, Peter Fox, Thomas Mann, Peter Weiss, Julia Franck, Kurt Marti, Ron Winkler, Erich Fried, Christoph Meckel, Wir sind Helden, Max Frisch, Clemens Meyer, Gabriele Wohmann, Franz Fühmann, Heiner Müller, Christa Wolf, Wilhelm Genazino, Herta Müller, Ror Wolf, Robert Gernhardt, Inge Müller, Peter-Paul Zahl, Oskar Maria Graf, Jürgen Nendza, Feridun Zaimoglu, Günter Grass, Günther Neumann, Juli Zeh, Durs Grünbein und Christine Nöstlinger.

Wilhelm Sprang
Der Volksliedsammler Anton Wilhelm von Zuccalmaglio
Von Liedertexten und ihren Melodien
532 Seiten, Broschur, 39,95 €
978-3-8375-1623-4
War Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803–1869) ein Sammler von Volksliedern oder hat er sie selbst verfasst und komponiert? Dieser fast hundert Jahre alten Frage geht der Autor mit dem Ziel nach, Fehlurteile über Zuccalmaglios Sammlertätigkeit zu korrigieren und so deren angemessen Bewertung zu ermöglichen. Die Entstehung der Vorwürfe und ihre Entkräftung sind nicht kompliziert, aber äußerst komplex. Sie beruhen auf einer Reihe von Missverständnissen und auf subjektiven Einschätzungen dessen, was richtig sei in mündlich tradierter Dichtung. Der Band beinhaltet umfassende Kenntnisse des Lebens und Werks von Anton Wilhelm von Zuccalmaglio, des Volksliedbegriffes sowie der Volksliedforschung. Eine sehr gute Quellenlage mit Briefen, Handschriften, Aufsätze und Abhandlungen Zuccalmaglios ermöglicht es, seine Sammeltätigkeit neu und positiv zu bewerten. Die Stärken der Sammeltätigkeit von Zuccalmaglio sind die Frühzeitigkeit, der klare lokale Bezug sowie die personale Bindung an Vertraute und an das Volk. So ist es ihm möglich, die bekanntesten deutschen Volkslieder gesammelt zu haben wie zum Beispiel "Kein schöner Land in dieser Zeit; Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht; Schwesterlein, Schwesterlein wann gehn wir nach Haus; Die Blümelein sie schlafen; Verstohlen geht der Mond auf; Der Jäger längs dem Weiher ging; Mein Mädel hat einen Rosenmund." 

Manuel Neukirchner
Wembley 1966
Der Mythos in Momentaufnahmen
160 Seiten, zahlr. Abb., Broschur, 14,95 €
978-3-8375-1622-7
Dieses Buch zeigt das Endspiel um die VIII. Fußball-Weltmeisterschaft 1966 zwischen England und Deutschland (4:2 n.V.) in fotografischen Momentaufnahmen. Die erwachte Fußballfotografie in den 60er-Jahren löste Unmittelbarkeit und Unverwechselbarkeit aus und darf für sich die dokumentarische und ästhetische Deutungshoheit für dieses Jahrhundertfinale reklamieren. Zu sehen sind zum Teil unveröffentlichte Fotografien, die den Betrachter eins werden lassen mit dem Geschehen von damals. Zum ersten Mal wird das berühmte „Sportfoto des Jahrhunderts“ von Axel Springer jun. alias Sven Simon mit dem niedergeschlagenen Uwe Seeler in seinem narrativen Zusammenhang entschlüsselt und erläutert. Damit lüftet sich eines der letzten Geheimnisse von Wembley. Die 150 Abbildungen in diesem Band sind in ihrer eindringlichen Schwarz-Weiß-Ästhetik zu Meisterwerken der Reportage-Fotografie geworden. „Ich habe selten so faszinierende und packende Fußballfotografien gesehen wie in diesem Buch. Viele Fotos sehe ich das erste Mal. Man spürt die Atmosphäre von Wembley. Die Fotos fangen in wunderbarer Weise die Details dieses Endspiels ein, auch die Enttäuschung, die Niedergeschlagenheit, die uns Spielern nach dem Finale buchstäblich ins Gesicht geschrieben steht. Ich fühle mich direkt wieder hineinversetzt in das Wembley von 1966.“ (Uwe Seeler, Mannschaftskapitän des Vize-Weltmeisters 1966 und Ehrenspielführer der Nationalmannschaft). Manuel Neukirchner, 1967 in Essen geboren, studierte Allgemeine Literaturwissenschaft, Germanistik und Geschichte in Wuppertal. Nach beruflichen Stationen als Journalist, Kommunikationsmanager und Geschäftsführer verantwortete er als Gründungsdirektor die inhaltliche, szenografische und bauliche Realisierung des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund. Das im Oktober 2015 eröffnete Haus setzt neue Maßstäbe für eine erlebnisorientierte und multimediale Ausstellungsgestaltung. Neukirchner ist als Museumsdirektor auch Sprecher der Geschäftsführung der DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum. 

Im großen Maßstab
Riesen in der Stadt
Herausgegeben von Yasemin Utku, Christa Reicher, Alexandra Apfelbaum, Martin Bredenbeck und Nina Overhageböck
120 Seiten, zahlr. farb. Abb., Broschur, 24,95 €
978-3-8375-1703-3
Die kleinteilige, nutzungsgemischte und nachhaltige Stadt – im Sinne der „Europäischen Stadt“ – bestimmt die Leitbilddiskussionen für die Zukunft des Städtischen. Dem scheinen Großstrukturen aus den 1960er und 1970er Jahren wie etwa Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen, Geschäftsbauten oder neue Stadtzentren im Wege zu stehen. Vielfach sind sie monofunktional angelegt und unzureichend städtebaulich mit ihrer Umgebung verzahnt. Gleichwohl prägen sie Stadträume, weisen oft eigene architektonische Qualitäten auf und sind Ausdruck ihres Entstehungskontextes. Heute stehen viele dieser Bauwerke und Anlagen unter Veränderungsdruck, sei es, weil sie den Anforderungen nicht mehr genügen oder weil sie sanierungsbedürftig sind. Wie damit verfahren werden soll, wirft ein ganzes Bündel von Fragen auf: Welchen Stellenwert haben diese großen Strukturen im städtischen Gefüge? Welche besonderen Herausforderungen, aber auch Chancen stellen sich für die Städtebauliche Denkmalpflege? Welche Ressourcen bieten diese Riesen für aktuelle Anforderungen? Welche Instrumente stehen für einen Umgang mit Großstrukturen und deren Weiterentwicklung zur Verfügung? Die Ziele, die mit der räumlichen Steuerung des Einzelhandels verfolgt werden, sind definiert. Doch nicht immer gelingt deren Umsetzung. Martin Heberling sucht nach den Gründen für das Auseinanderfallen von Planungsziel und Wirklichkeit und zeigt mit Hilfe eines spieltheoretischen Modells, dass rational handelnde Kommunen in einer Zwickmühle stecken, was sie dazu zwingt von den eigenen städtebaulichen Zielen abzuweichen. Auch die Steuerungsmöglichkeiten der Raumordnung sind mit Blick auf das ihr zugrunde liegende Zentrale-Orte-Modell begrenzt: Dort, wo die Siedlungsstrukturen über die Gemeindegrenzen hinweg zusammengewachsen sind und öffentliche Verkehrsinfrastrukturen die Erreichbarkeit nahezu jeden Raumpunkts gewährleisten, existiert keine klare Hierarchie der Orte, die eine Zuordnung von Mensch und Markt ermöglichen – was das Wesen des Zentralen-Orte-Modells ist. Entsprechend ungeeignet ist in solchen Räumen die Anwendung der raumordnerischen Vorgaben, die sich auf dieses Modell berufen. Trotz dieses Rahmens können Kommunen und Raumordnungsbehörden ihren Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der zentralen Versorgungsbereiche leisten. Die Instrumente sind da, sie müssen genutzt werden.


Stefan Polónyi
Wie man Architektur zum Tragen bringt
Aufsätze und Reden aus 50 (Berufs-)Jahren
362 Seiten, zahlr. teils farb. Abb., Broschur, 39,95 €
978-3-8375-1503-9
Der Bauingenieur Stefan Polónyi ist einer der renommiertesten Vertreter seiner Zunft in Deutschland und darüber hinaus. Nach seiner Übersiedlung aus Ungarn 1956, wo er in einem Turbo-Studiengang an der Technischen Universität Budapest sein Diplom erworben hatte, in die Bundesrepublik Deutschland wurde er nach einigen Jahren Baupraxis bereits 1965 zum Professor an die TU Berlin berufen.
Als Hochschullehrer hat er die z. T. fragwürdige Entwicklung der Ausbildung des akademischen Nachwuchses der Bauingenieure kritisiert. In diesem Bereich konnte er ab 1974 als Mitbegründer des sog. Dortmunder Modells an der 1968 neugegründeten Dortmunder Universität einiges bewirken, z. B. hat er die durch die ›Verwissenschaftlichung‹ der Ingenieurausbildung zunehmende Trennung zwischen Bauingenieur und Architekt stets bekämpft. Die materialgerechte Konstruktion von Bauteilen und Bauwerken und Polónyis öffentliche Auseinandersetzung mit dem Tragverhalten von Stahlbetonkonstruktionen haben sich allmählich zur Forderung nach einem ›Paradigmenwechsel‹ entwickelt. Seine berühmt gewordene Kasseler Rede zur ›Revision des Wissenschaftsverständnisses‹ (1986) fordert ein induktives statt eines deduktiven Vorgehens sowohl in der Lehre als auch in der Forschung, womit er das starre Festhalten an der ursprünglich epochalen Elastizitätstheorie, die das Ingenieurwesen heute eher gängelt, kritisiert. Für viele bedeutende Architekten war er immer ein gefragter und geachteter Partner, besonders bei außergewöhnlichen Aufgaben.
Seine Aussage: »Der Ingenieur soll dem Architekten nicht sagen, dass etwas nicht geht, sondern er soll ihm sagen, wie es geht«, hat sich schon beinahe zum geflügelten Wort entwickelt, womit er, Polónyi, die Nützlichkeit, aber auch die Unausweichlichkeit der Schwerkraft kommuniziert. Weitere relevante Themen– wie die historische Entwicklung des Bauingenieurberufs und seiner Berechnungsmethoden von Leonardo über Navier bis zu den genialen FEM-Spezialisten, die er kritisch begleitet, flankiert von Denk-Ausflügen in Philosophie, Psychologie, Anthropologie bis hin zur schönen Literatur und zur Musik, verbunden mit ›Entmystifizierung‹ in allen Bereichen– behandelt dieses Buch in nachvollziehbarer, unterhaltsamer und häufig unkonventioneller Weise. Die Sammlung von Aufsätzen und Vorträgen aus ca. 50 Jahren Entwicklungsgeschichte eines Bauingenieurs liefert Einsichten und ermöglicht Einblicke in das bemerkenswerte, enorme Denkgebäude eines Zeitgenossen.
Polónyi meint: In einem lebenden System, das notwendigerweise auf gegenseitigem Vertilgen aufbaut, ist das eigene Dasein – wenn man denn darüber nachdenken kann – eigentlich eine Zumutung. Diese Zumutung hat der Bauingenieur Stefan Polónyi, zunächst ›mit zaghafter Konsequenz‹, später mit Erkenntnis und Einsichten, aufs Beeindruckendste gemeistert. Davon kann man sich in diesem Buch selbst überzeugen. Doris Greiner-Mai

Architekturführer durch die Gartenstadt Margarethenhöhe
Herausgegeben von Rainer Metzendorf und Achim Mikuscheit
120 Seiten, zahlr. farb. Abb. und Pläne, Broschur, 12,95 €
978-3-8375-1142-0
Der Mythos und die Ausstrahlungskraft der Gartenstadt Margarethenhöhe als „Dichtung in Stein und Grün“ sind bis heute ungebrochen. Zugleich ist sie ein zeitlos gültiges Beispiel für einen sozialhumanen Städtebau. Als Stiftung von Margarethe Krupp wurde sie von dem Stadtplaner und Architekten Georg Metzendorf von 1909 bis 1934/38 errichtet. Der vorliegende Architekturführer stellt die außergewöhnliche Siedlung in ihrer Baugeschichte bis zur Gegenwart vor und erleichtert die Orientierung und den individuellen Besuch der Margarethenhöhe. Rainer Metzendorf, geboren 1941 in Hamburg, Architekt und Stadtplaner, Enkel von Georg Metzendorf. Studium an der Technischen Hochschule in München, Promotion zum Thema „Georg Metzendorf – Siedlungen und Bauten“ an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. 1968–1978 Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros, 1978–2004 tätig im Stadtplanungsamt Mainz, 1998 Professur für das Lehrfach Entwurf im Fachbereich Architektur an der Hochschule Mainz. Mitglied des Deutschen Werkbundes. Preise bei Planungswettbewerben sowohl als Architekt als auch als Stadtplaner. Veröffentlichungen, Vorträge und Beteiligung an Ausstellungen über Architektur und Städtebau des 20. Jahrhunderts. Achim Mikuscheit, geboren 1954 in Essen, Studium der Sozialwissenschaften und Philosophie an der Ruhr Universität Bochum, seit 1984 tätig im Ruhr Museum, Sammlungsbearbeitung, Ausstellungsbeteiligungen, Betreuung der Außenstellen, u. a. Aufbau der Musterwohnung auf der Margarethenhöhe, Koordination der Generalsanierung des Halbachhammers 1994–1998, Organisation des wissenschaftlichen Symposiums zum 90-jährigen Jubiläum der Margarethe Krupp-Stiftung 1996, Realisation der Ausstellung zur Geschichte der Margarethenhöhe im Kleinen Atelierhaus 2012, Konzept und Realisation einer architektur- und kulturhistorischen Vortragsreihe im Kleinen Atelierhaus 2013, Veröffentlichungen zu sozial- und kulturgeschichtlichen Themen.


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