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Frühjahrsreise 2019


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Klassiker:
 Besondere Empfehlung:
Lehrbuch:

Neuerscheinungen:

Laura Overdeck
Gutenacht-Mathe
Kleine Rechengeschichten zur Schlafenszeit
durchgehend illustriert von Jim Paillot
86 S., br., € 12,95
978-3-942836-70-8
Wir alle wissen, dass Eltern ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlesen sollen. Und genau wie es bei Kindern die Liebe zu Büchern weckt, wenn man ihnen vorliest, tragen kindgerechte und die Kinder ansprechende Matheaufgaben dazu bei, dass Kinder auch die Mathematik lieben lernen. Oft hört man Erwachsene sagen: »Ich bin einfach nicht so gut in Mathe.« Dabei ist Rechnen faszinierend und cool, und jeder kriegt es hin. Deshalb sollten wir unseren Kindern diese Botschaft auch mitgeben. Jedes Kapitel von Gutenacht-Mathe steht unter einem lustigen Motto: Rasante Fahrzeuge, explosives Essen, außergewöhnliche Tiere - alles, was Schulbücher nicht zu bieten haben. Innerhalb der Kapitel finden sich mathematische Herausforderungen auf drei verschiedenen Niveaus, denn jeder, der dieses Buch aufschlägt, hat andere mathematische Fähigkeiten. So kann man ganz nach Belieben verschiedene Schwierigkeitsgrade in Angriff nehmen. Schon Vorschulkinder können sich mithilfe der hier versammelten Geschichten mit Mathematik beschäftigen. Sämtliche Schwierigkeitsgrade eignen sich außerdem großartig als Denksportübungen für alle bis hin zu den Großeltern. Link: Video zur amerikanischen Originalausgabe: BEDTIME MATH

Helen Heinemann
Eltern werden - Liebespaar bleiben
50 Tipps, damit die Liebe überlebt
154 S., br., € 14,95
978-3-942836-01-2
Viele junge Eltern kennen dieses Phänomen: Das gemeinsame Kind, eigentlich sichtbares Zeichen der Zusammengehörigkeit, verbindet und trennt zugleich. An die Stelle der bisherigen intensiven Zweisamkeit tritt plötzlich die Verantwortung und gemeinsame Sorge für eine dritte Person, für eine kleine Familie. Das Leben ändert sich grundlegend - der Alltag, die Gesprächsthemen, der Freundeskreis. Die Beziehung der frisch gebackenen Eltern bleibt dabei häufig zwischen Geld verdienen, Windeln wechseln und Rückbildungsgymnastik auf der Strecke. Damit die Liebe an dieser Herausforderung nicht zerbricht, hat Helen Heinemann fünfzig Ratschläge zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie aus typischen Krisensituationen heraus- und wieder zueinander finden können.

Michail Kusmin
Die Reisen des Sir John Fairfax durch die Türkei
und andere bemerkenswerte Länder
edition phoenix
144 S., br., € 12,90
978-3-942836-02-9
Diese Erzählung von 1910 erschien erstmals 1913 im dritte Buch der Geschichten von M.A. Kusmin im Verlag Skorpion, Moskau:
Im Stil englischer Reisebeschreibungen schildert Kusmin die abenteuerlichen Fahrten des jungen John Fairfax durch Kleinasien
und seine Erlebnisse in der Fremde. Das Buch ist mit Holzschnitten des bekannten österreichischen Grafikers und Buchkünstlers Karl Rössing (1897-1987) illustriert.
In der "edition phoenix" erscheinen Bücher, die 1933 den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind und seither in Deutschland nicht wieder gedruckt wurden. Durch eine Neuauflage werden diese Werke nun nach fast 80 Jahren Vergessenheit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
 
. Michail Alexejewitsch Kusmin, geboren 1872 in Jaroslawl war Schriftsteller und Komponist und sprach fließend Deutsch, Italienisch und Russisch. Während er als Komponist weitgehend unbekannt blieb, hat er als Literat des sogenannten „Silbernen Zeitalters“ mehr Bedeutung erlangt. Er studierte von 1891 bis 1894 Musik am Sankt Petersburger Konservatorium unter anderem bei  Rimski-Korsakow. Er vertonte 1906 das Stück Balaganchik von Alexander Blok für Meyerholds berühmte Inszenierung und trug seine eigenen Chansons erfolgreich am Pianoforte zuerst in verschiedenen Salons und dann im Petersburger Kellerkabarett "Streunender Hund" vor. Kusmins geliebter Freund war damals der polyglotte und germanophile Aristokrat Georgi Tschitscherin, ein leidenschaftlicher Anhänger Wagners und Nietzsches der nach der Oktoberrevolution Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten wurde und das bis in die 30er Jahre blieb. Kusmin bereiste Griechenland Ägypten und Italien und danach Nord-Russland. 1905 erweckten seine ersten Veröffentlichungen die Aufmerksamkeit von Walerij Brjussow, der ihn zu seinem einflussreichen Literaturmagazin Vesy (Balance), dem Zentrum der symbolistischen Bewegung, einlud, wo er 1906 einen Verszyklus veröffentlichte und dann den ersten russischen homosexuellen Roman Krylia (Flügel), der sofort Berühmtheit erlangte und ihn zu einem weit verbreiteten Schriftsteller machte. Im Jahr 1908 erschien seine erste Sammlung von Gedichten, Seti (Netze), die auch bejubelt wurde.1908 lebte er mit Sergei Sudeikin und dessen Frau Olga Glebova zusammen, die im Jahr zuvor geheiratet hatten; als Olga entdeckte, dass ihr Mann eine Affäre mit Kuzmin hatte, bestand sie darauf, dass Kuzmin auszog. Trotzdem behielten Kuzmin, Sudeikin und Glebova weiter eine produktive Beziehung und arbeiteten zusammen an Theaterstücken, Musikabenden, Poesiedeklamationen - besonders in den St. Petersburger Kabaretts. 1913 traf Kuzmin Yuri Yurkun, ebenfalls Dichter. Die beiden Männer lebten bei Yurkuns Mutter, und Yurkuns Frau, Olga Arbenina, gesellte sich für kurze Zeit zu ihnen. In dieser Zeit arbeitete Kusmin als Shakespeare-Übersetzer. Kuzmin und Yurkuns Beziehung dauerte bis zu Kuzmins Tod. Er starb 1936 in Leningrad an Lungenentzündung, zwei Jahre bevor Yurkun und viele andere verhaftet und erschossen wurden.


Eva Leidmann
Wie man sich bettet
Roman
edition phoenix
264 S., br., € 14,90
978-3-942836-03-6
Mit viel bayerischem Lokalkolorit schildert "Wie man sich bettet" die Erlebnisse des Dorfmädchens Fanny Dinzinger als Kellnerin in einem Münchener Wirtshaus. Sie lernt schnell, wie man mit den überwiegend männlichen Gästen umgeht, ohne dabei seine Selbstachtung zu verlieren. Die Situation ändert sich schlagartig, als Fanny schwanger wird.
Obwohl das Buch Politik weitgehend ausspart, fiel es doch in Ungnade, da es 'mit einem so selbstbewussten Ton, so einem freien, belustigten, männerverachtenden Durchblick geschrieben und gesehen war, dass es geradezu ein Buch gegen die neue Zeit zu sein schien' (Volker Weidermann).
In der "edition phoenix" erscheinen Bücher, die 1933 den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind und seither in Deutschland nicht wieder gedruckt wurden. Durch eine Neuauflage werden diese Werke nun nach fast 80 Jahren Vergessenheit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die berühmte "Volksausgabe": BESPROCHEN IN DER JUNGEN WELT (Link)


Karl Marx
Das Kapital
Kritik der politischen Ökonomie
Unveränderter Nachdruck der Originalausgabe
400 S., br., € 19,90
978-3-942836-16-6
Mit seiner „Gemeinverständlichen Ausgabe“ hat Julian Borchardt seit den 1920er Jahren das „Kapital“ unzähligen Menschen nahegebracht. Das Buch wurde gleich nach Erscheinen zu einem Verkaufserfolg; es erlebte mehrere Auflagen und wurde in viele Sprachen übersetzt. Auf 400 Seiten präsentiert Borchardt den Marxschen Text aller drei Bände im originalen Wortlaut, aber auf das Wesentliche gekürzt und verständlich arrangiert. „Mein Bestreben mußte es sein, soviel wie nur irgend möglich Marx eigene Worte stehen zu lassen und meine Tätigkeit auf das Auslassen und Umstellen zu beschränken. Vieles von dem, was im dritten Bande steht, mußte ganz an den Anfang gesetzt werden. Auch sonst mußte ich vielfach Abhandlungen, die über verschiedene, oft weit voneinander entlegene Kapitel verteilt sind, zusammenbringen, andere umgekehrt voneinander entfernen und dabei natürlich des öfteren Verbindungssätze schreiben, während im großen und ganzen stets der Wortlaut, wie er von Marx selbst herrührt, stehengeblieben ist. […] Es mußte eine Auswahl getroffen werden derart, daß der Leser den ganzen grundlegenden Gedankengang mit Marx eigenen Worten kennenlernt, ohne doch durch zu großen Umfang des Werks abgeschreckt oder übermüdet zu werden.“ 


Jakob Wassermann
Die Schaffnerin
Eine Geschichte aus Franken
69 S., br., € 7,95
978-3-942836-08-1
Ein Landgut in der Nähe von Würzburg: Der neue Gutsverwalter Truchs trifft ein, begleitet von seiner attraktiven Wirtschafterin Fanny Leuthold, die von allen »die Schaffnerin« (Verwalterin) genannt wird. Der sanftmütige Schreiber des Guts, Meixner, entwickelt eine stille Zuneigung zu Fanny, die diese auch zu erwidern scheint, wobei sie ihr gleichzeitiges Verhältnis mit Truchs freilich nicht aufgibt. Truchs bleiben die Gefühle seines Untergebenen nicht verborgen und er beginnt, ihn willkürlich zu schikanieren. Demütig und nach außen hin unbewegt erduldet Meixner alle Bosheiten des brutalen Verwalters, stets schwankend zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Doch bald mündet das Aufeinandertreffen dieser so unterschiedlichen Charaktere in eine Katastrophe. 

Martin Luther
"Aus Liebe zur Wahrheit ..."
Die 95 Thesen
66 S., br., € 9,95
978-3-942836-13-5
„Aus Liebe zur Wahrheit und im Verlangen, sie zu erhellen …“, so lautet der Beginn jener akademischen Disputationsschrift „zur Klärung der Kraft der Ablässe“, die im Jahre 1517 die Grundlage für die Reformation legte und den Wittenberger Augustinermönch und Theologen Martin Luther (1483/-1546) damit schlagartig berühmt machte. 2017 feierten wir den fünfhundertsten Jahrestag des Ereignisses, das als „Thesenanschlag“ in die Geschichte eingegangen ist, wobei es unter Experten nach wie vor umstritten ist, ob die 95 Thesen der Disputation tatsächlich an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt wurden oder nicht. Die Vorlage für diesen Faksimile-Nachdruck der 95 Thesen Martin Luthers stammt aus dem Nachlass des münsterschen Archivars Heinrich August Erhard. Die kleine Schrift wurde im Jahr 1517 in Basel gedruckt und wird heute in der Sammlung Historische Drucke der Universitäts- und Landesbibliothek Münster aufbewahrt. Die deutsche Fassung der Thesen basiert auf der Übersetzung von Johannes Schilling und Reinhard Schwarz. Die im Augustinerkloster zu Erfurt ansässige Internationale Martin Luther Stiftung hat im zehnten Jahr ihres Bestehens diesen historischen Erstdruck der 95 Thesen zum Reformationsjubiläum „Luther 2017“ neu herausgegeben. Der bekannte Schriftsteller und Luther-Biograf Klaus-Rüdiger Mai („Martin Luther - Prophet der Freiheit“) hat eigens für diese Neuausgabe einen Essay über Luthers folgenreichen Kampf gegen die Ablassprediger verfasst. Der Band enthält außerdem einen Beitrag von Reinhard Feldmann, dem Leiter der Abteilung Historische Bestände der Universitäts- und Landesbibliothek Münster, über die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der lutherschen Thesendrucke und insbesondere des vorgelegten Exemplars.

Hans Jürgen Eggers
Einführung in die Vorgeschichte
374 S., br., € 14,95
978-3-942836-17-3
Ein Klassiker ist ein Werk, das über seine Zeit hinaus dauerhaften Wert besitzt und auch späteren Generationen etwas zu sagen hat. In diesem Sinne kann die "Einführung in die Vorgeschichte" von Hans Jürgen Eggers mit Fug und Recht als Klassiker bezeichnet werden. Als das Buch 1959 erstmals erschien, wurde es von Studierenden, Fachkollegen und der Öffentlichkeit sofort mit großem Interesse aufgenommen. Verstand es der Autor doch in unvergleichlicher Weise, sein profundes Wissen auf anschauliche und angenehm lesbare Art zu vermitteln. Im Laufe der Jahre erlebte "der Eggers" mehrere Neuauflagen, die alle schnell vergriffen waren. Für alle nachfolgenden Versuche, das Fach der Archäologie knapp und verständlich darzustellen, ist er bis heute Ausgangspunkt und inhaltliche Grundlage. So hat Hans Jürgen Eggers mit seinem Buch Maßstäbe gesetzt und dabei entscheidend dazu beigetragen, die "Wissenschaft von der Vorgeschichte" auch außerhalb der Universitäten bekannt zu machen. (Aus der Vorbemerkung der Herausgeber zur 4. Auflage) Die Archäologin Claudia Theune-Vogt stellt in ihrem Nachwort den Bezug zum gegenwärtigen Forschungsstand her. Das Buch enthält darüber hinaus im Anhang ein ausführliches, thematisch geordnetes Literaturverzeichnis sowie ein Gesamtverzeichnis der Schriften von Hans Jürgen Eggers.


Udo Pörschke
Verborgene Zeilen aus der Kriegsgefangenschaft
Auf Großvaters Spuren
316 S., geb., € 24,90
978-3-942836-14-2
Martin Welz ist fast 40, als er 1942 eingezogen wird. Nach Kriegsende bleibt er jahrelang verschwunden. Die Familie muss in dieser Zeit ihre Heimat im schlesischen Schweidnitz verlassen und findet in Bayern ein neues Zuhause. Nach seinem Tod findet sein Enkel, Udo Pörschke, durch Zufall ein verstecktes Notizbuch aus den Jahren 1945 bis 1949. Das ihm bis dahin unbekannte Schicksal seines Großvaters während der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs und der anschließenden Kriegsgefangenschaft führt Pörschke auf eine bewegende Spurensuche in den Osten Deutschlands und nach Polen. Er besucht die Orte, an denen sich sein Großvater siebzig Jahre zuvor aufgehalten hat, und trifft Zeitzeugen, die ihm über die damaligen Ereignisse Auskunft geben. Es wird eine sehr persönliche Reise, die ihn seinen eigenen Wurzeln näherbringt und dabei exemplarisch das Schicksal von Millionen Kriegsgefangenen lebendig werden lässt.


Kurtzig, Heinrich
Dorfjuden
Ernstes und Heiteres von ostischen Leuten
edition phoenix
82 S., br., € 7,90
nur minderrabattiert als BoD verfügbar
978-3-942836-11-1
Heinrich Kurtzigs Novellen beschreiben das geistige, wirtschaftliche und soziale Milieu der deutsch-jüdischen Bevölkerung der ehemaligen Provinz Posen. Die Titelgeschichte »Dorfjuden« erzählt von Aron, einem jungen begabten Mann, der sich in die Tochter des Lehrers aus dem Nachbarort verliebt. Eines Tages rettet er ihr bei einem Bootsunfall sogar das Leben. Doch ihre Eltern widersetzen sich der Verbindung, weil Aron Jude ist. Er sieht sich vor die Entscheidung gestellt, entweder seinen Glauben oder seine Liebe aufzugeben. »Derbe, an Till Eulenspiegel erinnernde Geschichten wechseln mit ernsten, menschlich rührsamen Erzählungen ab.« [Berliner Tageblatt].
In der "edition phoenix" erscheinen Bücher, die 1933 den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind und seither in Deutschland
nicht wieder gedruckt wurden. Durch eine Neuauflage werden diese Werke nun nach fast 80 Jahren Vergessenheit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Hirsch, Leo
Vorbestraft
Roman
edition phoenix
260 S., br., € 14,90
nur minderrabattiert als BoD verfügbar
978-3-942836-04-3
"Vorbestraft" erzählt die tragische Geschichte eines entlassenen Häftlings, dem es - obgleich er sich aufrichtig bemüht - durch Behördenwillkür und die allgegenwärtigen Vorurteile bei der Arbeitssuche unmöglich gemacht wird, im Leben in Freiheit wieder Fuß zu fassen.
In der "edition phoenix" erscheinen Bücher, die 1933 den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind und seither in Deutschland
nicht wieder gedruckt wurden. Durch eine Neuauflage werden diese Werke nun nach fast 80 Jahren Vergessenheit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Der früheste Denker der Nachhaltigkeit:


Ruskin, John
Diesem Letzten
Vier Abhandlungen über die ersten Grundsätze der Volkswirtschaft
Nachdruck der deutschen Erstausgabe in der herausragenden Originalübersetzung von Anna von Przychowski.
220 S., br., € 14,95
nur minderrabattiert als BoD verfügbar
978-3-942836-10-4
»Was unter der Benennung Reichtum eigentlich erstrebt wird, ist im Wesentlichen Macht über die Menschen. Genau ausgedrückt ist es: die Kunst, das höchste Maß von Ungleichheit, zu unseren Gunsten, zu schaffen.« (John Ruskin, Diesem Letzten) »Mit 'Diesem Letzten' legte Ruskin 1860 eine fundierte Kritik an der liberalen Wirtschaftstheorie und an den sozialen Verhältnissen seiner Zeit vor. Seine Argumente sind so modern, dass sie bis heute immer wieder Gegenstand politischer Diskurse sind. Bezieht man sein Gesamtwerk und sein persönliches Wirken in die Deutung mit ein, kann man ihn als einen der frühesten Denker der Nachhaltigkeit bezeichnen.« (Christine Ax in ihrer Einführung zu diesem Buch)


Mach, Ernst
Kultur und Mechanik
86 S., br., € 7,95
nur minderrabattiert als BoD verfügbar
978-3-942836-07-4
Ernst Mach beschreibt den enormen Einfluss, den die Entdeckung mechanischer Gesetzmäßigkeiten auf die zivilisatorische Entwicklung der Menschheit gehabt hat. Anhand zahlreicher Beispiele für die Konstruktion von Werkzeugen und ihren Gebrauch in prähistorischer Zeit und bei den sogenannten Naturvölkern liefert Mach einen Beitrag zur Kultur- und Technikgeschichte, der auch heute noch lesenswert ist.

Hoffmann, Richard
Frontsoldaten
Roman
edition phoenix
248 S., br., € 14,90
nur minderrabattiert als BoD verfügbar
978-3-942836-05-0
August 1914: In ganz Deutschland werden Soldaten für die bevorstehenden Schlachten rekrutiert. Das Schicksal führt vier junge Männer zusammen, die sich eine Stube in der Kaserne teilen. Von ihrer Herkunft und Weltanschauung grundverschieden, eint sie doch der unbedingte Wille, so schnell und gut wie möglich ihre Pflicht fürs Vaterland zu tun. Bald trennen sich ihre Wege: In den Schützengräben Frankreichs, Flanderns und Russlands lernen sie die Gräuel des Krieges kennen. Doch während bei den meisten der naive Patriotismus zunehmender Ernüchterung und Reflexion weicht, zieht einer von ihnen aus dem Verlust seiner Ideale ganz andere Konsequenzen. Es kommt zum folgenschweren Wiedersehen der ehemaligen Kameraden… 'Wir Frontsoldaten haben unser Herz verloren um der Heimat willen. Unsere Taten sind gefühllos. Gefühllos ist aber auch unser Tod. … Man sprach von einem Materialkrieg und vergaß dabei, dass er von Menschen geführt wurde.'
In der "edition phoenix" erscheinen Bücher, die 1933 den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind und seither in Deutschland
nicht wieder gedruckt wurden. Durch eine Neuauflage werden diese Werke nun nach fast 80 Jahren Vergessenheit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Bauer, Carl Johann Siegmund
Beschreibung der v. Drais’schen Fahr-Maschine und einiger daran versuchten Verbesserungen
Nebst einer Anleitung zum Gebrauch dieser Maschine und einigen Nachrichten über den berühmten Hautsch'schen Kunstwagen
112 S., br., € 9,95
nur minderrabattiert als BoD verfügbar
978-3-942836-09-8
Am 12. Juni 1817, machte Freiherr Karl von Drais in Mannheim die erste Ausfahrt auf seiner neuen zweirädrigen »Fahrmaschine«. Die Erfindung dieser Urform des Fahrrads gilt als Beginn der Auto-Mobilität, denn erstmals setzten sich in den folgenden Jahren tausendfach Menschen auf Maschinen statt auf Pferde und erkundeten damit individuell ihre Umgebung.
Der Nürnberger Mechaniker Carl Johann Siegmund Bauer (1780-1857) verfasste noch im selben Jahr ein Buch über die Drais’sche Fahrmaschine, das damit zum ersten Fahrradbuch der Geschichte wurde. Neben einer genauen Beschreibung der Maschine und Hinweisen zu ihrer Benutzung macht er darin auch eine Reihe von Vorschlägen, wie man seiner Meinung nach das Funktionsprinzip weiter verbessern könnte. Im Anhang dieser Reprint-Ausgabe von Bauers Werk findet sich außerdem der Briefwechsel zwischen Drais und Bauer sowie die Abschrift einer bebilderten Broschüre, mit der Drais selbst seine Erfindung - inzwischen als »Laufmaschine« bezeichnet - der Öffentlichkeit vorstellt und zum Kauf anbietet. In seinem umfangreichen Nachwort zeigt Hans-Erhard Lessing interessante Hintergründe zur Entstehung der Maschine und zur Person des Erfinders auf.

Reymont, Wladyslaw Stanislaw
Die Empörung
Eine Geschichte vom Aufstand der Tiere
mit einem Nachwort von Martin Pollack
303 S., br., € 18,00
nur minderrabattiert als BoD verfügbar
978-3-942836-12-8
Der vom Hof gejagte Schäferhund Rex überzeugt die Tiere, sich der Ausbeutung und Unterdrückung durch die Menschen ein für alle Mal zu entziehen. Riesige Herden formieren sich und folgen Rex auf dem Weg nach Osten in das verheißene »gelobte Land« der Freiheit. Es kommt zu erbitterten Schlachten, aus denen die Tiere trotz hoher Verluste als Sieger hervorgehen. Aber auf dem Marsch in eine vermeintlich bessere Zukunft werden sie durch Naturgewalten und die Strapazen des Weges mehr und mehr dezimiert. Nur ein kleines Häufchen enttäuschter Vierbeiner überlebt. Desillusioniert lehnen sie sich gegen Rex und seine Gehilfen auf.
Unter dem Eindruck der russischen Oktoberrevolution geschrieben, wird Reymonts Buch oft mit Orwells »Farm der Tiere« verglichen, ist aber mehr als 20 Jahre früher erschienen. In seinem Entstehungsland Polen fiel der Roman des Literatur-Nobelpreisträgers (1924) nach dem Zweiten Weltkrieg der Zensur zum Opfer und geriet jahrzehntelang in Vergessenheit.
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