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Herbstreise 2019


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Neuerscheinungen:
Die junge Frau erbt Teil einer Insel und gerät dort in Lebensgefahr als sie auf illegale Machenschaften stößt

Uta Depner
Lucies Reise
Roman, Edition „Diamant“
250 S., geb., € 19,00
978-3-906082-76-9
Lucie, eine junge, zaghafte Frau, die nicht so recht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, erfährt eines Tages, dass sie einen Teil einer Insel im Südchinesischen Meer geerbt hat. Da sie nicht gerne reist, ist sie über dieses Erbe alles andere als erfreut, doch schließlich lässt sie sich von ihrem besten Freund überreden, sich die Insel anzuschauen. Sie fliegt nach Malaysia, erkundet zunächst Kuala Lumpur und reist auf die Insel Langkawi. Dort lernt sie Brian Smith kennenlernen. Brian erweist sich als weißbärtiger und zunächst griesgrämiger alter Mann, mit dem sie sich jedoch mit der Zeit anfreundet. Gemeinsam fliegen sie wenige Tage später auf »ihre« Insel. Der Großteil des kleinen, vom Dschungel bedeckten und hügeligen Eiland ist durch einen Zaun von Lucies Teil, der vorwiegend aus Strand besteht, abgetrennt und im Besitz eines gewissen Doktor Lee. Als Lucie ihn näher kennenlernt, ahnt sie noch nicht, welche Abenteuer sie erwarten und in welche Gefahr sie sich begibt …
Uta Depner wurde 1971 in Wangen im Allgäu geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Buchhändlerin in Freiburg im Breisgau zog sie nach Frankfurt am Main, wo sie seit 1996 lebt und arbeitet. Während ihrer buchhändlerischen Tätigkeit studierte sie Sozialpädagogik und absolvierte ein Fernstudium an der der Freien Journalistenschule in Berlin. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte Uta Depner in Kenia und Äthiopien. Im Laufe der Jahre bereiste sie vierzig Länder Afrikas, Asiens, Mittelamerikas und Europas und nahm vor Ort an verschiedenen Sozial- und Umweltprojekten teil. Dies ist ihr zweites Buch. 
Zu Wort meldet sich erneut auch das Schriftstellerinnen-Duo C. K. Miller


C. K. Miller
Der letzte Satz der Wahrheit
Kriminalroman
250 S., geb., € 19,00
978-3-906082-20-2
Die achtundzwanzigjährige Biochemikerin Tatjana Rühmann, die mit Professor Siebert, einem angesehenen Forscher auf dem Gebiet der Nanomedizin zusammenarbeitet, wird in ihrer Wohnung erschlagen aufgefunden. Schon bald ist es klar, dass mehrere Personen am Tod der jungen Wissenschaftlerin interessiert sein könnten. Doch Carlo Pfister, der sympathische Zürcher Ermittler, glaubt nicht an einfache Lösungen und grabt tiefer – bis zum letzten Satz der Wahrheit …

Adrian Zschokke
Ifakara
Kriminalroman
200 S., geb., € 19,00
978-3-906082-58-5
Der Privatdetektiv Hans Lanz ist wieder einmal gezwungen, seine Hängematte zu verlassen und mit der Lösung eines neuen Falles Geld zu verdienen. Als sich die wohlhabende Witwe Luzia Kayser an ihn wendet und behauptet, den längst totgeglaubten Pfarrer Ruckstuhl, der offensichtlich seinerzeit mit ihrer Mutter ein pikantes Verhältnis hatte, in einer Fernsehsendung erkannt zu haben, glaubt Lanz, die ganze Sache sehr schnell und vor allem sehr lukrativ lösen zu können. Doch da täuscht er sich: Der Fall führt ihn bis nach Ifakara in Tanzania …
Adrian Zschokke wurde am 1. August 1952 in Bern geboren, begleitet von Böllerschüssen und Ansprachen, da die Schweiz am selben Tag Geburtstag feiert. Eingeschult im Aargau, zur mittleren Reife wieder nach Bern zurückgekehrt. Anschließend Umherschweifen in Sizilien, Südafrika – woher sein Vater stammt –, an der ETH, als Taxifahrer, Fotoverkäufer, Fassadenmonteur, in London an der Filmschule, wo er das Studium 1976 abschloss. Er wurde Kameramann, erst beim Fernsehen, dann freier und immer freier, bis er schließlich den Film seines Bruders Matthias mit dem Titel «Erhöhte Waldbrandgefahr » nicht nur drehte, sondern auch produzierte. Seither ist er als Filmproduzent, Kameramann und Schriftsteller tätig.
Von Adrian Zschokke sind im KaMeRu Verlag bereits 2 Krimis erschienen: Hanfrose und Ubikon

Schicksal eines fünfzigjährigen Mannes, der nach Jahren erfolgreicher privater und beruflicher Existenz den Halt verliert

Elvira Hörömpöli
Was Josef zu berichten hatte
250 S., br., € 15,50
978-3-906739-68-7
Der Roman »Was Joseph zu berichten hatte« der im Ausland noch wenig bekannten tschechischen Autorin Elvira Hörömpöli beschreibt das Schicksal von Joseph, einem fünfzigjährigen Mann, der nach Jahren erfolgreicher privater und beruflicher Existenz den Halt verliert und als Obdachloser am Rande der Gesellschaft endet. In dieser Situation begegnet er einer Frau. Ihre alltäglichen, anfangs zaghaften Unterhaltungen führen zu immer intensiveren Gesprächen; aus ihnen erwächst eine außergewöhnliche Freundschaft und Vertrautheit, die Joseph dazu bewegt, der Unbekannten seine ganze Lebensgeschichte zu erzählen. Er berichtet nicht nur über seinen gesellschaftlichen Aufstieg, sondern auch über seine Ehe, seine obsessiven Liebschaften und auch über seinen unerwarteten sozialen Fall, den er selbst nicht begreift. Vor der Kulisse einer winterlichen Großstadt zeichnet Hörömpöli gekonnt und in einer gepflegten Sprache das Bildnis zweier Menschen, deren innere Welten sich, trotz ihrer entgegengesetzten gesellschaftlichen Stellung, ungewöhnlich ähneln. Josephs Geschichte ist keine plakative Rekonstruktion eines unglücklichen Schicksals, sondern viel mehr ein tief gehender Subtext über das menschliche Dasein mit all seinen Verwirrungen und über die Verkrustungen der modernen Gesellschaft. Hörömpölis Roman basiert auf einer wahren Begebenheit und endet mit zwei verschiedenen Schlusskapiteln: einem imaginären, so wie die Autorin es selbst gerne erlebt hätte, und einem realen, so wie es sich tatsächlich zugetragen hatte.


Katarina Madovcik & Ruben M. Mullis
Die 25. Stunde
Kriminalroman, 2. Auflage
250 S., geb., € 21,00
978-3-906082-75-2
Das Interesse an Russland und die Liebe zur Literatur, speziell zu Kriminalgeschichten, führte das Schriftstellerpaar Katarina Madovc?ik (*1952) und Ruben M. Mullis (*1965) zusammen. Die Germanistin, Slawistin und Psychologin und der Militär- und Osteuropahistoriker, Slawist und Russlandexperte schufen in ihrem ersten gemeinsamen Roman die sympathische Figur des Moskauer Chefinspektors Nikita Andrejewitsch Morosow, eines einsamen Kämpfers und eigenwilligen Helden, der im Russland, in dem offiziell keine Kriminalität existiert, seine Fälle löst. Das Autorenduo Madovcik/Mullis lebt in Zürich und arbeitet an weiteren Romanen mit Chefinspektor Morosow.

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Fabian Schaefer
Argovia
290 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, € 28,00
978-3-906082-72-1
Das zweite Buch von Fabian Schaefer: Ein Roman mit dem Titel „Argovia“, der sich in der Schweiz der nahen Zukunft abspielt und über den Krieg zwischen den Kantonen Argau, Basel und Zürich handelt. Er vereint alles, was ein Politthriller braucht: Intrigen, Sex und Liebe. Fabian Schaefer legt ein vielschichtiges Roadmovie vor. Er verbindet einen Polithriller voller Geschwindigkeit und Wendungen mit einer melancholischen Liebesgeschichte und einem Heimatroman, der durch das Geschehen vielfältige Schauplätze zum Leben erweckt. Argovia, zwischen den Agglomerationen Turicum und Basilea gelegen, ist das Gebiet der Schweiz, das vor wenigen Monaten den Bürgerkrieg verloren hat, den es selbst begonnen hatte. Erst allmählich kann Argovia wieder aufgebaut werden, weicht Chaos der aufkommenden Struktur. Viele Gebäude sind zerstört, wichtige Straßen – auch wegen umherziehender Banden ehemaliger argovischer Soldaten – immer noch unpassierbar. Die aus ihren Dörfern Vertriebenen leben nach wie vor als Flüchtlinge im eigenen Land. Im Kloster Fhar arbeiten aber bereits hochrangige Vertreter an einer stabilen Nachkriegsordnung. Chan Effas, Biochemiker, ist mit seiner Partnerin durch Argovia auf dem Weg nach Turicum, um eine neue Variante des von ihm entwickelten Stoffs Tyla zu testen, als sein Zug in einem Tunnel zum Halten gebracht wird. Zufällig erfährt er bald Ungeheuerliches, das die Welt, in der er lebt, im Innersten bedrohen könnte. Was folgt, ist eine immer tiefer gehende Verstrickung Chans in die Konflikte Argovias, und eine sich entwickelnde Liebesgeschichte, die in ihrer Kraft und ihren Schwierigkeiten in diesen angelegt ist. 
DER LÖWE DES KAISERS - Historischer Roman in 2 Bänden:


Cornelia Kempf,
Der Löwe des Kaisers, Der Fall
700 S., € 20,00
978-3-906082-53-0
Ein mächtiger Herrscher. Sein ehrgeizigster Herzog. Und zwei Brüder zwischen den Fronten der Macht. Die Zwillinge Einhard und Gunnar von Arsberg wachsen als junge Knappen auf der Burg Wallberg heran. Noch bevor sie in den Ritterstand erhoben werden, reissen die Ereignisse der Geschichte die Brüder auseinander: Gunnar folgt Kaiser Friedrich Barbarossa; Einhard wird Gefolgsmann des mächtigen Herzogs des Reiches: Heinrich dem Löwen. Auf dem Schlachtfeld stehen sich die beiden Brüder eines Tages gegenüber… Ein bildgewaltiges Ritterepos, das die Mosaiksteine der Geschichte aneinander fügt und mit einer Prise Autorenfreiheit verbindet.
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VERGRIFFEN - 2. Auflage in Vorbereitung:
Cornelia Kempf,
Der Löwe des Kaisers, Der Aufstieg
700 S., € 20,00
978-3-906082-60-8
Edition „Diamant“

Magdalena Zschokke
Befleckte Zeit
Roman
250 S., br., € 19,00
978-3-906082-70-7
Emma, die Heldin aus dem Roman Befleckte Zeit von Magdalena Zschokke, lebt mit ihrem Mann Manfred, der immer wieder Affären hat, und ihren zwei Söhnen in Bern. Einmal pro Monat trifft sie sich mit ihrem besten Freund Ron zum Kaffee, sieht sich regelmäßig Reisereportagen an, bereut es, nicht ausgewandert zu sein, und flüchtet sich in ihren Träumen beinahe jede Nacht in fremde Länder. Obwohl sie von einem Psychiater behandelt wird, hat sie das Gefühl, ihr Leben steuere auf einen Abgrund zu und ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ein. Magdalena Zschokke erzählt die Geschichte einer Frau, die auf der Suche nach Antworten, nach der versäumten Zeit und schließlich nach sich selbst ist. Dies tut die Autorin in einer gepflegten Sprache, ohne überflüssiges Pathos und bietet dadurch den Lesern nicht nur eine berührende Geschichte, sondern auch subtile Charakterstudien der Protagonisten.
Magdalena Zschokke verliess 1974 die Schweiz und segelte zwölf Jahre durch die sieben Meere. 1994 erlangte sie die Doktorwürde von der University of California in Santa Cruz. Seither hat sie sieben Bücher veröffentlicht, arbeitet als Verlegerin und Übersetzerin und unterrichtet kreatives Schreiben – u.a. in Gefängnissen.

Martina Frey
Die Tränen der Irminsul
Historischer Roman aus der Zeit der Sächsischen Freiheitskriege (8. Jahrhundert)
NEUAUFLAGE
600 S., Gb., € 20,00
978-3-906739-30-4
In den Wirren der Sachsenkriege, als die alte Ordnung zusammenbricht und das Schicksal eines ganzen Volkes bedroht wird, kämpfen zwei Schwestern um ihr Glück. Ihr Schicksal bestimmten die Götter. Ihr Glück sie selbst. Die beiden Schwestern Marada und Siggis werden Zeugen einer zerstörerischen Kraft, als fränkische Krieger ins Sachsenland einfallen und das sächsische Heiligtum, die Irminsul, niederreißen. Mit dem Kampf um eine von Franken besetzte sächsische Festung, beginnt ein erbarmungsloser Kampf um die Freiheit, der auch das Leben der beiden jungen Frauen bestimmt. Ein bewegender Roman um Hass, um Ehre, um die Sehnsucht nach Freiheit und Suche nach der Liebe. Martina Frey wurde am 7. Dezember 1971 in Wiesbaden geboren. Ihr schriftstellerisches Talent und ihre Begeisterung für gute Texte blieben zuerst unerkannt, bis sie irgendwann die ersten Kurzgeschichten verfasste. Eine von ihnen geriet etwas länger als ursprünglich geplant und so entstand ihr erster historischer Roman "Die Tränen der Irminsul". www.martina-frey.de

Cornelia Kempf
Die Gärten von Damaskus
Historischer Roman
2.Auflage
500  S., Gb., € 20,00
978-3-906739-99-1
Damaskus, 1191. Es ist die Zeit des dritten Kreuzzuges. Die schöne Nasrin, Tochter des Emirs aus dem erhabenen Hause al – Dir, führt ein behütetes Leben. Als der mächtige Saladin ihrem Vater den Kreuzritter Bernhard von Markward als Sklaven schenkt, ist sie von dessen Stolz und Mut fasziniert. Bald empfinden Nasrin und Bernhard mehr füreinander als bloße Bewunderung. Doch ihre Gefühle werden auf eine harte Probe gestellt, als die Kreuzritter unter Richard Löwenherz gegen Akkon ziehen … Ein großartiger und trotz seines historischen Hintergrunds sehr aktueller Roman, der nach Kardamom und Zimt schmeckt und den Leser in die orientalische Welt eintauchen lässt.
Cornelia Kempf wurde 1970 in Augsburg/Bayern geboren und ist selbständige ITSystemspezialistin. Die Antike und das Mittelalter sind ihre Leidenschaft, die ihr den Weg zur Schriftstellerei öffnete. Sie publizierte erst in Zeitschriften und Anthologien. 1996 begann sie mit den Recherchen zum Roman »Morituri« der 2005 erschien. Heute lebt und schreibt sie in der Nähe von Königsbrunn (D), wo ihr 2006 der Kulturanerkennungspreis der Stadt verliehen wurde. 

Marcel W. Kuoni
Schweizertor
Kriminalroman
250 S., br., € 19,00
978-3-906082-71-4
In einer Novembernacht verschwindet im Prättigauer Dorf Grüsch ein Junge spurlos. Die eingeleitete Suche nach dem Vermissten, verläuft erfolglos. Niemand hat etwas gesehen und bei der Polizei gehen keine Hinweise ein. Ein anfänglicher Verdacht. der Junge könnte entführt worden sein, erweist sich als falsch. Weder ein Entführer meldet sich noch wird eine Lösegeldforderung gestellt. Bis plötzlich, Wochen später, der Junge wieder auftaucht. Es dauert lange, bis er sich zu seinem Verschwinden äußern kann. Dabei stellt sich heraus, dass der Bauernsohn offenbar die ganze Zeit über in einem Keller eingesperrt gewesen war. Luis Egger und seine Ermittler von der Abteilung Gewaltverbrechen machen sich auf die Suche nach dem Keller. Und somit auch auf die Suche nach der sprichwörtlichen Nadel ins Heuhaufen. Doch dann wird das Dorf erneut in eine weitere Schockstarre versetzt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem der Ruf der Ermittler auf dem Spiel steht.Marcel W. Kuoni, geboren 1983, aufgewachsen in Maienfeld. 2003 Matura an der Evangelischen Mittelschule in Schiers (CH), danach  Studium der Fächer Geografie und Deutsch für das höhere Lehramt in Zürich und an der Universität von Lappland in Rovaniemi (SF). Anschließend Lehrtätigkeiten in der Schweiz. Marcel W. Kuoni lebt in Maienfeld und Warschau und arbeitet als Deutschlehrer. Mit „Tannenrauschen“ gab er sein Debüt als Kriminalromanschriftsteller.


Lothar Olivet
Die Burg
200 S., br., € 15,00
978-3-906082-64-6
Ein spannender Ärztethriller um Macht und Verantwortung, Geldgier und Ruhmessucht: Der ambitionierte junge Chirurg Dr. W. fängt gerade an, in einem Schweizer Krankenhaus zu arbeiten. Von seiner neuen Stelle verspricht er sich, bei dem renommierten Kniechirurgen Professor Kerner neue Erfahrungen sammeln zu können. Bitter enttäuscht muss er jedoch feststellen, dass der Professor nicht mehr das Sagen hat, sondern sein Stellvertreter Dr. Flieger, der neue Shootingstar, da er mit einer sensationellen neuen Operationstechnik dem Krankenhaus einen einzigartigen Ruhm beschert, dabei aber zugleich die ganze Abteilung und alle Vorgänge in ihr unter Kontrolle zu halten versucht. Nicht nur tut sich Dr. W. mit dem strengen Regiment, den starren Regeln und der abweisenden Haltung der meisten anderen Ärzte schwer, bald nach seiner Ankunft stößt er auch auf erste Ungereimtheiten, die darauf hindeuten, dass es bei den revolutionären Entwicklungen und der Züchtung künstlichen Kreuzbandgewebes von Dr. Flieger nicht ganz mit rechten Dingen zugeht. Mehrere Beobachtungen nähren seinen Verdacht und so entschließt sich Dr. W. schließlich, mit Unterstützung der schönen Ärztin Melanie und seines Kollegen „Klein Einstein“ der Sache auf den Grund zu gehen. Was er dabei herausfindet, gleicht einem Albtraum und wird alle drei in Lebensgefahr bringen… Lothar Olivet wurde in der Nähe von Frankfurt am Main geboren und lebt derzeit südlich von Freiburg. Er ist Schriftsteller, Maler und Arzt. Nach einer Lehre als Maler und Restaurator studierte er in Deutschland, Spanien, Frankreich und der Schweiz Medizin. Später arbeitete er als Arzt in diesen Ländern. Die vielfältigen Eindrücke und Erfahrungen, die Olivet während seiner Auslandsaufenthalte machte, hielt er stets mit Notizen fest: Niederschriften, aus denen sein Ärztethriller die Nahrung bezieht.


Sabine Meisel
Vom Glück, einer Vogelspinne zu begegnen
200 S., br., € 15,00
978-3-906082-67-7
Auch in ihrem zweiten Buch erzählt Sabine Meisel aus dem Leben - diesmal in Form von Kurzgeschichten, in denen wir nicht nur einer Vogelspinne begegnen, sondern auch manches über die Bedeutung eines vergilbten Fotos, über den außergewöhnlichen Mut der Magnolien, zu blühen, und darüber, wie die Zeit schmeckt. erfahren. Sabine Meisel nimmt uns auf eine spannende literarische Reise durch den Alltag, katapultiert uns mitten hinein in seine originellen und liebenswerten Augenblicke. In ihren Erzählungen setzt sie ihre psychologischen, medizinischen und zutiefst menschlichen Erkenntnisse um und schafft liebenswerte Figuren. Sie tut es mit einem einzigartigen Humor und in einer poetischen Sprache. Als Anhang enthält das Buch ein »Arbeitsheft«, in dem die Autorin die zentralen Fragen zu ihrer schriftstellerischen Tätigkeit beantwortet und gleichzeitig die Leserschaft anregt, selbst kreativ zu werden. Sabine Meisel, 1959 in Deutschland geboren, lebt seit 2005 mit ihrem Schweizer Partner in Winterthur, und hat einen erwachsenen Sohn. Seit dem Master of Arts in Biografisch-Kreativem Schreiben 2011 unterrichtet sie an verschiedenen Institutionen (ZHAW, Krebsliga, SIS). Im Stadtanzeiger Winterthur schreibt sie seit 2015 Geständnisse in Form von Kolumnen. Die Schauspielerei, Reisen, Kochen, Begegnungen und Lesungen sind neben dem Schreiben ihre Leidenschaften. Die Novelle "Der Tag wird langsam" war ihr literarisches Debüt

Kinder- und Jugendbuch:

Sigi Gall
Erikuh, die Sängerin
48 S., br., € 10,00
978-3-906082-65-3
Die Kuh Erikuh hat den Mut. gegen alle Widerstände den ihr bestimmten Platz im Leben zu verlassen und ihrem Traum zu folgen: Sie will Sängerin werden. Allen Schwierigkeiten zum Trotz bleibt sie sich selbst treu. Als sie schließlich nach einem überstandenen Abenteuer zu ihrer Herde zurückkehrt. bringt sie eine wunderbare Überraschung mit. Erikuh - die Sängerin ist ein zauberhaftes Buch, mit Illustrationen von Isabell Hemming für Leser von 4 bis 12 und von 21 bis 99 Jahren. Sigi Gall ist seit 1986 als freischaffende Künstlerin tätig. Sie besuchte die Köln Comedy Schule und schloss außerdem eine Ausbildung als Lach-Yoga-Lehrerin ab. Seit drei Jahrzehnten steht sie auf den Brettern. die die Welt bedeuten und tritt als Sängerin und Komikerin auf. Bis 2010 arbeitete sie als Clownin in Krankenhäusern. Aus ihrer Feder stummen über zehn abendfüllende Bühnenprogramme. Außerdem entwickelt sie Theaterstücke für führende Unternehmen wie Daimler. Deutsches Rotes Kreuz und für viele Mittelstandsbetriebe. Sigi Gall verbindet in ihren Werken Humor. Wahrheit und Schmerzliches. Der Transfer von ernsten Inhalten und Aussagen in die künstlerische und emotionale Welt der Musik und des Humors ist ihre Spezialität.

Marc P. Sahli
Vielleicht ein anderer Augenblick
Prosaminiaturen
150 S., br., € 15,00
978-3-906082-50-9
Marc P. Sahli ist ein Meister der Reduktion. Er portraitiert Personen und Situationen mit einer beeindruckenden literarischen Leichtfüssigkeit. Es schafft es, Eindrücke aus verschiedenen Ländern und Kulturen festzuhalten, ohne sie dabei oberflächlich erscheinen zu lassen oder als Autor wertend oder verurteilend zu wirken. Marc P. Sahli wurde 1972 in Bern geboren. Von Oktober 2000 bis Mai 2014 lebte er im Ausland mit Stationen in Moskau, Tripolis und Pristina. Seit 2014 lebt und arbeitet er in Bern. Marc P. Sahli widmet sich seit 1987 intensiv der Kunst. Er nahm an diversen Lese-Performances und Kunstprojekten in der Schweiz (Reithalle Bern, Kleintheater Bern, Solothurner Literaturtage, Künstlerhaus Solothurn) und im Ausland teil. Ausserdem erschienen seine Texte in zahlreichen Anthologien.

Angus Alasdair
Archibalds Reise
Kriminalroman
250 S., br., € 19,00
978-3-906739-95-3
Der Roman "Archibalds Reise" spielt sich anfangs des 20. Jahrhunderts ab. Der hochgebildete und wahrlich polyglotte Archibald ist ein Schweizer Kriminologe und Gründer des "Institut de police scientifique" in Lausanne, mit einem ausgeprägten Sinn für Humor und einer Schwäche für das "schöne Geschlecht" und für kubanische Zigarren.
Immer wieder mit rätselhaften Kriminalfällen konfrontiert, denen etwas Mystisches anhaftet, wird er – ein überzeugter, aufgeklärter Agnostiker – gezwungen, sich allmählich anderen Reflexionsebenen des menschlichen Geistes zu öffnen. Er unternimmt eine Reise, die ihn nach Deutschland, Frankreich, England, Irland, in die Schweiz, nach Österreich, Ungarn, Serbien und schliesslich nach Kreta führt. Dabei werden die Leser – mittels anscheinend schier unlösbarer Kriminalfälle – sowohl durch die europäische Geschichte, als auch durch verschiedenartige mythologische Überlieferungen geführt und zugleich mit den kulinarischen Höhepunkten und Trinkgenüssen, mit der Kultur und den spezifischen ethnologischen Eigenschaften der jeweiligen europäischen Gegenden und Völker vertraut gemacht.

Christina Casanova
Die Naht
Kriminalroman
180 S., Br., € 13,80
978-3-906739-55-7
Nach einer ärztlichen Routineuntersuchung erfährt die erfolgreiche junge Juristin Simone, dass sie sich mit der tödlichen Krankheit SKAR infizierte. Diese wird ausschließlich von nekrophil veranlagten Männern auf Frauen übertragen. Simone findet heraus, wer sie angesteckt hat. Ihre Vergeltung ist genauso subtil wie grausam...
Christina Casanova wurde 1959 in Chur geboren. Sie studierte Psychologie und Soziologie und ist als Psychotherapeutin in Chur und Zürich tätig. Ihre große Leidenschaft ist das Schreiben. Christina Casanova ist verheiratet und hat drei Kinder.

Casanova, Christina
Der Bund
180 S., Br., € 13,80
978-3-906739-77-9
Was könnte schrecklicher sein als Frau und Kind zu verlieren? Leo Leuzinger, ein Zürcher Ingenieur, will sich nicht länger quälen und beschließt, seine Gefühlsfähigkeit operativ aus dem Gehirn entfernen zu lassen. Der Erfolg gibt ihm Recht, die ersehnte Erlösung tritt ein, sein Alltag wird ruhiger – bis ein völlig unerwartetes Ereignis alles über den Haufen wirft. Leos Kampf geht weiter, aber anders, als er es sich vorgestellt hat. Ein Psychothriller der Obsessionen, Schuldzuweisungen, Verwicklungen und Verstrickungen. Der Bund ist nach Die Naht das zweite Buch einer Trilogie.

Christina Casanova /  Katarina Graf Mullis
Die beste Art zu sterben
Dreißig Interviews zum Thema »Sterben«
mit zusätzlichen Essays von Fabian Schaefer, Sabine Meisel, Rudolf Sägesser,
Raffael Tondeur und Anja Niederhauser
200 S., br., € 15,00
978-3-906082-48-6
Nicht nur mit dem Leben, sondern vor allem mit seinem Ende beschäftigt sich das Sachbuch Die beste Art zu sterben, das in unserer Edition scire erscheint. Die Herausgeberinnen Christina Casanova und Katarina Graf Mullis führten Interviews mit Personen verschiedenen Alters zum Thema und erhielten dabei nicht nur Einsicht in unterschiedliche Schicksale, sondern auch ehrliche Antworten auf die Frage: »Wie möchten Sie sterben?«.
Die ergänzenden Essays von Fabian Schaefer, Sabine Meisel, Rudolf Sägesser, Raffael Tondeur und Anja Niederhauser bieten zusätzlich eine philosophisch-psychologische und theologische Sicht auf das Tabuthema Tod und Sterben.
Ein packender Thriller über die Schönheit, den Wahn und die verborgenen Abgründe unter immer perfekter werdenden Hüllen ...

Christian Heinke
Die Haut
Thriller
250 S., Gb., € 14,80
 978-3-906739-34-2
Christian Heinke ist ein Meister des Wortes: Er kann Menschen schildern und gleichzeitig eine atemberaubende, spannende Handlung aufbauen und das alles in einem klaren, kompromisslosen Erzählstil. Heinke offenbart in seinem Erstlingswerk ein feinsinniges Gespür für die menschlichen Makel und für die verworrenen Tiefen der Psyche seiner Helden und beweist dadurch, dass er sein Handwerk hervorragend beherrscht. «Die Haut» ist ein durch und durch spannender Roman und ein literarisches Leseabenteuer mit eindrucksvollen Figuren. In Christian Heinke wächst ohne Frage ein neuer, bedeutender Thrillerautor heran. Ein Flugzeugabsturz zerstört das Leben des ehemaligen Supermodels Katherine Williams: Ihr Ehemann Richard und ihr Sohn Denny sind tot, 60 Prozent von Katherines Haut sind verbrannt. Durch ein neuartiges Verfahren wird Katherine jedoch ein zweites Leben geschenkt, ihre Schönheit wieder hergestellt. Doch als ein Serienkiller damit beginnt, Katherines Kolleginnen vom Laufsteg zu ermorden, deuten die Ermittlungen der New Yorker Polizistin Helen Louisiani darauf hin, dass der Killer es besonders auf die Haut von Katherine abgesehen hat ... Christian Heinke, 1970 in Lüneburg geboren, studierte Medienwissenschaft, Germanistik und Philosophie, drehte Kurzfilme und schrieb Roman-Manuskripte. Wird im 2007 mit "Die Haut" erstmals einen Stoff ausserhalb des Internets publizieren. Heinke lebt als freier Autor in Bochum.www.heinkedigital.com

Eine junge Frau, die von der Vergangenheit eingeholt wird.
Ein kleines Mädchen, das Fragen stellt.
Eine Reise, die mehr als ein Ferienvergnügen ist

Ruth Henning
Die Reise mit Melanie
175 S., Gb., € 19.00
978-3-906739-29-8
Ein verlockendes savoir-vivre inmitten sonnenverwöhnter Landschaften, der Duft frischer Croissants, der jeden Morgen in der Luft liegt, der Geschmack heranreifender Trauben und unübertrefflichen Weins, zauberhafte Hotels, eine verträumte Mühle, alte Bekannte: All das trifft Lena, eine erfolgreiche, kultivierte und charmante Kinder- und Drehbuchautorin an, als sie mit ihrem Patenkind Melanie von Zürich über Basel, Franche Comté, Burgund und Paris in die Bretagne reist. Trotz der sommerlich heiteren Stimmung wird mit jeder Reiseetappe spürbarer, dass Lenas Zuneigung zu dem kleinen Mädchen tiefere Gründe hat als nur ihre Patenschaft. Erinnerungen an vergangene Zeiten kehren zurück, Erinnerungen an eine Obsession, die ihr ganzes Leben verändert hatte ...
HENNIG, Ruth = aufgewachsen mit drei Schwestern in der perfekten ländlichen Idylle des Emmentals, entdeckte bald ihre Leidenschaft für Geschichten, das Leben, den melancholischen Intellekt Wiens, den mondän dörflichen, pour finir nie zu ergründenden Charme der Seine-Stadt Paris und die weissen Wolken des sich in die Unendlichkeit verlierenden Himmels über dem Burgund. Sie lebt, arbeitet, träumt und streitet sich heute in Zürich, immer scharf beobachtet von unbestechlichen Katzenaugen.

Fritz Már Berndsen Jörgensson
Sibirien
Kriminalroman
200 S., br., € 14,50
978-3-906082-21-9
Da Tómas, der früher in Drogengeschäfte verwickelt war, seine Schulden bei den Drogenhändlern nicht begleichen kann, wird er gezwungen, als Bote für das Drogenkartell zu arbeiten. Er soll ein Paket an seinem neuen Arbeitsplatz – einer Großbaustelle, die «Sibirien» genannt wird –, abliefern. Da seine Frau und seine kleine Tochter bedroht werden, erklärt sich Tómas bereit, mitzumachen. Doch in Wirklichkeit hat er gar nicht vor, das Paket, das wohl Drogen enthält, zu übergeben, sondern stattdessen das Kartell auszutricksen. Aber schon bald muss er feststellen, dass seine Gegner viel mächtiger sind, als er angenommen hatte. Nachdem eine persönliche Tragödie der anderen folgt und auch an seinem Arbeitsplatz seltsamste Unfälle und Vorkommnisse sich häufen und gar einer seiner Arbeitskollegen zu Tode geprügelt wird, sieht Tómas nur noch eine Möglichkeit, sich an der Drogenmafia zu rächen …  Fritz Már Berndsen Jörgensson, 1961 in Reykjavík, Island geboren. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet er beim Radio und studiert Theologie. Er hat bisher vier Kriminalromane veröffentlicht und arbeitet am fünften Band, in dem das selbe Kommissarenquintett zum Einsatz kommt wie bei "Sibirien".


VERGRIFFEN - 2. Auflage in Vorbereitung:
Cornelia Kempf
MORITURI
Die Todgeweihten
Historischer Roman
453 S., br., € 25,30
978-3-906082-59-2
Rom. Die ewige Stadt am Tiber, Mittelpunkt des mächtigen Imperiums, im Jahre 94 nach Christus. Gaius Octavius Pulcher, Besitzer einer der angesehensten Gladiatorenschulen, entdeckt auf dem Forum die junge Sklavin Anea. Ihr kämpferischer Stolz verleitet ihn zu einem aufsehenerregenden wie gefährlichen Plan: Er lässt Anea von Craton, seinem erfolgreichsten Kämpfer, zu einer Gladiatoria ausbilden.  Zunächst nur widerwillig nimmt sich Craton ihrer an, erkennt  aber schon bald ihren unbändigen Lebenshunger und Mut.
Mit Geschicklichkeit und Charisma erobert Anea die Gunst der Römer, die sie bald als Amazone feiern. Obwohl nun Idol und Attraktion des Kolosseums, steht sie dennoch im Schatten ihres Lehrers Craton. Anea lernt nicht nur die grausame und gnadenlose Welt der Gladiatoren kennen, sondern auch die Intrigen der Patrizier, die Gaius Octavius bedrohen. Besonders die schöne Flavia Pompeia, die Geliebte des Kaisers, durchkreuzt mit ihren Machtspielen seine Pläne. Als eines Tages Senator Tiberanius heimtückisch ermordet wird und Craton, der Tat beschuldigt, in den dunklen Verliesen Roms verschwindet, bangt nicht nur Gaius Octavius um das Leben seines besten und treuesten Mannes ...


Marcel Kuoni
Tannenrauschen
Kriminalroman
320 S., br., € 19,00
978-3-906082-54-7
Vier junge Männer machen eine Bergwanderung in den Alpen. Nur drei von ihnen kehren zurück...
Niemand will während jener regnerischen Nacht in der abgeschiedenen Bergwelt der Maienfelder Alpen etwas gesehen haben, auch die drei Männer nicht, die den Toten am nächsten Morgen gefunden haben. Luis Egger, Ermittler der Kriminalpolizei Graubünden, soll den Täter finden. Bei seinen Ermittlungen stößt er immer wieder auf Alois Schmid, einen einflussreichen Bauunternehmer und aussichtsreichen Politiker. Als Fotos von Schmid auftauchen, die ihn mit einer jungen Frau zeigen, und auch sein Sohn unerwartet ins Visier der polizeilichen Ermittlungen gerät, schlägt der Fall eine ungeahnte Richtung ein, und plötzlich finden sich Egger und seine Mitarbeiter der Abteilung für Gewaltverbrechen im Strudel von Korruption, Erpressung und Parteifilz wieder.  pdf-kameru-54-leseprobe-tannenrauschen.pdf
Edition „Diamant“

Torborg Nedreaas
Im Mondschein wächst nichts
Roman
190 S., geb., € 24,00
978-3-906082-24-0
Ein Zufall führt zwei fremde Menschen – eine Frau und einen Mann – auf dem Bahnhof einer norwegischen Kleinstadt zusammen. Doch statt des erwarteten erotischen Abenteuers beginnt die junge Frau mit schonungsloser Offenheit über ihr Leben und ihre hoffnungslose Liebe zu dem Gymnasiallehrer Johannes zu erzählen. Eine Liebe, die versuchte, sich über Standesvorurteile hinwegzusetzen und die letzlich an diesen scheiterte. Ein erschütterndes Frauenschicksal aus dem Norwegen der zwanziger Jahre. Torborg Nedreaas (13.11.1906–30.6.1987), eine der bedeutendsten norwegischen Schriftstellerinnen, verfasste Prosa, Gedichte und Dramen, in denen sie sich mit sozialen Themen auseinandersetzte. Sie lebte zunächst in Bergen, wo sie ab 1923 als Musiklehrerin arbeitete, später in Leirvik. Dieser Ort ist Schauplatz vieler ihrer Werke. Ihr erstes Buch, die Novellensammlung Før det ringer tredje gang, wurde 1945 veröffentlicht. Seit 1947 lebte sie als freischaffende Schriftstellerin in Nesodden. Neben Buchveröffentlichungen arbeitete sie auch fürs Fernsehen. Ihr Roman Im Mondschein wächst nichts wurde 1987 verfilmt. 

Wolfgang Marx
Der Standpunkt der Schafe
Roman
250 S., Br., € 17,50
978-3-906739-86-1
Der Roman Der Standpunkt der Schafe wird überwiegend in Dialogen erzählt, in denen von Liebe und Eifersucht die Rede ist, von Lust und Gewalt, von den Schuhen von John Lennon und von Immanuel Kant, von Sartre und von der Freiheit einer Kaffeetasse, vom Behaviorismus und von »Hermann Rorschach seinen Tintenkleksen«, von schlechter und von Schlächterphilosophie und davon, dass auch Nervenzellen irren können …
Eine Geschichte zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln, ein bemerkenswerter Roman, an dem man gut zu lesen hat.

Wolfgang Marx
Der göttliche Marquis
Roman
150 S., geb., € 17,50
978-3-906082-34-9
Der neue Roman von Wolfgang Marx beginnt mit einem faszinierenden und zugleich erquickenden Dialog
zwischen zwei der originellen Figuren – dem Marquis und dem Kardinal. Der Autor portraitiert seine Protagonisten
durch ihre Sprache, und diese ist unvergesslich. Im Geiste der »Hohen Literaturschule«, die keine
komplexen Sätze scheut und den Leser immer wieder herausfordert, führt uns Wolfgang Marx durch die
Geschichte des göttlichen Marquis, die vom ersten bis zum letzten Satz einen unvergleichbaren sprachlichen
und literarischen Zauber ausstrahlt.

Sabine Meisel
Der Tag wird langsam
150 S., br., € 15,00
978-3-906082-49-3
An einem heißen Augusttag erfährt der Ich-Erzähler Raphael Rosen von seiner Ehefrau Xenia nach neun Jahren Ehe, dass sie ein Kind erwartet. Da das Paar überzeugt war, Xenia könne keine Kinder bekommen, bedeutet für Raphael diese Nachricht nicht nur Freude. Verschüttete Erinnerungen an seine schwierige Kindheit werden wieder wach. Xenia fühlt sich mit ihrem »Wunder« alleine gelassen und die bisher glückliche Beziehung gerät in eine Krise. Um sich mit der neuen Situation in aller Ruhe auseinandersetzen zu können, fährt das Paar nach Málaga. Doch der Aufenthalt an dem Ferienort droht in einer Katastrophe zu enden …

C.K. Miller
Das Lächeln der Pandora
Kriminalroman
244 S., br., € 15,50
978-3-906739-93-9
Sonja Huber, die attraktive Ehefrau des erfolgreichen Zürcher Schönheitschirurgen Dr. Paul Huber verschwindet spurlos. Ihr Wagen voller Blutspuren wird am Fuss von Uetliberg – dem Zürcher Hausberg – durch die Joggerin Helene Schlatter entdeckt. Die Polizei vermutet ein Tötungsdelikt. Doch wo ist der Leichnam? Und welche Rolle spielt Richard Beckermann, der Besitzer einer noblen Schuhboutique im Leben der Vermissten? Und wieso scheint Helene Schlatter mehr zu wissen, als sie zugibt? Der erste Fall für den sympathischen Zürcher Ermittler Carlo Pfister ist nicht nur spannend, sondern verlangt nach mehr. 

Iris Minder
Das Schattenvermächtnis
Kriminalroman
200 Seiten, broschiert, € 19,00
978-3-906082-56-1
An einem kalten Dezembertag beobachtet eine Spaziergängerin im Grenchner Wald bei Witeli, der Ruine eines alten Bauernhauses, Eigenartiges und Beängstigendes. Doro Schenker und Roland Rothenbühler – zwei Medienprofis – machen sich auf den Weg dorthin. Bei Witeli angekommen, verschwindet Roland auf unerklärliche Weise. Zur gleichen Zeit sichtet Andrea Erismann im Stadtarchiv die Akten der altangesessenen Grenchner Familie Güggi. Die Eintragungen eines gewissen Thomaso Güggi, die fast auf den Tag genau vor zweihundert Jahren verfasst wurden, wecken ihre Neugierde. Andrea wird plötzlich durch unheimliche Vorkommnisse gestört. Sind es die Geister der verstorbenen Familie oder steckt eine Intrige dahinter? Als in der Nähe von Witeli auch noch ihre Tochter Stefanie während eines Schulausfluges verschwindet, zweifelt Andrea Erismann an ihrem eigenen Verstand. Ist es möglich, dass die Seelen der Toten wegen ungesühnter Sünden keine Ruhe finden? Iris Minder, geboren 1951 in Luzern, arbeitet als freischaffende Regisseurin und Bühnenautorin. Die Autorin lebt im solothurnischen Günsberg, gründete mehrere Theatergruppen und leitet das eigene Theater „Gänggi“ in Grenchen. 2006 erhielt sie den Kulturpreis der Stadt Grenchen.

Pascal Ruf
Die Reglosen
150 S., geb., € 19,00
978-3-906739-85-4
In seiner Novelle Die Reglosen setzt sich Pascal Ruf eindringlich mit der Frage nach dem Mut zum Überschreiten der eigenen Grenzen auseinander. In der Manier des jungen Hemingways bedient sich der Autor einer schlichten, eindrücklicher Sprache, die auf jegliche Künstlichkeit verzichtet und somit ein klares, unverfälschtes Bild der Generation der Reglosen und Suchenden vermittelt.

Marc P. Sahli
Logographien
Prosaminiaturen und Gedichte aus der Schweiz, Russland, Libyen und Kosovo 1999-2011
200 S., br., € 15,00
978-3-906739-96-0
Wie gemalt, wie mit einem Pinsel in schnellen, gekonnten Strichen aufs Papier gebracht wirken die Texte von Marc P. Sahli. Mit einer besonderen literarischen Leichtfüßigkeit schafft es der Autor, Bruchteile eines Geschehens festzuhalten. In einer klaren, gepflegten Sprache skizziert er so das Weltbild eines »Reisenden«, der bereit ist, Begegnungen anzunehmen, und bringt dieses den Lesern näher. In seinen Logographien hält Marc P. Sahli Eindrücke aus verschiedenen Ländern und Kulturen fest, ohne dabei wertend oder verurteilend zu wirken.

Fabian Schaefer
Aus der Erstarrung
Sechs Geschichten von Herkunft und Bewegung
250 S., geb., € 29,50
978-3-906082-40-0
Fabian Schaefer erzählt in sechs bewegten und bewegenden Geschichten von uns und von ihm, von Bücherträgern und Wanderern, Städten und Häusern, Festgefahrenen und Aufbrechenden. Er lässt dabei Nähe und Hoffnung zu, ohne jedoch Entfernung aufzugeben oder es dem Text allzu einfach zu machen. Jeder hat hier eine Herkunft und seine Ziele, aber nicht jeder hat auch Einfluss auf den Erfolg seines Tuns. In einer Sprache, die bald beschleunigt, bald verweilt, Gleichzeitiges, Vergangenes und Mögliches vereint, baut der Autor ein Netz unserer heutigen Zusammenhänge, und bietet dem Leser an, mit ihm darin immer wieder Neues zu entdecken.

Reto Schaub, Eleonora Bilotta und Pius Bergamin
Das Geheimnis um die goldenen Nussschalen
Krimi-Comic: Ein sagenumwobenes Abenteuer der Kultermittlerin Ladina Bonetti
104 S., br., € 15,00
978-3-906082-39-4
Kein Fall ist Ladina Bonetti zu schwierig! In einem Interview zum zweihundertfünfzigsten Jubiläum ihrer Schweiz am Sonntag-Fälle erzählt Ladina aus ihrem spannenden Alltag als Privatdetektivin, verrät wie sie am 12. Dezember 2004 als witzige Comic-Figur »geboren« wurde, spricht über ihre kniffligsten Fälle, über ihre Katze Kea Lani und darüber, wie sie zur berühmtesten Graubündner Ermittlerin wurde. Und schließlich löst sie ihren neusten Fall und knackt das Geheimnis um die goldenen Nussschale...

Marc Späni
Der Heiland aus dem Glasturm
200 S., br., € 15,00
978-3-906739-82-3
Die klare und schnörkellose Sprache der Kurzgeschichten von Marc Späni erlaubt es den Lesern, sich ganz auf die Handlung zu konzentrieren. Sie finden sich in media res und werden förmlich dazu gezwungen, über das Geschehene nachzudenken: über Schuld und Sühne, über Sein oder Nichtsein, über Segen und Verdamnis der Liebe, über Zeit, die unaufhaltsam verstreicht und als Spur die einzige wichtige Frage hinterlässt - die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens. Marc Späni wurde 1972 in St. Gallen geboren, hat in Zürich und Toulouse studiert und ist seit mehreren Jahren als Mittelschullehrer tätig. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Zürich.

Edith Truninger
Hibiskus Corner
Novelle
130 S., geb., € 13,00
978-3-906082-28-8
Die aus Südafrika stammende Rosaly hat ihr Studium abgebrochen und verdient nun ihren Lebensunterhalt als Eisverkäuferin am Flughafen in Zürich. Tagein tagaus spielen sich vor ihren Augen kleine Abschiedstragödien, aber auch glückliche Wiedersehen ab. Sie liebt es, von ihrem Platz hinter dem Eiscremewagen all die Menschen zu beobachten, die sich auf Reisen begeben. Dabei macht sie sich Gedanken über ihr eigenes Leben und erinnert sich immer wieder an ihre Großmutter Rose, die ihr das alte Familienrezept für Hibiskuseis verraten hat. Rosaly spürt, dass auch sie eine »Reisende« ist – eine »Reisende« zwischen ihrer alten und ihrer neuen Heimat. Mit Südafrika verbinden sie Erinnerungen, die – wie sie selbst zugeben muss – »in meiner Hand augenblicklich zu Staub zerfallen würden«. Edith Truninger bevölkert ihre Novelle mit realitätstreuen, liebenswürdigen Figuren und beschreibt diese in einer erfrischenden, modernen Sprache. Hibiskus Corner ist eine Geschichte über Sehnsucht und Hoffnung, über Freundschaften und Träume und über das Verbundensein – nicht nur mit der Heimat, sondern auch mit sich selbst.


Edita Truninger
Ein Augenblick im Wind
Roman
200 Seiten, broschiert, € 13,00
978-3-906082-57-8
Die junge Schweizerin Alba arbeitet nach ihrer Ausbildung im Büro ihres Vaters als Schriftenmalerin. Um der Routine des Alltages zu entfliehen, beschließt sie, nach Kairo zu reisen und dort einen Sprachkurs zu belegen. Bald lernt sie Djamal, einen Schauspieler und Blogger, kennen, der mit einer kleinen Theatergruppe durch das Land tourt. Fasziniert vom Land und seinen Menschen, verlängert Alba ihren Aufenthalt im Ägypten, um als Betreuerin in dem Kindergarten «Rainbow Hill» zu arbeiten. Ausgerechnet an ihrem dreiundzwanzigsten Geburtstag lernt sie den englischen BBC-Reporter Eric kennen. Bald entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen ihnen. Zusammen erleben sie die ersten Unruhen im Ägypten, die Revolution, den Sturz von Mubarak und den ägyptischen Frühling 2011 auf dem Tahrirplatz in Kairo. Immer mehr interessiert sich Alba für das Leben in Ägypten, besonders für die Stellung der Frau, und muss feststellen, dass trotz gewissen Veränderungen noch immer die alten Verhaltensmuster gelten. Als Djamal von der Geheimpolizei verhaftet wird, bitten Alba und ihre Freunde Eric um Hilfe: Er soll über Djamal’ Schicksal berichten. Eric – selbst im Visier der Polizei – lehnt ab. Gleichzeitig verrät er Alba, dass er nach Libanon versetzt wird, und bittet sie, mitzukommen. Doch Alba weigert sich, ihm zu folgen, und ihre Beziehung zerbricht. Voller Enttäuschung muss Alba feststellen, dass nicht nur ihre Liebe zu Eric, sondern auch der «arabische Frühling» nicht mehr als eine Illusion und ein kurzer Augenblick im Wind waren … 

Adrian Zschokke
Hanfrose
Kriminalroman
200 S., br., € 15.50
978-3-906739-89-2
Detektiv Lanz beschließt, sich künftig nicht mehr abzurackern, sondern eher seine Lebensunterhaltskosten zu senken. Er sucht einen Untermieter für das Zimmer, welches er nicht nutzt. So zieht die Fernsehjournalistin Lisa, die in ihrer Freizeit malt, bei ihm ein. Mit ihr als Untermieterin kommt frischer Wind ins Lanz’ Leben. Sie interessiert sich für den nicht mehr ganz jungen, etwas übergewichtigen Schnüffler; die Aura des Verruchten lockt sie. Bald darauf steht ein neuer Auftrag ins Haus: Tabea Tassini, die Moderatorin einer Lifestyle-Fernsehsendung, will Lanz anwerben, doch da er sie nicht sympathisch findet, lehnt er ab. Kurz darauf wird er zusammengeschlagen, mit der Warnung, er solle sich vom Fall fernhalten. Trotzdem beginnt Lanz, ernsthaft nachzuforschen und stößt auf einen Mann, den er von einem früheren Fall kennt und der ihn ebenfalls engagieren will …

Adrian Zschokke
Ubikon
250 S., br., € 19,00
978-3-906082-43-1
Ubikon ist eine Kleinstadt, die auf einen Großanlass hinfiebert. Und dann geschieht das Ungeheure: Frau Hofer wird tot am Weiher aufgefunden. Mord - das ist für Jungpolizist Feuz sofort klar. Er verdächtigt den Ehemann; die Ehe der Hofers war nicht allzu harmonisch, heißt es…
Während die Blasmusiken zu einem Wettbewerb antreten, lösen Lanz und seine Untermieterin Lisa das Gewirr allmählich auf; Feuz hingegen verbohrt sich immer tiefer in seine Theorie. Am Finaltag schließlich tritt die Wahrheit zutage, zumindest, was Ubikon angeht...
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