erlagsvertretung Tell Schwandt & Gabriele Schmiga, 14089 Berlin, Lerchenstr. 14,  Tel.030-832 4051.....bestellbuch@t-online.de./.no cookies!........................
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Donnerstag, 25.11.2021, 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: ver.di MedienGalerie, Dudenstr. 10, Berlin-Kreuzberg

Diego y Fidel
Lesung und Diskussion mit André Scheer und Glenn Jäger
Eine Veranstaltung der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba (Berlin/Brandenburg); Medienpartner: junge Welt


Glenn Jäger
Diego Maradona
In den Farben des Südens
200 S., br., € 14,90
978-3-89438-763-1
»Eklat um Maradona« lauteten die Schlagzeilen Ende 2000. Bei einer FIFA-Gala hatte Diego die Auszeichnung zum Fußballer des Jahrhunderts u. a. Fidel Castro und Che Guevara gewidmet. Während Che für Maradona der »größte Argentinier aller Zeiten « war, stand er mit Fidel Castro in freundschaftlichem Austausch. Bereits ein Jahr nach der triumphalen WM 1986 kam es zu einem ersten Treffen auf Kuba. Im Jahr 2000 begab sich Maradona zu einer Drogentherapie auf die Insel. Galt er schon zuvor als ›antikolonialer Rebell‹, der dem Süden ein Stück seiner Würde zurückgab, so verteidigte er fortan konsequent den Weg einer lateinamerikanischen Unabhängigkeit. Unter der Losung Diego y Fidel interviewte er Castro 2005 zur besten Sendezeit im argentinischen Fernsehen, gemeinsam riefen sie zu einer Großdemonstration gegen US-Präsident Bush auf. 2016 verabschiedete sich Diego mit einem »Ciao, para siempre, comandante« von Fidel, 2020 einte sie auch noch der Todestag. Das Datum gibt Anlass zu einer doppelten Würdigung. Glenn Jäger blickt auf den Fußballer und Rebellen Maradona. Im Mittelpunkt steht Diegos Verhältnis zu Kuba und Fidel Castro. André Scheer, der den »Chavista Maradona« 2013 in Venezuela erlebte, ordnet die Haltung Kubas im Rahmen einer bolivarischen Alternative ein


Freitag, 12. November  2021 um 18 Uhr, im Refugio Berlin, Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin

Buchpremiere "Traum(a)land" im Refugio Berlin 
mit den AutorInnen Daniela Kolbe (stellv. Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung), Dr. Karamba Diaby (Politiker), Robert Prosser (Schriftsteller) und Prof Dr. Eun-Jeung Lee (Korea-Wissenschaftlerin)

Moderation: Alexander Behrens (Dietz-Verlag) und Franziska Richter (Friedrich-Ebert-Stiftung)
 


Traum(a)land
Wer wir sind und sein könnten Identität & Zusammenhalt in Ost- und Westdeutschland
272 S., br., 22,00 €
978-3-8012-0621-5
40 Autor*innen verschiedener Generationen aus Ost- und Westdeutschland begeben sich auf die Reise in ein "Traumland". Ausgehend von einem Kunstwerk entwickeln sie Visionen für einen stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der Band zeigt vielfältige Perspektiven auf dem Weg zur Deutschen Einheit. Beschrieben werden Transformationserfahrungen und Handlungsanforderungen angesichts des sozioökonomischen Wandels. Die demokratische Gesellschaft muss sich gegen Tendenzen der Fremdenfeindlichkeit und des Populismus zur Wehr setzen und Toleranz gegenüber Minderheiten stärken – damit Deutschland nicht zum "Traumaland" wird. Ein wichtiger Kompass auf der Reise ist die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Identitäten und Geschichten der Ost- und Westdeutschen, aber auch die Suche nach Gemeinsamkeiten und gegenseitigem Verständnis im Spannungsfeld von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Mit Beiträgen von Kerstin Brückweh, Karamba Diaby, Esther Dischereit, Tanja Dückers, Kübra Gümüsay, Burkhard Jelonnek, Daniela Kolbe, Beate Küpper, Seyda Kurt, Sascha-Ilko Kowalczuk, Peggy Mädler, Robert Misik, Steffen Mau, Matthias Platzeck, Deniz Utlu, Abini Zöllner u.a.


Donnerstag, 11. November  2021 um 18:30 Uhr (VIRTUAL EVENT*)


Johannes Zang
Erlebnisse im Heiligen Land
77 Geschichten aus Israel und Palästina
224 S., br., 19,90
978-3-85371-490-4
In 77 Texten bildet der Autor den Reichtum des Heiligen Landes ab, das Bunte, Anziehende und Vielfältige. Er benennt gleichwohl auch Verstörendes, Widersprüchliches und Himmelschreiendes. 

Diskussion mit dem Autor - Moderation: Stefan Kraft
Teilnahme unter: https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream
Näheres zum Buch: https://www.tell-online.de/abc-promedia.html#-490-zang-im-heiligen-land
 


Dienstag, 26. Oktober  2021 um 17:00 Uhr
Hitlers Paladin und seine Kinder
Niklas Frank bei Wolfgang Benz, Literaturforum im Brecht-Haus
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestraße 125, 10115 Berlin
Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €
Einlass ab 16:30 Uhr


Niklas Frank
Meine Familie und ihr Henker
Der Schlächter von Polen, sein Nürnberger Prozess und das Trauma der Verdrängung
256 S., br., 24,00 €
978-3-8012-0610-9

Im Oktober 1946 wurde Hans Frank, ein früher Gefolgsmann Hitlers, dann Generalgouverneur im okkupierten Polen, als einer der Hauptverbrecher des NS-Regimes in Nürnberg zum Tod verurteilt und hingerichtet. Niklas Frank, damals knapp sieben Jahre alt, schrieb aus der Perspektive des jüngsten Sohnes Bücher über den Vater, die Mutter und den Bruder Norman. Vor Kurzem erschien »Meine Familie und ihr Henker«, ein schonungsloser Bericht über den Untergang der Familie und das Verdrängen historischer Wirklichkeit im Privaten. Im Gespräch mit Wolfgang Benz geht es um die familiären Traumata aus historischer Verstrickung.


 Freitag, 22. Oktober 2021 um 16 Uhr (VIRTUAL EVENT*)

DIE EXTREME MITTE und die Bundestagswahl


Die extreme Mitte
Wer die westliche Welt beherrscht. Eine Warnung
144 S., br., € 17,90
978-3-85371-476-8
Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 fegte ein kapitalistischer Sturm über die Welt. Was mit Ronald Reagan und Margaret Thatcher begonnen hatte, erfasste schließlich ganz Europa: das Ende des Sozialstaats, eine umfassende Privatisierungswelle und die weitgehende Selbstausschaltung parlamentarischer Opposition. Die Sozialdemokratie beging Selbstmord, indem sie sich dem neoliberalen Ansturm fügte, und die Grünen wurden zu Helfershelfern imperialistischer Kriege. Das war die Geburtsstunde der „extremen Mitte“, der Parteien an der Macht und ihrer wirtschaftlichen Antreiber.

Teilnahme unter: https://zoom.us/j/98715703824?pwd=aU9aTkY3R2NoS25CVUFySmkvWlE1dz09
Es diskutieren: Wolfgang Streeck (Soziologe und Autor), Peter Wahl (Attac Deutschland und Autor)
Moderation: Stefan Kraft
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/die-extreme-mitte/
 


Donnerstag, 21.Oktober 2021, 19 Uhr,
Veranstaltungsort: Ladengalerie Junge Welt, Torstr. 6, Berlin-Mitte

Der deutsche Kolonialismus und seine Geschichte
Lesung und Diskussion mit Gerd Schumann, Moderation: Matthias István Köhler (Junge Welt-Außenpolitik)
 
 


Gerd Schumann
Kaiserstraße
Der deutsche Kolonialismus und seine Geschichte
200 S., br., € 14,90
978-3-89438-764-8 
Das deutsche Kolonialimperium war ein Spätstarter, der früh scheiterte. Ab 1884 etablierte sich das Kaiserreich in Afrika, Nordostchina und im Pazifik, im Ersten Weltkrieg verlor es sämtliche Kolonien wieder. Doch gab es ein Davor und ein Danach. Seine Kolonialverbrechen sind nicht vergessen in Namibia und Kiautschou, Kamerun und Tansania, auf Samoa und Neuguinea. Die koloniale Vergangenheit ist nicht tot, sie ist nicht einmal vergangen. Bis 1914 brach der deutsche Kolonialismus drei Kriege vom Zaun. Sein Völkermord in Südwestafrika ist inzwischen wieder präsent, der in Südostafrika wird weiterhin verdrängt. Nach dem Ersten Weltkrieg verschwand zwar der Kaiser, aber nicht die Kaiserstraße. Deutscher Kolonialismus? Das Thema wurde hundert Jahre lang verdrängt. Gerd Schumann erzählt seine Geschichte. Gerd Schumann, *1951, lebt und arbeitet als Autor in Berlin und in Mecklenburg. Reportagen und Hintergründe vom afrikanischen Kontinent, aus der Karibik, vom Balkan.
 


Dienstag, 19. Oktober  2021 um 20 Uhr (VIRTUAL EVENT*)


Schöne Neue Welt 2030
Vom Fall der Demokratie und dem 
Aufstieg einer totalitären Ordnung
240 S., br., 19,90
978-3-85371-491-1 
Im Schatten des Corona-Ausnahmezustands wird die Errichtung einer totalitären Ordnung geprobt. DemokratInnen sind aufgerufen, diesen Plan zu durchkreuzen. Der Band soll einen Beitrag dazu leisten. 

Diskussion mit dem Herausgeber Ullrich Mies - Moderation: Hannes Hofbauer
Teilnahme unter: https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream
Näheres zum Buch: https://www.tell-online.de/abc-promedia.html#-491-mies_schoene_neue_welt


Dienstag, 5. Oktober  2021 um 18:30 Uhr (VIRTUAL EVENT*)


Peter Mattmann-Allamand
Deglobalisierung
Ein ökologisch-demokratischer
Ausweg aus der Krise
272 S., br., 22,00
978-3-85371-489-8
Der Autor schlägt einen Richtungswechsel der Politik um 180 Grad vor: Deglobalisierung, d.h. Lokalisierung und Kleinräumigkeit, Regeneration des Ökosystems und qualitative Entwicklung statt quantitatives Wachstum.

Teilnahme unter: https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream
Näheres zum Buch: https://www.tell-online.de/abc-promedia.html#-489-deglobalisierung


Montag,  04. Oktober 2021 19:00 Uhr und Dienstag, 05. Oktober 2021 12:30 Uhr  (VIRTUAL EVENT*)

Workshop: Medienmündigkeit auf der Höhe der Zeit
Keynote: Roberto Simanowski
 

Roberto Simanowski
Das Virus und das Digitale
Corona und das Ende der Demokratie
96 S., br., € 19,90
978-3-7092-0463-4

Roberto Simanowski
Todesalgorithmus
Das Dilemma der künstlichen Intelligenz
112 S., br., € 13,90
978-3-7092-0417-7

Näheres zu den Büchern: Bitte Abbildungen anklicken!

Teilnahme (Anmeldung erforderlich) unter: 
https://www.bifeb.at/programm/termin/calendar/2021/10/04/event/tx_cal_phpicalendar/medienmuendigkeit_auf_der_hoehe_der_zeit/



 

Dienstag, 21. September um 19 Uhr
 


Winfried Wolf
TEMPOWAHN
Vom Fetisch der Geschwindigkeit zur Notwendigkeit der Entschleunigung
ISBN 978-3-85371-481-2, 224 Seiten, 19,90 Euro. 
 

Es sprechen:
Winfried Wolf (Autor)
Heiner Monheim (Universität Trier)
Hermann Knoflacher (Technische Universität Wien)

Teilnahme unter:  https://zoom.us/j/94635398348?pwd=TDVpNDVyTUgwVFBkY2ZTVnJTVUQ0Zz09
Näheres zum Buch: https://www.tell-online.de/abc-promedia.html#-481-tempowahn


Montag, 13. September 2021 um 18 Uhr 30 (VIRTUAL EVENT*)

Edition Kritische Forschung

Christian Greis
ZUKUNFT EINES BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMENS
Eine soziologische Bestandsaufnahme
176 Seiten, ca. 20,00
978-3-85371-487-4

Es diskutieren: Christian Greis (Autor) und Stefan Kraft (Promedia Verlag)

Teilnahme unter: https://zoom.us/j/99942049574?pwd=TGxRamNHbUJCUm1sRGs4c3VseFhYUT09
Näheres zum Buch: https://www.tell-online.de/abc-promedia.html#-487-greis


Vom 10. bis 12. September 2021 findet in Wien die Zukunftskonferenz 2021 statt. 
Als TeilnehmerInnen haben u.a. zugesagt: Ernst Wolff, Christian Felber, Andrea Komlosy, Bernhard Heinzlmaier, Gunnar Kaiser, Anne-Kristin Langner; musikalisch werden u.a. auftreten: Fuzzy Riot, Bella Wagner, Barry Good.

Der Livestream ist  auf der Webseite https://api.veezee.tv/live/senderfmpaytv zu finden. (VIRTUAL EVENT*)

Um den Livestream sehen zu können, ist ein Token (Schlüssel-Code) notwendig, der auf der Shopseite (https://shop.sender.fm) zu erwerben ist. (Bitte im Bestellvorgang die Zustellungsart "Selbstabholung" auswählen und bei Überweisungen die Bestellnummer in das Feld "Verwendungszweck" einfügen. Sogleich nach erfolgter Bestellung wird per Mail vom System eine "Bestellbestätigung" und in weiterer Folge die Rechnung mit dem Link zum Livestream sowie ein Token (Schlüssel-Code) zugesandt.) 

Promedia Verlag:Die Zukunftskonferenz findet statt im LORELY-Saal (Penzinger Straße 72, 1140 Wien) und ist ein Gemeinschaftsprojekt von Idealism Prevails, Sender.fm, Neue Debatte, Intando gem. UG, dem Verein für kulturelle Information, Respekt.plus, dem Kulturverein Limmitationes sowie dem Künstlerinnenkollektiv Free Forms of Arts in Kooperation mit Aktionsradius Wien. Tickets = https://shop.sender.fm/eintrittskarten-zukunftskonferenz/

Das gesamte Programm der Zukunftskonferenz 2021 ist hier einsehbar: https://zukunftskonferenz.live


WIR NEHMEN TEIL: Austausch über Herzensbücher (VIRTUAL EVENT*)
Abendveranstaltung am 7. September, 19 Uhr 
für angemeldete Buchhändler und Vertreter: https://www.wonder.me/r?id=2daeb75d-7695-47a3-8159-c8103d1e4f2f

WIR STELLEN VOR:

Bernd Stegemann
Wutkultur
Wendungen
104 S., geb., € 12,00
978-3-95749-341-5
Wutbürger und ihre empörten Schwestern bestimmen den Alltag. Desintegrierte fühlen sich beleidigt, Aktivistinnen sind entsetzt über die Langsamkeit der demokratischen Prozesse, und in den sozialen Netzwerken toben die Erregungsvirtuosen. Je stärker die Zersplitterung der Gesellschaft voranschreitet, desto mehr Gruppen und Individuen kämpfen um die knappe Ressource Anerkennung. In der Spätmoderne ist die Politik der Kränkung beherrschend geworden.
Wut ist eine allen Menschen vertraute Emotion und ihre individuelle und gesellschaftliche Einhegung ein mühsamer Lernprozess. Ist die Wut grenzenlos, droht der gesellschaftliche Kollaps. Erlahmt sie, droht Stillstand. Bernd Stegemann zeigt in seinem brillanten Essay, wie eine Wutkultur die Balance zwischen Produktivität und Negativität finden muss, damit wir in den Stürmen des 21. Jahrhunderts nicht untergehen.
Der Autor Bernd Stegemann ist Professor für Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Er arbeitete als leitender Dramaturg an zahlreichen Theatern und Festivals, u. a. am TAT in Frankfurt/Main, am Deutschen Theater und an der Schaubühne Berlin. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er der Dramaturgie des Berliner Ensembles an. Er hat die Reihe Lektionen bei Theater der Zeit begründet. Bisher erschienen sind die Bände 1 Dramaturgie, 2 Regie, 3 und 4 Schauspielen, 5 Theaterpädagogik, 6 Kostümbild, 7 Theater der Dinge. 
 .
Christiane Kromp
Fette Sau
300 S., br., € 16,90
978-3-96050-201-2
Die übergewichtige Lore geht in der 
Schule täglich durch die Mobbinghölle 
und hat keine Freunde. Aber die Lehrer unternehmen nichts dagegen. 
Lore kommt zu dem Schluss, dass nur Abnehmen ihr helfen kann, in der Gruppe Anerkennung zu finden.
So geht sie in eine bayrische Klinik, um Gewicht zu verlieren. Dort lernt sie Julia kennen, die ihre Zimmerkameradin wird - und ihre beste Freundin. 
Doch bei ihrer Heimkehr ist Lore immer noch die "fette Sau". Wird es ihr gelingen, ihr Selbstwertgefühl zu stabilisieren und ihr Leben in den Griff zu bekommen?
"Fette Sau" ist ein Buch gegen Mobbing. Es lässt den Leser aus der Sicht eines Mobbingopfers die Situation erleben, macht dem Leser bewusst, was Mobbing bewirken kann. Die Protagonistin Lore hat durch diese jahrelange Tortur praktisch kein Selbstbewusstsein mehr. Das ändert sich erst in Bayern, wo sie nicht nur abnimmt, sondern auch wieder lernt, was richtiges Leben bedeutet, nämlich Unternehmungen, Wanderungen, Beschäftigungen mit anderen Menschen. Lore lernt, dass Handyspiele und Mediensucht ihr nicht gut tun. Sie versucht, sowohl das als auch ihre Sucht nach Süßem in den Griff zu bekommen. 
Sie erkennt, dass all das nur Ersatz 
für echtes Leben ist. Sie lernt, 
sich selbst besser anzunehmen und 
stärkere Unabhängigkeit von der Anerkennung anderer zu entwickeln. 
Und sie macht die gute Erfahrung der 
Freundschaft, die aus Sicht der Autorin 
das beste Mittel gegen Mobbing ist.


Dienstag, 31. August  2021 um 18:00 Uhr (VIRTUAL EVENT*)
Srebrenica-Report: Kriegsverbrechen? Völkermord?

Es diskutieren:
Walter Manoschek (Mitglied der Report-Kommission, Universität Wien)
Germinal Civikov (Autor des Buches: "Srebrenica. Der Kronzeuge")
Andrej Ivanji (Balkankorrespondent)
Moderation: Hannes Hofbauer

Teilnahme via: https://zoom.us/j/93031553973?pwd=NEdpR0hpYUpndHM3RW9ZSzNWNSs0UT09
Näheres zum Buch von Germinal Civikov: https://www.tell-online.de/abc-promedia.html#-292-srebrenica


Germinal Civikov
Srebrenica. Der Kronzeuge
176 S., br., € 15,90
978-3-85371-292-4
Anfang März 1996 wird in Jugoslawien der bosnische Kroate Dražen Erdemovic festgenommen. Er gesteht, am 16. Juli 1995 als Angehöriger einer Spezialeinheit der bosnisch-serbischen Armee an der Erschießung von 1200 moslemischen Zivilisten aus Srebrenica beteiligt gewesen zu sein. Ende März 1996 wird er von Belgrad an das Jugoslawien-Tribunal in Den Haag ausgeliefert, wo er sein Geständnis wiederholt. Dabei nennt Erdemovic jedes Mal die Namen seiner sechs Mittäter und seiner Vorgesetzten, die im Auftrag des Generalstabs der bosnisch-serbischen Armee die Tat befohlen hätten. Erdemovic wird zum Kronzeugen der Anklage für eines der schlimmsten Kriegsverbrechen, der Massenhinrichtung von Srebrenica. Für den Mord an 70 bis 100 Zivilisten, deren Erschießung er selbst vorgenommen haben soll, wird Dražen Erdemovic zu nur fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Seit 2000 lebt er mit einer neuen, "beschützten" Identität in einem westeuropäischen Land und tritt regelmäßig vor dem Tribunal als Zeuge auf, wenn in einem Verfahren die Anklage des Völkermords erhoben worden ist.
Wie glaubwürdig ist jedoch das Geständnis dieses Kronzeugen? Schon bei erster oberflächlicher Lektüre weist es gravierende Widersprüche auf, die kein Richter in einem normalen Strafverfahren akzeptieren würde. Mit diesem Geständnis begründete aber das Jugoslawien-Tribunal den internationalen Haftbefehl gegen den Kommandanten der bosnisch-serbischen Armee, Ratko Mladic, und den Präsidenten der bosnischen Serben, Radovan Karadžic. Umso erstaunlicher mutet dabei die Tatsache an, dass kein Mittäter und kein Vorgesetzter von Erdemovic bisher auch nur einvernommen, geschweige denn verhaftet wurde. Wieso will das Jugoslawien-Tribunal, das die Srebrenica-Morde zum Völkermord erklärt hat, nichts von diesen aktenkundigen Tätern wissen? Was kann der Grund dafür sein, dass man die Mittäter und Vorgesetzten des Kronzeugen Erdemovic nicht vernehmen will? Will das Tribunal deshalb die von Erdemovic genannten Täter nicht verfolgen, weil diese über die Srebrenica-Morde etwas erzählen könnten, was der Öffentlichkeit vorenthalten werden soll?
Civikov wagt sich mit diesem Buch an das vielleicht heißeste Thema der europäischen Nachkriegsgeschichte. Die Untersuchung der Massenmorde von Srebrenica, akribisch recherchiert, liest sich wie ein Kriminalroman. Schritt für Schritt arbeitet er heraus, wie es dem Tribunal bislang gelungen ist, das mutmaßlich grausamste Verbrechen in Europa nach 1945 von einem einzigen Kronzeugen definieren zu lassen. Die Glaubwürdigkeit des Jugoslawien-Tribunals ist nach der Lektüre dieses Buches im Kern erschüttert. Verfehlungen und Manipulationen eines durch und durch politischen Prozesses treten dabei offen zu Tage.
Der Autor: Der Journalist und Literaturwissenschaftler Germinal Civikov wurde 1945 in Russe (Bulgarien) geboren und lebt seit 1975 in Den Haag (Niederlande), von wo aus er jahrelang als Redakteur der "Deutschen Welle" in Köln tätig war. Im "Promedia Verlag" ist 2006 von ihm das Buch "Der Miloševic-Prozess. Bericht eines Beobachters" erschienen.

Dienstag, 31. August  2021 um 18:00 Uhr (VIRTUAL EVENT*)
Srebrenica-Report: Kriegsverbrechen? Völkermord?
Es diskutieren:
Walter Manoschek (Mitglied der Report-Kommission, Universität Wien)
Germinal Civikov (Autor des Buches: "Srebrenica. Der Kronzeuge")
Andrej Ivanji (Balkankorrespondent)
Moderation: Hannes Hofbauer

Teilnahme via: https://zoom.us/j/93031553973?pwd=NEdpR0hpYUpndHM3RW9ZSzNWNSs0UT09
Näheres zum Buch von Germinal Civikov: https://www.tell-online.de/abc-promedia.html#-292-srebrenica



RAZAMBA: Verleger Martin Ebbertz liest auf youtube

DIETZ &DAS: Neue Podcasts-Serie  des Verlags  J.H.W. Dietz Nachf.


Passagen Gespräche
Streams:





Donnerstag, 1. Juli 2021 um 19 Uhr
Diskussion: 100 Jahre Kommunistische Partei Chinas: 
Was bleibt vom sozialistischen Erbe?

Vortrag von Felix Wemheuer

hofkino.berlin – Freiluftkino im FMP1, Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin
Anmeldung unter: https://www.helle-panke.de/de/topic/3.termine.html?id=3166&action=register

Das Buch zum Vortrag:

Felix Wemheuer (Hg.)
Maoismus
Ideengeschichte und revolutionärer Geist
176 S., br., € 12,90
978-3-85371-288-7
Mit Texten von Mao Zedong, Chen Boda, der „Vierer Bande“, der „Polemik zur Generallinie“ sowie Rossana Rossanda. „Zweitens ist eine Revolution kein Gastmahl, kein Aufsatzschreiben, kein Bildermalen oder Deckchensticken; sie kann nicht so fein, so gemächlich und zartfühlend, so maßvoll, gesittet, höflich, zurückhaltend und großherzig durchgeführt werden. Die Revolution ist ein Aufstand, ein Gewaltakt, durch den eine Klasse eine andere Klasse stürzt.“


Präsentationen der Neuerscheinung von Promedia:
Anton Stengl
Chinas neuer Imperialismus
Ein ehemals sozialistisches Land rettet das kapitalistische Weltsystem


Anton Stengl
CHINAS NEUER IMPERIALISMUS
Ein ehemals sozialistisches Land rettet das kapitalistische Weltsystem
232 Seiten, br., 19,90
978-3-85371-483-6
Im Gegensatz zur Auffassung mancher europäischer Linker kann Anton Stengl, der selbst viereinhalb Jahre in China arbeitete, keinerlei sozialistische Ausrichtung in der aktuellen Politik Chinas erkennen. Das Reich der Mitte ist seiner Analyse nach in wirtschaftlicher Hinsicht zur Fortsetzung des Kapitalismus und der Verteidigung seines Warencharakters angetreten und agiert geopolitisch als aufstrebende Hegemonialmacht. Im gigantischen Projekt der „Neuen Seidenstraße“ („One Belt, One Road“) ortet der Autor den Dreh- und Angelpunkt des neuen chinesischen Imperialismus. Seiner Ansicht nach ist dieses Vorhaben einer klassischen kapitalistischen Überproduktionskrise geschuldet. Vehemente staatliche Eingriffe in die Ökonomie dienten auch historisch oft zur Überwindung einer Verwertungskrise. Der große Vorteil für chinesisches Kapital in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts besteht gerade in dieser kontinuierlichen staatlichen Absicherung seiner Verwertungsmöglichkeiten, der staatlichen Finanzierung und dem Ausbau staatlicher Infrastruktur. In einem eigenen Kapitel wird der Frage nachgegangen, welches Wirtschaftssystem in China vorherrscht: ein noch unterentwickelter Sozialismus (der den Umweg über den Kapitalismus nehmen muss, um voranzukommen)? Oder ein Staatskapitalismus der besonderen Art? Zwei Kriterien sind für die Beantwortung der Frage entscheidend: die Eigentumsfrage und – damit verbunden – die Frage nach den wirtschaftlichen Prinzipien. Beide beantwortet der Autor eindeutig: In China regieren Markt und Privateigentum und die Wirtschaft funktioniert nach den Regeln von Profit und Konkurrenz. In geopolitischer Hinsicht ist Vietnam ein gutes Beispiel dafür, welche konkreten Auswirkungen der chinesische Imperialismus auf die Länder in Asien hat. Es geht um die Ausbeutung von Rohstoffen und Arbeitskräften an verlängerten Werkbänken in Sonderwirtschaftszonen bis hin zum territorialen Anspruch auf Inseln im Südchinesischen Meer, wenn dort Erdölfunde vermutet werden. Das Buch endet mit einer Analyse der Vorgänge in Hongkong und in Xinjiang.

Buchpräsentation:
Montag, 31. Mai 2021 um 18 Uhr
Teilnahme unter:  https://zoom.us/j/94006454138?pwd=b0FlRG9rTTE4cHlzajBqdjNWYTQzQT09


Präsentationen von  Neuerscheinung bei Promedia:

HERRSCHAFT DER ANGST
Von der Bedrohung zum Ausnahmezustand
Herausgegeben von Hannes Hofbauer und Stefan Kraft mit Texten von Wolf Wetzel, Marlene Streeruwitz, Moshe Zuckermann, Norman Paech, Rainer Fischbach, Birgit Sauer, Farid Hafez, Michael Meyen, Diether Dehm, Joachim Hirsch, Maria Wölflingseder, Imad Mustafa, Dieter Reinisch, Karl Reitter und Christian Schubert.
318 S., br., 22,00
978-3-85371-488-1
Die Machtausübung unserer Tage basiert auf mehreren Säulen. Noch immer scheint jene Definition zu gelten, mit der Antonio Gramsci vor bald 100 Jahren den (bürgerlichen) Staat beschrieb: „Hegemonie, gepanzert mit Zwang“. 
Die Erzeugung von Angst ist ein Herrschaftsinstrument, das wir alle im Zuge des Corona-Managements seit über einem Jahr schmerzhaft zu spüren bekommen. Angst wird aber nicht nur in Bezug auf das Virus verbreitet, sondern auch in anderen gesellschaftlichen Feldern eingesetzt, insbesondere als Angst vor dem Terror und hier vor dem islamischen Terror, was mit der Verfolgung muslimischer Menschen einhergeht.

Buchpräsentationen:
*) Donnerstag, 29. April 2021 um 19 Uhr 30
aus dem Aktionsradius Wien
Teilnahme via Livestream: https://aktionsradius.at/content/de/medien/livestream
Es diskutieren:
Marlene Streeruwitz (Schriftstellerin)
Birgit Sauer (Politikwissenschaftlerin)
Wolf Wetzel (Journalist und Aktivist)
Moderation: Stefan Kraft (Herausgeber)

Mittwoch, 5. Mai 2021 um 19 Uhr
über zoom: https://zoom.us/j/93886471183?pwd=TW9WMkY3K3VNTUNyR05rZmk3OExKUT09#success
Es diskutieren:
Norman Paech (Völkerrechtler, Hamburg)
Diether Dehm (Theatermacher und Heilpädagoge)
Moderation: Hannes Hofbauer (Herausgeber)

Mittwoch, 26. Mai 2021 um 19 Uhr
über zoom: https://zoom.us/j/93886471183?pwd=TW9WMkY3K3VNTUNyR05rZmk3OExKUT09
Es diskutieren:
Farid Hafez (Politikwissenschaftler, Salzburg-Wien)
Imad Mustafa (Politikwissenschaftler, Frankfurt/Main)
Moderation: Stefan Kraft (Herausgeber)



RAZAMBA: Verleger Martin Ebbertz liest auf youtube

DIETZ &DAS: Neue Podcasts-Serie  des Verlags  J.H.W. Dietz Nachf.


Passagen Gespräche
Streams:


VIDEO: E.Wolff erklärt CBDC (Digitales-Grundeinkommen = Geld mit Grenzen)

Ernst Wolff
Wolff of Wall Street
Ernst Wolff erklärt das globale Finanzsystem
240 S., br., € 19,90
5. Auflage
978-3-85371-474-4
Der bekannte Journalist und Buchautor Ernst Wolff hat es sich zum Ziel gesetzt, das Finanzsystem für Laien zu entschlüsseln und ihm den Schleier des Unverständlichen zu nehmen. Um auch ein junges und multimedial affines Publikum anzusprechen, sind alle Erläuterungen mit einem QR-Code versehen, mit dem sie in Form von YouTube-Clips aus der Reihe „Wolff of Wall Street“ im Internet abgerufen werden können. 
VIDEO ZUM BUCH


Hannes Hofbauer  INTERVIEW MIT DEM AUTOR
Europa
Ein Nachruf
280 S., br., € 22,00
978-3-85371-475-1
Hannes Hofbauer entlarvt das in Brüssel, Berlin und anderswo gemalte Selbstbild der Europäischen Union als ideologische Begleiterscheinung ökonomischer Protagonisten, die für ihre Geschäfte einen supranationalen Raum und einen entsprechenden militärischen Flankenschutz brauchen. Und er weist den hegemonial-liberalen Ansatz, wonach eine Infragestellung des „europäischen“ Selbstverständnisses quasi automatisch rechts wäre, entschieden zurück. Der Autor verfolgt die Europa-Idee bis ins Hochmittelalter zurück und zeigt, wie die Verschmelzung von Antike und Christentum schon vor 800 Jahren zu einem Drang nach Osten geführt hat. Nur wenige Europa-Visionen waren von sozialen Utopie- und Friedensvorstellungen geprägt.





Lockdown 2021, Tut uns light.


Lockdown 2020, Tut uns light.





Lesung Freitag 18. September 2020 um 19 Uhr 
im Aquarium, narrativ e.V., Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin, Moderation: Susanne Koelbl

Josef Alkatout
Ohne Prozess
Die Entrechtung unserer Feinde im Kampf gegen den Terror
224 S., br., € 17,90
978-3-85371-443-0
Wie freiheitlich ist eine sich auf die Werte der Aufklärung berufende Gesellschaft noch, wenn sie ihren Gegnern ein faires Verfahren vorenthält? Und wer sind die Terroristen, deren bloßes Erscheinen die Grundfesten unseres Rechtsstaats zu Fall zu bringen droht?
Josef Alkatout nimmt den Leser mit auf eine Reise zu den Grundlagen des Konflikts zwischen den islamischen Rebellen und der westlichen Welt, zu einem entmenschlichten Selbstverständnis von der Moral des Tötens, aber auch zu engagierten Richtern und unerschütterlichen Demokratieverfechtern, die sich der Aushöhlung des Rechtsstaats mutig entgegenstellen.
Donnerstag, 25. Juni 2020, 20 Uhr BUCHHÄNDLERKELLER
Carmerstr. 1  -  parterre, nahe Steinplatz, 10623 Berlin-Charlottenburg
Neukölln - Literatur rockt!
Autor*innen und Verlage des Bezirks präsentieren sich in Lesung und Gespräch, Moderation: Stephan Wackwitz.
Mit den Verlagen: Dagyeli, KLAK, Avant, Jaja und Jörg Sundermeier liest aus seinem Buch Die Sonnenallee, be.bra
Bitte beachten Sie: Der Besuch ist nur nach Reservierung per E-Mail über
ticket@buchhaendlerkeller-berlin.de möglich.
Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung eine Bestätigungs-E-Mail.
Veranstaltungen stehen selbstverständlich unter dem Vorbehalt der anhaltenden Lockerung der Vorschriften für Versammlungen im Zuge der Corona-Pandemie. Wir bitten also um Verständnis für mögliche kurzfristige Absagen. Für den Ablauf der Veranstaltungen gelten die aktuellen Bestimmungen insbesondere zu höchstzulässiger Teilnehmerzahl, Maskenpflicht, Abstand und Hygiene.
Neukölln ist gerade vom englischsprachigen Guardian erneut zu einem der 10 coolsten Neighbourhoods in Europa gekürt worden. Alles spricht über den hippen Norden des Bezirks. Start Ups sprießen aus dem Boden, Kunsträume bieten an jeder Ecke improvisierte Ausstellungen und Performances an, junge experimentierfreudige Chefs aus der ganzen Welt revolutionieren die haute cuisine, aber was ist eigentlich mit Literatur aus Neukölln? Was schreiben Autor*innen aus Neukölln? Welche interessanten Verlage kommen aus dem Bezirk, und was publizieren sie? An diesem Abend haben Verlage aus Neukölln mit ihren Autor*innen ein Forum, um einige Antworten auf diese Fragen zu geben – durch kurze Verlagsvorstellungen und Lesungen. Es wird außerdem einen Büchertisch geben.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Bezirksamt Neukölln, Amt für Weiterbildung & Kultur

Im Mai hätte der Promedia Verlag im Wiener "Depot" das neu erschienene Buch "Deep Green Resistance" von Derrick Jensen, Lierre Keith und Aric McBay präsentieren wollen. Der staatlich verordnete Lockdown hat dies verhindert. Als Ersatz hat Promedia einen inhaltlichen Einstieg  mithilfe eines kurzen Videos gebracht. Es wurde von Boris Forkel, einem Vertreter der radikalen Umweltbewegung in Deutschland, aufgenommen.
Hier der Link zum Video: https://www.facebook.com/promediaverlag/videos/640793626472025

Derrick Jensen /Lierre Keith /Aric McBay
Deep Green Resistance
Strategien zur Rettung des Planeten
312 S., br., € 22,00
978-3-85371-468-3



*) Bei zu geringer Bandbreite Ihrer Internetverbindung 
können Sie über das Zahnradsymbol im Videofenster 
die Qualität heruntersetzen 
und dadurch eine ruckfreie Ton- und Bildwiedergabe erreichen.











Donnerstag, 12. März 2020 um 14 Uhr
Buchmesse Leipzig, "Die Bühne", Halle 5, Stand E 4040, Leipzig  FÄLLT AUS

Liam Ó Ruairc
Nordirland zwischen Krieg und Frieden
Der gescheiterte Aufbau nach der Niederlage der IRA
ISBN 978-3-85371-470-6, 184 Seiten, 19,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/nordirland-zwischen-krieg-und-frieden/
Es spricht: Dieter Reinisch

Donnerstag, 12. März 2020 um 16 Uhr
Buchmesse Leipzig, Forum Sachbuch, Halle 5, Stand F 401, Leipzig  FÄLLT AUS

Liam Ó Ruairc
Nordirland zwischen Krieg und Frieden
Der gescheiterte Aufbau nach der Niederlage der IRA
ISBN 978-3-85371-470-6, 184 Seiten, 19,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/nordirland-zwischen-krieg-und-frieden/
Es spricht: Dieter Reinisch


Freitag, 13. März 2020 um 14 Uhr
Buchmesse Leipzig, Forum Sachbuch, Halle 5, Stand F 401, Leipzig  FÄLLT AUS

David Goeßmann/Fabian Scheidler (Hg.)
Der Kampf um globale Gerechtigkeit
ISBN 978-3-85371-458-4, 240 Seiten, 19,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/der-kampf-um-globale-gerechtigkeit/
Diskussion mit Fabian Scheidler und Davir Goeßmann
Samstag, 14. März 2020 um 13 Uhr
Buchmesse Leipzig, Forum Sachbuch, Halle 5, Stand F 401, Leipzig  FÄLLT AUS

Manfred Paulus
Menschenhandel und Sexsklaverei
Organisierte Kriminalität im Rotlichtmilieu
ISBN 978-3-85371-467-6, 208 Seiten, 19,90 Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/menschenhandel-und-sexsklaverei/
Donnerstag, 27. Februar 2020 um 19 Uhr 30
Kirchengemeinde Schmargendorf, Hohenzollerndamm 130a, 14199 Berlin
Diskussion mit Fabian Scheidler zu dem Buch:
<=Bild anklicken 
David Goeßmann / Fabian Scheidler (Hg.)
Der Kampf um globale Gerechtigkeit
[Gespräche mit Noam Chomsky, Immanuel Wallerstein, Amy Goodman, Yanis Varoufakis u.a.]
240 Seiten, 19,90 Euro
978-3-85371-458-4, 
Angesichts von Klimakrise, Militarisierung und einer sich vertiefenden Spaltung zwischen Arm und Reich verlangen immer mehr Menschen einen Kurswechsel der Politik. Mit dem unabhängigen Internet-Sender Kontext TV haben die Journalisten David Goeßmann und Fabian Scheidler seit zehn Jahren den Kampf um globale Gerechtigkeit begleitet. Sie sprachen mit Wissenschaftlerinnen, Journalisten und Aktivistinnen über die Ursachen der heutigen Krisen und über Alternativen. Zu den Interviewgästen zählen Noam Chomsky, Vandana Shiva, Yanis Varoufakis, Ulrike Hermann, Stefan Rahmsdorf, Immanuel Wallerstein, Amy Goodman, Goerge Monbiot, Jeremy Scahill und Harald Schumann.
Dienstag, 25. Februar 2020  um 11 Uhr BUCHVORSTELLUNG 
Rothraum - acting room Berlin, Berliner Straße 29a, 13189 Berlin
<=Bild anklicken 
Mathias Kopetzki
Überleben im Darsteller-Dschungel
WEGWEISER FÜR FREISCHAFFENDE SCHAUSPIELERINNEN
368 S.,  Abb., br., € 24,90
978-3-7410-0353-0
Jahr für Jahr strömen sie aus den Schauspielschulen, die angehenden Stars und KünstlerInnen, und in der Regel wissen sie nicht genau, wo es hingehen soll. Theater? Film? Fernsehen? Synchron? Alles zusammen, oder nichts davon? Gibt es abseits von Drehen und Stadttheater noch andere lukrative Arbeitsfelder für mich? Wie bin ich versichert? Habe ich steuerliche Vorteile? Gibt es in Gastverträgen an freien Theatern so etwas wie Gehaltstarife? Was steht mir als Gage bei einem Fernseh-Dreh zu? Wie gehe ich meine Film-Karriere an? Wie sieht ein gutes Demoband, ein gutes Schauspieler-Porträt aus? Wie bewerbe ich mich um Fördergelder für mein eigenes Projekt, und gibt es Tricks, wie ich sie am besten erhalte? Wie mache ich generell auf mich aufmerksam? Und schlichtweg: Wie überlebe ich?
Dieses Buch bietet durch Gespräche mit nahezu 50 ExpertInnen einen Wegweiser für alle SchauspielerInnen, die sich auf «den freien Markt» werfen. Es beleuchtet die Palette diverser Arbeits- und Problemfelder, die die Schauspielertätigkeit von heute ausmacht. Es zeigt, wohin dieser wunderschöne, aber brutale Beruf in den kommenden Jahren geht und gehen kann, und ist ein Angebot für Menschen, denen Spielen das Leben bedeutet, sich mit diesen vielen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.
Jan Josef Liefers: "Kopetzki gefällt mir: Er denkt, fragt und schreibt mit offenem Visier - frisch und fast forward!"
Mathias Kopetzki führt Interviews mit Leuten, die Antworten haben u.a.:
Christian Knappe (auf Schauspieler spezialisierter Steuerberater) | Kilian Riedhoff (Film- und Fernsehregisseur) | Alina Gause (Künstlerberaterin in Sachen Management, etc.) | Tim Garde (Schauspielcoach und Erfinder der «Typisierung») | Maria Gundolf (Leiterin Rote Nasen Krankenhausclowns) | Florian Battermann (Leiter Komödien Braunschweig u. Hannover) | Angelica Zacek (Pro Quote Bühne) | Andre Erkau (Filmregisseur und ehemaliger Schauspieler) | Clemens Erbach (Caster und Gründer der Plattform Filmmakers) | Friederike Bellstedt (Schauspiel-Professorin an der Folkwang) | Sören Fenner (Gründer Theaterjobs.de) | Thomas Frenz (Gründer der Synchron-Agentur Office of Arts) | Susanne Plassmann (Vortrags-Coach und Comedian) | und vielen mehr.

Mathias Kopetzki hat im Laufe seiner über zwanzigjährigen Schauspielkarriere so ziemlich alle Bereiche seines Berufes tangiert - weil ihn seit jeher die Vielseitigkeit daran interessiert. Geboren 1973 in Osnabrück, absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst "Mozarteum" in Salzburg, und war anschließend knapp zehn Jahre in festen Ensembles tätig (am Schauspiel Köln, Berliner Ensemble, Schauspielhaus Graz, etc.), bevor er sich 2006 entschloss, seiner eigentlichen Berufung nachzugehen, und  freischaffend zu arbeiten. Seitdem arbeitet er schauspielerisch weiterhin in den unterschiedlichsten Genres am Theater (an kommunalen Bühnen, wie auch bei Freilichtspielen, an der Oper, im Tanztheater, in Musicals, in der Off-Szene, im Boulevard oder auf Tournee), dreht aber auch für Film und Fernsehen, synchronisiert unzählige Filme und Serien, spricht Dokumentationen, Videospiele, Hörspiele und -bücher, macht Werbung, entwickelt eigene Produktionen, Liederabende und Performances, doziert an Schauspielschulen, tourte als Sänger in einer Rockband, und arbeitet nicht zuletzt seit vielen Jahren erfolgreich als Schriftsteller. 2011 erschien sein autobiografisches Romandebüt Teheran im Bauch bei Random House. Es folgten Im Sarg nach Prag (Piper, 2012), Bombenstimmung (Lübbe, 2017) und 2018 die Politsatire Deutschland, ein Sommertrip - Wie die 68er mir mein Leben versifften. Mit allen Büchern ist er in zahllosen Lesungen und Vorträgen quer durch den deutschsprachigen Raum unterwegs. Kopetzki lebt in Berlin und könnte Veranstaltungen zu seinem neuen Buch machen. www.mathiaskopetzki.de
Dienstag, 25. Februar, 20.30 Uhr

B    U    C    H    H    Ä    N    D    L    E    R    K    E    L    L    E    R
Carmerstr. 1  -  parterre, nahe Steinplatz, 10623 Berlin-Charlottenburg
Fabian Scheidler und David Goeßmann (Hg.)
präsentieren in Lesung und Gespräch das im Verlag Promedia erschienene Buch
<=Bild anklicken 
Der Kampf um globale Gerechtigkeit
978-3-85371-458-4, 240 Seiten, 19,90 Euro
Die Herausgeber David Goeßmann und Fabian Scheidler diskutieren mit Michael Schneider 
über Perspektiven im Kampf für eine zukunftsfähige und gerechtere Welt
Angesichts von Klimakrise, Militarisierung und einer sich vertiefenden Spaltung zwischen Arm und Reich verlangen immer mehr Menschen einen Kurswechsel der Politik. Mit dem unabhängigen Internet-Sender Kontext TV haben die Journalisten David Goeßmann und Fabian Scheidler seit zehn Jahren den Kampf um globale Gerechtigkeit begleitet. Sie sprachen mit Wissenschaftlerinnen, Journalisten und Aktivistinnen über die Ursachen der heutigen Krisen und über Alternativen. Zu den Interviewgästen zählen Noam Chomsky, Vandana Shiva, Yanis Varoufakis, Ulrike Hermann, Stefan Rahmsdorf, Immanuel Wallerstein, Amy Goodman, Goerge Monbiot, Jeremy Scahill und Harald Schumann.
David Goeßmann ist Journalist und Autor der Bücher "Die Erfindung der bedrohten Republik. Wie Flüchtlinge und Demokratie entsorgt werden" und "Sarah Wagenknecht. Von links bis heute".
Fabian Scheidler ist Journalist und Autor der Bücher "Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation" und "Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen".
Die Lesung findet statt im Rahmen der Ausstellung von Fabian Scheidler: "Displaced Places – Foto-Synthesen", 
die noch bis zum 10.3.2020 März im Buchhändlerkeller zu besichtigen ist.

Mittwoch, 19. Februar 2020 um 19 Uhr
Roter Salon in der Volksbühne, Rosa Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

David Goeßmann /Fabian Scheidler (Hg.)
Der Kampf um globale Gerechtigkeit
[Gespräche mit Noam Chomsky, Immanuel Wallerstein, Amy Goodman, Yanis Varoufakis u.a.]
978-3-85371-458-4, 240 Seiten, 19,90 Euro
Es diskutieren: Fabian Scheidler, David Goeßmann, Ulrike Herrmann und Daniela Dahn


Freitag, 31. Januar 2020, 20.30 Uhr, 
Der Literarische Salon Britta Gansebohm in der Z-Bar, Bergstraße 2, 10115 Berlin-Mitte
Eintritt: EUR 8,00/ermäßigt 6,00 
Reservierung erwünscht unter: britta.gansebohm@salonkultur.de oder Mobil: 0175 - 52 70 777.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Vereins „Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.“
Buchpremiere

Gernot Wolfram
Kontinentpfade
Eine kurze Anleitung, Europa lieben zu lernen
162 Seiten, Klappenbroschur, € 6,00, 
978-3-95565-346-0
Die Geschichte Europas ist eine Geschichte von Macht, Ausgrenzung, Kolonialismus, Kriegen und Bürokratie. Es ist aber auch eine Geschichte der Sprachen, Bücher und Migrationsbewegungen, von epischen Erzählungen und Träumen, von Außenseitern und totgeschwiegenen Stimmen.
Gernot Wolfram macht sich in seinem Essay auf die Suche nach den verborgenen Wegen, kulturellen Netzen, geistigen Topographien und den jüdischen Wurzeln des Kontinents. Europa lieben zu lernen, heißt für ihn, den Kontinent als eine offene geistige Landschaft zu verstehen, ohne in politischen Grenzen und Begrenzungen zu denken. Der Essay kann als ein Reisebuch gelesen werden, in dem reale und geistige Pfade ineinanderfließen.

Der Promedia Verlag freut sich, die Lese- und Diskussionsreise von Winfried Wolf 
zu seinem neuen Buch ankündigen zu können: https://mediashop.at/buecher/mit-dem-elektroauto-in-die-sackgasse/

Winfried Wolf
MIT DEM ELEKTROAUTO IN DIE SACKGASSE
Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt
216 S., br., € 17,90
 978-3-85371-450-8
E-Mobilität heißt das neue Zauberwort. Tesla ist Kult. Winfried Wolf hingegen sieht im Elektroauto nur eine neue Variante zur Intensivierung einer individuellen Automobilität, die für das Klima, die Umwelt und die Städte zerstörerisch ist und jährlich weltweit einen Blutzoll von einer Million Straßenverkehrstoten fordert. Bislang war es den Autokonzernen und ihrer Lobby noch nach jeder tiefen Branchenkrise gelungen, mit einer inneren Scheinreform zu antworten und damit einen neuen weltweiten Auto-Boom auszulösen. Die neue Zauberformel „Elektromobilität“ wird laut Wolf aus drei Gründen in die nächste Sackgasse führen. Erstens, weil unter den gegebenen Bedingungen ein Elektro-Pkw im Lebenszyklus nur maximal 25 Prozent weniger CO2 emittiert als ein Benzin- oder Diesel-Pkw. Dabei wächst gleichzeitig mit dem Einsatz von Millionen neuer ElektroPkw die Zahl der Autos mit herkömmlichen Antrieben pro Jahr um 70 bis 100 Millionen. Die Gesamtsumme der CO2 -Belastung steigt damit von Jahr zu Jahr deutlich. Zweitens, weil Elektroautos meist Zweitwägen sind, die zur Intensivierung des städtischen Verkehrs führen und dabei drei bis vier Mal mehr Fläche beanspruchen als der öffentliche Verkehr. Drittens, weil die damit verbundene zusätzliche Menge an Elektrizität die dringend notwendige Verringerung von Kohlestrom verlangsamt und das Hochfahren der Atomstromerzeugung zur Folge haben wird. So verdreifacht China, das stark auf E-Mobilität setzt, aktuell die Zahl der Atomkraftwerke auf 100. Aus Sicht der Autolobby beabsichtigt und aus Sicht der Umweltfreunde fatal: Mit dem Kult um das Elektroauto wird die Tatsache ausgeblendet, dass es für Mobilität einfache und überzeugende Lösungen gibt. Winfried Wolf plädiert in seinem Buch eindringlich für dezentrale Strukturen, die „Wiederentdeckung der Nähe“, die Entwicklung der „Stadt der kurzen Wege“ und für eine umfassende Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs -des Zu-Fuß-Gehens und Radfahrens. Dazu braucht es den Ausbau öffentlichen Verkehrs mit umfassendem Nulltarif.

Die Präsentationen in 0stdeutschland:

*) Montag, 16. September 2019 um 19 Uhr
im Bundesumweltamt, Wörlitzer Pl. 1, 06844 Dessau-Roßlau

*) Freitag, 20. September 2019 um 19 Uhr
im Marx-Engels-Zentrum Berlin, Spielhagenstr. 13, Berlin-Charlottenburg

*) Mittwoch, 30. Oktober 2019 um 19 Uhr
im Nachbarschaftszentrum "Amtshaus Buchholz", Berliner Str. 24, 13127 Berlin


15.09.2019, 14:00–15:30
INTERNATIONALES LITERATURFESTIVAL BERLIN, 
JAMES SIMON GALERIE, EISERNE BRÜCKE, 10178 BERLIN
Buchvorstellung Stefan Weidner: 1001 Buch. Die Literaturen des Orients, Edition Converso

Stefan Weidner
1001 Buch – Die Literaturen des Orients
ca. 340 S., geb., ca. € 29,50
978-3-9819763-3-5
Dies Buch ist eine Literaturgeschichte der islamischen Welt, die ganz im Sinne unseres Dreizacks steht, also sehr weiblich-kraftvoll, voller Überraschungen: Entgegen den herrschenden Vorurteilen (und dem Frauenbild mancher Muslime heute) ist zunächst festzuhalten, daß Frauen in der arabischen Literatur stets präsenter als in der lateinisch-griechischen Antike und im europäischen Mittelalter waren. ( ... ) die Dichterinnen im arabischen Andalusien gaben sich ausgesprochen weltlich, standen in der Wortwahl ihren männlichen Kollegen nicht nach. Muhdja bint al-Tyyani aus dem 11. Jh. (sic!); „Dank für die frischen Pfirsiche, die du mir schenkst! ( ... ) / Sie sind so wohlgerundet wie der Mädchen Brüste, / doch lassen jeden Penis sie vor Neid erblassen!"
Stefan Weidner reiste bereits als Schüler nach Nordafrika und machte dort seine ersten Erfahrungen mit dem Islam. Später studierte er Islamwissenschaften, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn. Er arbeitet als Autor, Übersetzer, Literaturkritiker. Von 2001 bis 2016 war er Chefredakteur der Zeitschrift Fikrun wa Fann, die vom Goethe-Institut herausgegeben wird und zum Dialog zwischen westlicher und islamisch geprägter Kultur beitragen soll. Er hat zahlreiche Lyriker aus dem Arabischen übersetzt, darunter Adonis und Mahmud Darwisch.



24.06.2019 19:30 Katholische Propstei St. Trinitatis
Lesung & Konzert im Rahmen der "Jüdischen Woche" Leipzig
Martina Bitunjac: Lea Deutsch
Martina Bitunjac präsentiert ihre 2019 im Verlag Hentrich & Hentrich
erschienene Biographie über Lea Deutsch, eine hochtalentierte 
jüdisch-kroatische Schauspielerin der 1930er Jahre. Dabei handelt es
sich um die bewegende und tragische Lebensgeschichte eines jungen 
Mädchens, deren Leidenschaft und Leben durch die Machtübernahme 
der kroatischen Faschisten ein viel zu frühes Ende fand. Die Autorin 
wird dabei sowohl über die Theaterwelt der Protagonistin als auch 
über ihr Schauspielverbot und die Überlebensversuche der Familie 
Deutsch im „Unabhängigen Staat Kroatien“ sprechen.

Nonnenmühlgasse 2, 04107 Leipzig
Umrahmt wird die Buchvorstellung 
durch die Musik des Leipziger
Klezmer-Ensembles Rozhinkes, 
dessen Lieder die weitreichende und
vielgestaltige mittel- und osteuropäische 
Vergangenheit jüdischen Lebens 
ergründen und widerspiegeln:
Karolina Trybala (Gesang, Perkussion)
Samuel Seifert (Violine, Harmonika, Gesang)
Tilmann Löser (Piano)

Martina Bitunjac: Lea Deutsch
Ein Kind des Schauspiels, der Musik und des Tanzes
70 Seiten, Abb., Broschur,  € 8,90
978-3-95565-303-3

Lea Deutsch (geb. 1927) - das Zagreber „Wunder
kind“ der 1930er: Als hochtalentierte jüdisch-
kroatische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin
hielt sie eine ganze Kulturwelt in Atem. Von der 
Presse wurde sie als ein Phänomen, ein Genie, 
als eine unvergleichliche Kinderkünstlerin verehrt.
Gleichzeitig war sie ein Kind ihrer Zeit, in der noch
der Geist der „Goldenen Zwanziger“ spürbar war: 
selbstbewusst, energievoll, fordernd, klug. Diese
Eigenschaften verkörperte sie in ihren unzähligen 
Rollen, etwa „Louison“, „Pünktchen“ oder „Gita“. 
In den neun Jahren ihres Künstlerdaseins faszi-
nierte sie ihr Publikum, auch in zahlreichen 
„Hosenrollen“ als Lord, Bauernjunge und Prinz. 
Ihrer großen Leidenschaft wurde mit der Macht-
übernahme der kroatischen Faschisten ein Ende 
gesetzt. 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert 
und kehrte nie wieder zurück..

... Albert T. Lieberg
Der Systemwechsel
Utopie oder existenzielle Notwendigkeit?
120 S., br., € 17,00
978-3-96317-105-5
Revolution oder Evolution? Konsumwahn, Stress, Verdummung, Umweltzerstörung, Kriege, Ungerechtig- keit, Unterdrückung, Ausgrenzung und Vereinsamung - dies sind nur einige Aspekte unserer globalen Wirklichkeit. Um die Fehlentwicklungen und Missstände unserer Evolution auf Dauer überwinden zu können, brauchen wir einen tiefgreifenden, vielleicht sogar radikalen Systemwechsel. Das hier skizzierte Modell der Gesamtgesellschaftlichen Modernen stellt sich dieser Herausforderung. Lieberg erarbeitet eine konkrete alternative Gesellschaftsoption. Er geht damit über die bekannte Materialismus- und Kapitalismuskritik hinaus, verliert sich nicht in der Betrachtung isolierter Reformansätze, sondern wagt ohne Tabus die Formulierung eines ganzheitlichen politischen Ansatzes. 
27. Juni 2019, 19 Uhr: Albert T. Lieberg beim Niekollektiv in Berlin (Warthestraße 10). 
25. Juni 2019, 19 Uhr: Albert T. Lieberg zu Gast im "aquarium" (Skalitzer Straße 6) in Berlin. 
22. Juni 2019, 19 Uhr: Albert T. Lieberg im Japanischen Haus in Leipzig (Eisenbahnstraße 113B). 
"Albert T. Lieberg hat ein kluges, hochaktuelles Buch verfasst. Seine Analyse der neoliberalen Wahnidee und des Konsumterrors der Warengesellschaft ist bestechend. 
Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. 
Lieberg zeigt den Weg zur dringend notwendigen Entmonetarisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse.und 
zur Befreiung des Identitätsbewusstseins im Menschen." 
Jean Ziegler,...
Autor des Buches "Der schmale Grat der Hoffnung"...
und Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrates....

Am 16. Juni 2019, 15 Uhr
Eröffnung und Übergabe des 
digitalen Carlebach-Archivs
Ariowitsch-Haus, Leipzig
Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig
16.06.2019 - 31.12.2019 
Ausstellung: Ephraim Carlebach. 
Ariowitsch-Haus, Leipzig
Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig

Marco Helbig
Ephraim Carlebach
Neoorthodoxer Rabbiner 
in einer liberalen Stadt
112 S., br., € 14,90
978-3-95565-331-6
Ephraim Carlebach war der berühmteste 
Rabbiner Leipzigs und sein Lebenswerk strahlt 
bis heute über die Grenzen der Stadt hinaus. 
Durch seine neoorthodoxe Erziehung war es 
ihm auferlegt, neue Wege auszuloten und sie
zu gehen. So gründete er die erste jüdische 
Schule Sachsens, erreichte den unterrichtsfreien
Sabbat und setzte reformpädagogische Ideen an
der Schule um. Er war das Herz und die Seele 
der Schule. Sein ständiges Bemühen um 
Verständnis und Zusammenarbeit zeichnen 
ihn als Menschen aus. Dieses Buch stellt 
Ephraim Carlebach vor und bringt ihn zurück 
in den aktuellen Kontext. Sein Leben und Werk
stehen beispielhaft für eine Generation von 
Rabbinern, welche religiöse und weltliche 
Bildung vereinten. Als Vertreter der 
Neoorthodoxie zeigt seine Lebensgeschichte 
die überwindbaren und unüberwindbaren 
Grenzen auf. Verlag Hentrich&Hentrich
Das Zentrum jüdischer Kultur Ariowitsch-Haus
Leipzig bringt Ephraim Carlebachs Leben und 
Werk zurück ins stadtgeschichtliche Interesse.
Aktualität bekommt er durch Rap-Workshops 
mit über 300 Jugendlichen, die sein Leben 
studierten und ihren eigenen Song schrieben.
140 Jahre Ephraim Carlebach 
36 Jahre Wirken in Leipzig 
ist eben mehr als nur eine Biographie!
Einzigartig ist die Übergabe des digitalen Joseph
Carlebach Archivs durch das Joseph Carlebach
Institut (Bar-Ilan Universität, Israel) an das
Zentrum jüdischer Kultur Ariowitsch-Haus 
Leipzig. Fortan kann man Carlebachs Leben an
Originalen in seiner Wirkungsstadt aufarbeiten.

Zur Eröffnung sprechen:

Dr. Skadi Jennicke, 
Bürgermeisterin für Kultur, Stadt Leipzig 

Dr. Marco Helbig, 
Projektleiter und Kurator der Ausstellung

Dr. George Y. Kohler, 
Leiter des Joseph Carlebach Instituts
in Ramat Gan, Israel

Musik: 
Marco Helbig (Rap),
Zsolt Balla (Bass),
Hans Otto, 
Yochai Noah Sadeh

English edition: Helbig, 
Ephraim Carlebach
Neoorthodox Rabbi in a liberal town
ISBN 978-3-95565-335-4, € 14,90
Eine Veranstaltung 
im Rahmen der Jüdischen Woche Leipzig 
mit freundlicher Unterstützung 
der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

Buchpräsentation „Mare Manuscha“ am 23. Mai 2019Ein buntes Programm mit Gesprächen 
sowie musikalischen und künstlerischen Einlagen. Durch den Abend führt Cornelia Wilß (Kulturjournalistin).
um 18 Uhr in der Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin:

Mare Manuscha
Kunst & Kulturen der Sinti & Roma
Vorgestellt werden Nicoleta Bitu, Hamze Bytyci, Udo Engbring-Romang, Manolito Mario Franz, Lore Georg, Romeo Gitano, Ewald Hanstein, Dejan Jovanovic, Hristo Kyuchukov, Ilona Lagrene, Reinhold Lagrene, Valérie Leray, Roger Moreno, Nedjo Osman, Riccardo M Sahiti, Imrich Tomáš und Alfred Ullrich mit zahlreichen vierfarbigen Fotografien von Alexander Paul Englert
260 S., br., € 28,00
edition faust
978-3-945400-57-9
Die Herausgeber Romeo Franz und Cornelia Wilß als gemeinsam Interviewende treffen Künstlern und Künstlerinnen mit Romno-Hintergrund aus den Bereichen Bildende Kunst, Film, Theater, Musik und Literatur. Dabei geht es um das Verwurzeltsein in der eigenen Familiengeschichte, um individuelle und kollektive Strategien im Umgang mit der Mehrheitsgesellschaft, um Erfolge und Niederlagen, um Wirklichkeiten und Utopien in Kunst und Politik. Zugrunde liegt allen diesen Begegnungen die kritische Auseinandersetzung mit kultureller und sozialer Diskriminierung einer Minderheits- in einer Mehrheitsgesellschaft. Sie entlarven gewohnte Seh- und Deutungsmuster der Mehrheitsgesellschaft als Stereotype und Klischees. Fortgesetzter kultureller und sozialer Ausgrenzung und tief verankertem Rassismus gegen Roma und Sinti entgegenzuwirken ist ein Anliegen des Buches!
13. Mai 2019 um 19 Uhr- Italienisches Kulturinstitut Berlin
Hildebrandstr. 2 - 10785 Berlin
Enrico Deaglio präsentiert seinen preisgekrönten Essay "Eine wahrhaft schreckliche Geschichte zwischen Sizilien und Amerika" (Edition Converso, März 2019) im Gespräch, mit Lesung:
Enrico Deaglio
Eine wahrhaft schreckliche Geschichte 
zwischen Sizilien und Amerika
übersetzt von Klaudia Ruschkowski
232 S., geb., € 23,00
978-3-9819763-1-1 Edition Converso
Enrico Deaglio rekonstruiert mit erzählerischer Kraft und der journalistischen Bravour eines Truman Capote diesen Fall von Lynchjustiz, der sich 1899 einige hundert Kilometer nördlich von New Orleans zutrug und wie ein filmreifer Thriller beim Lesen Gänsehaut erzeugt. In einer heißen Nacht im Juli 1899 war das unbekannte Städtchen Tallulah – ein winziger Fleck auf der Landkarte der Neuen Welt Schauplatz einer kollektiven, grundlosen und grausamen Lynchjustiz. Der Auslöser? Eine Ziege, die sich am Gras des Nachbargartens gütlich hielt, machte den weißen Gartenbesitzer so wütend, dass er  das Tier erschoss. Daraufhin kam es zu einer größeren Schießerei. Unmittelbar fand sich eine weiße Menschenmenge zusammen und lynchte in einer Kollektivvergeltung fünf Menschen. Bei denen handelte es sich nicht um „Neger“, wie es in jenen Gegenden gang und gebe war („strange fruits“, Billy Hollyday), sondern um sizilianische Bauern, alle aus ein und derselben Familie, die aus der sizilianischen Stadt Cefalù ausgewandert waren. Vergeblich verlangte die italienische Regierung nach Erklärungen, erhielt jedoch eine finanzielle Wiedergutmachung. Damit war für die Amerikaner die Sache erledigt. „In Wahrheit“, so bemerkt Enrico Deaglio, „hatte die Geschichte wesentlich größere Ausmaße. Größer bedeutet hier sehr viel grauenvoller, infamer, mysteriöser, aber auch abenteuerlicher und beinahe wie im Märchen.“ Deaglio folgt den Fährten einer literarischen Wahrheit, erforscht die Orte des Geschehens, gräbt Bruchstücke von Erinnerungen und zu archäologischen Fundstücken gewordene Zeugnisse aus, umreißt die menschlichen Konturen einer allumfassenden Gewalt. Doch Hinweis um Hinweis, Spur um Spur, weitet sich diese Geschichte zwangsläufig und enthüllt so, in jenem kollektiven Verbrechen nur die Zuspitzung eines sehr viel breitgefächerten Szenarios. Hier war eine Wirtschaftsmacht am Werk, die eine neue „verfluchte Rasse“ brauchte und eine solche in den schlecht beleumundeten sizilianischen Arbeitern („Dagos“) fand, eine Rasse, die die Stelle der befreiten Sklaven auf den Pflanzungen und Feldern einnehmen sollte. Eine transozeanische Deportation, die zu Zeiten Garibaldis konzipiert und von rassistisch gesinnten Wissenschaftlern, Landbesitzern, Regierenden während des Risorgimento befeuert wurde, welche allesamt von ihrem neuen Volk erschreckt waren, ein geheimes Zeugnis der Geburt eines neuen Italiens. Deaglio begibt sich mit den Gegenständen aus einem vergessenen Koffer auf die lange Reise hin zum Galgen in Tallulah: Das beunruhigende Gemälde des Antonello di Messina: die Ähnlichkeit der Augen und der Haut des Portraitierten mit denen der armen Lynchopfer; die Anzeichen ihres Umherschweifens zwischen Aufständen und Pogromen; die Utopie der Erde, der mythischen Gründung des „neuen Palermo“ an den Ufern des Mississippi, eine Brillantbrosche, die verschwindet. Wer und was hat diese fünf Underdog aus Cefalù getötet? »….das Buch hat mich stinksauer gemacht, denn beim Lesen wuchs in mir nachträglich himmelschreiende Empörung über den italienischen Staat und seine verantwortungslose Vorgehensweise in dieser Angelegenheit, vor allem aber wegen der ethnorassistischen Einstellung gegenüber uns, den Sizilianern.« (Santo Piazzese, bei einem Treffen mit Enrico Deaglio, Mai 2018, Palermo, Literaturfestival Una marina di libri).


6. Mai 2019 um 20h in der Volksbühne Berlin, (am U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Pl.) 
(Veranstaltung auf Französisch in Konsekutivübersetzung von Isolde Schmitt)  Eintritt € 14,-
Forum für neues politisches Denken mit Hélène Cixous...
in der Reihe Passagen Gespräche empfängt Passagen-Verleger PeterEngelmann die französische Schriftstellerin, Theatermacherin, Philosophin und Literaturwissenschaftlerin. Hélène Cixous zählt zu den großen Vordenkerinnen des Feminismus und ist Erfinderin einer Écriture feminine. Seit ihrer Kindheit, die sie als Tochter jüdischer Eltern im kolonialisierten Algerien verbrachte, ist sie mit den Mechanismen sozialer und politischer Gewalt vertraut. An der Schnittstelle vielfältiger sprachlicher, kultureller und sexueller Identitäten unterwandert ihr Schreiben patriarchale Strukturen und überschreitet die Grenzen festgefügter Ordnungen in spielerischer und poetischer Weise. Mit ihrem bekannten Essay Das Lachen der Medusa, der im Passagen Verlag erstmals auf Deutsch erschienen ist, wurde sie zur wichtigen Impulsgeberin eines weiblichen Schreibens, das bis heute feministische Debatten und Gender-Diskurse bestimmt. Verleger Peter Engelmann spricht mit ihr über ihr politisches Engagement, den zeitgenössischen Feminismus und das emanzipative Potenzial des Schreibens. Im Passagen Verlag erschienen bereits über zehn Bücher von Hélène Cixous: Eine deutsche Autobiographie (2019), Meine Homère ist tot... (2019), Osnabrück Hauptbahnhof nach Jerusalem (2018), Osnabrück (2017), Aus Montaignes Koffer (2017), Das Lachen der Medusa (2013) u.a.
Dienstag, 16. April 2019 um 20 Uhr 30 in Berlin
Buchhändlerkeller, Carmenstr. 1, 10623 Berlin-Charlottenburg
Diskussion mit Ullrich Mies, Jochen Scholz und Uli Gellermann

Ullrich Mies (Hg.): Der Tiefe Staat schlägt zu
Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet
978-3-85371-449-2, 280 Seiten, 19,90 Euro 
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/der-tiefe-staat-schlaegt-zu/
Mittwoch, 3.4. ab 19.00 in der Akademie der Künste in Berlin-Tiergarten (S-Bellevue)

ANDRES VEIEL – STREITBARE ZEITBILDER
Andres Veiel gehört zu den bekanntesten Regisseuren und Stückeschreibern der Gegenwart. Seine Filme (u.a. Black Box BRD , Die Spielwütigen, Der Kick, Wer wenn nicht wir, Beuys) haben viel zur wachsenden Aufmerksamkeit für den Dokumentarfilm jenseits stereotyper Formate beigetragen. Anlässlich der Veröffentlichung des Buches "Andres Veiel - Streitbare Zeitbilder" von Claudia Lenssen diskutiert Andres Veiel mit Andreas Dresen, einem Regisseur, der wie Veiel die Realität für die beste Ideengeberin hält. Wir erwarten eine spannende Diskussion über Wahrheit und Wirklichkeit hinter den filmischen Bildern und freuen uns auf Ihren Besuch. Claudia Lenssen moderiert das Gespräch.

Lenssen, Claudia
Andres Veiel
Zeitanalysen im Film und Theater
320 Seiten, viele Abb., br., 28,00 €
978-3-89472-717-8
Das Buch erscheint am 3. April. Für mehr Info bitte auf die Abbildung klicken.
Donnerstag, 28. März 2019, 17:00 Uhr, Seelen bewegt Stiftung  Maecenata (Bibliothek), Rungestraße 17 (Hinterhof), 10179 Berlin
Lesung und Gespräch mit Christiane Wirtz
Eine Veranstaltung der Seelen-Bewegt-Stiftung

Christiane Wirtz
Neben der Spur
Wenn die Psychose die soziale Existenz vernichtet
Eine Frau erzählt
250 S., br., € 22,00
978-3-8012- 0518-8
mehr
Sonntag, 24. März 2019, 11:00 Uhr, Erfurter Frühlingslese, Haus am Breitstrom, Meister-Eckehart-Str. 6, 99084 Erfurt
Lesung und Gespräch mit Franz Müntefering

Franz Müntefering
Unterwegs
Älterwerden in dieser Zeit
224 S., br., € 22,00
978-3-8012-0543-0
mehr

Leipziger Buchmesse 2019: 10x Hentrich & Hentrich bei "Leipzig liest" 
Donnerstag, 21. März 2019

12.00 - 12.30 Uhr 
Verlegerinnengespräch mit Nora Pester, Moderation: Olaf Koppe, neues deutschland
Halle 5, G 408

12.00 - 12.30 Uhr 
Daniel Ristau "Bruchstücke. Die Novemberpogrome in Sachsen 1938",
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, 
Halle 2 Stand D103/D101

15.00 - 15.30 Uhr 
Anja Schindler „Die drei Leben des Meir Schwartz. Das Schicksal meines Vaters“
Moderation: Olaf Koppe, neues deutschland, 
Halle 5, G 408

15.30 - 16.00 Uhr 
Ingo Fessmann „Imre Kertész und die Liebe der Deutschen“,
LVZ-Autorenarena, Halle 5, D100

18.00 Uhr 
Anja Schindler „Die drei Leben des Meir Schwartz. Das Schicksal meines Vaters“
Gaststätte „Goldene Höhe“, Virchowstraße 90 A, 04157 Leipzig

18.30 Uhr
Julius H. Schoeps „Düstere Vorahnungen - Deutschlands Juden am Vorabend der Katastrophe (1933-1935)“
Einführung: Nora Pester, Moderation: Johanna Hohaus, 
Museum der bildenden Künste Leipzig, Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig.

21.00 - 22.00 Uhr 
Jüdische Lebenswelten, Julius H. Schoeps „Düstere Vorahnungen - Deutschlands Juden am Vorabend der Katastrophe (1933-1935)“, Moderation: Nora Pester, 
Ariowitsch Haus - Zentrum für Jüdische Kultur, Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig

Freitag, 22. März 2019

18.00 - 18.30 Uhr 
Leipziger Büchermenschen stellen sich vor, Jüdische Literatur aus Leipzig, vorgestellt von der Verlegerin Dr. Nora Pester,
„Rosen in einem verbotenen Garten“ und „Die drei Leben des Meir Schwartz“
Buchhandlung Hugendubel, Petersstraße 12-14, 04109 Leipzig

23.00 - 24.00 Uhr 
UV – die Lesung der unabhängigen Verlage, 
Dr. Nora Pester liest Anja Schindler „Die drei Leben des Meir Schwartz. Das Schicksal meines Vaters“
Moderation: Sabine Franke, 
Lindenfels Westflügel, Hähnelstraße 27, 04177 Leipzig

Samstag, 23. März 2019

15.00 Uhr
Jüdisches Leben in Deutschland - zwischen Aufbruch und Antisemitismus. 
Gespräch mit der Verlegerin Nora Pester, Moderation Marianne Küng-Vildebrand
BürgerInnenbüro Nordstern, Georg-Schumann-Straße 171, 04159 Leipzig. 


Veranstaltungen desPassagen Verlages, Wien auf der Leipziger Buchmesse 2019:

Donnerstag, 21. März, 13:30 Uhr
Übersetzerin Esther von der Osten liest aus 
Hélène Cixous und Cécile Wajsbrot „Eine deutsche Autobiographie"
Leseinsel junge Verlage | Halle 5 | Stand G200

Donnerstag, 21. März, 17:00 Uhr
Hellmut Flashar „Lust und Pflicht. Wege zum geglückten Leben“
Lesung des Autors
Forum Sachbuch | Halle 5 | Stand F401/G410

Freitag, 22. März, 11:30 Uhr
Gertrude Grossegger „zwirnen“
Lesung der Autorin
Österreich Kaffeehaus | Halle 4 | Stand D123/E210

Freitag, 22. März, 15:00 Uhr
Gertrude Grossegger „zwirnen“
Lesung der Autorin
Forum Literatur | Halle 4 | Stand F100



Besuchen Sie den Stand von Promedia bei der Leipziger Buchmesse 2019* , Halle 4/ Gang D - 206 
Donnerstag, 21. März bis Sonntag, 24. März 2019 in Leipzig 

*) Samstag, 23. März 2019 um 17 Uhr 30 Uhr in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Forum Sachbuch, Halle 5/ F 401
Ullrich Mies (Hg.)
Der Tiefe Staat schlägt zu
Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet
ISBN 978-3-85371-449-2, 280 Seiten, 19,90 Euro
Es spricht Ullrich Mies
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/der-tiefe-staat-schlaegt-zu

*) Sonntag, 24. März 2019 um 12 Uhr 30 Uhr in Leipzig
Leipziger Buchmesse, "Die Bühne", Halle 5/ E 402
Winfried Wolf
Mit dem Elektroauto in die Sackgasse
Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt
ISBN 978-3-85371-450-8, 240 Seiten, 19,90 Euro
Es diskutiert Winfried Wolf
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/mit-dem-elektroauto-in-die-sackgasse/

*) Sonntag, 24. März 2019 um 13 Uhr 30 Uhr in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Forum Sachbuch, Halle 3/ E 201
Winfried Wolf
Mit dem Elektroauto in die Sackgasse
Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt
ISBN 978-3-85371-450-8, 240 Seiten, 19,90 Euro
Es diskutiert Winfried Wolf
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/mit-dem-elektroauto-in-die-sackgasse/

*) Sonntag, 24. März 2019 um 13 Uhr 30 in Leipzig
Leipziger Buchmesse, Österreich Kaffehaus, Halle 4/ D 213
Alexandra Weiss/Erika Thurner
Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik
Dokumente zu einer Pionierin des österreichischen Feminismus
Es liest und diskutiert Alexandra Weiss
ISBN 978-3-85371-454-6, 240 Seiten, gebunden, bebildert, 25.- Euro
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/dokumente-zu-einer-pionierin-des-oesterreichischen-feminismus/


Verlag J.H.W. Dietz Nachf. auf der Leipziger Buchmesse 2019:

Freitag, 22. März 2019, Beginn: 19:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung, Burgstraße 25, Leipzig
Im Rahmen von "Leipzig liest":
Marvin Oppong im Gespräch mit Antonie Rietzschel, Süddeutsche Zeitung
Marvin Oppong
Ewig anders
schwarz, deutsch, Journalist
192 S., br., € 20,00
978-3-8012-0542-3
mehr
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Samstag, 23. März 2019
Franz Müntefering stellt sein neues Buch vor:
Franz Müntefering
Unterwegs
Älterwerden in dieser Zeit
224 S., br., € 22,00
978-3-8012-0543-0
mehr zum Buch

15:00-15:25 Uhr: Messegelände, ARD-Bühne, Halle 3

15:45-15:15 Uhr: Messegelände, Neues Deutschland-Podium, Halle 5

16:30-17:00 Uhr: Messegelände, Leipziger Volkszeitung Autorenarena, Halle 5

19:00 Uhr: Friedrich-Ebert-Stiftung, Burgstraße 25, Leipzig

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Samstag, 23. März 2019, 16:00 Uhr
Die Blaue Stunde. Thema "Integration"
Podiumsdiskussion mit Marvin Oppong, Ferda Ataman (Ich bin von hier. Hört auf zu fragen, S. Fischer), Sineb El Masrar (Muslim-Men. Wer sie sind, was sie wollen, Herder) und Dilek Güngör (Ich bin Özlem, Verbrecher Verlag)
Moderation: Christine Watty, Deutschlandfunk Kultur
Blaues Sofa, Zentrale Glashalle, Messegelände Leipzig
Marvin Oppong
Ewig anders
schwarz, deutsch, Journalist
192 S., br., € 20,00
978-3-8012-0542-3
mehr


Büchner-Verlag auf der Leipziger Buchmesse 2019:
23. März 2019, 13.30 Uhr:
Reicher Pöbel - Über die Monster des Kapitalismus
Diskussion zwischen Björn Vedder (Autor des gleichnamigen Buches und Kulturphilosoph) und Wolfgang Ullrich (Kunsthistoriker). Moderation: Büchner-Verlag
Veranstaltungsort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN, Halle 5, Stand H309
Mittwoch 20.03.19, 19:30 Haus am Waldsee e.V., Argentinische Allee 30, 14163 Berlin
Buchvorstellung mit Björn Vedder   -   Eintritt 7 Euro - Ermäßigt 5 Euro 

Björn Vedder
Reicher Pöbel
Über die Monster des Kapitalismus
160 S., br., € 18,00
978-3-96317-126-0
mehr

Montag, 11. März 2019, Beginn: 11:00 Uhr, Bundespressekonferenz,  Schiffbauerdamm 40/Ecke Reinhardstr. 55, 10117 Berlin
Anmeldung bitte an mareike.malzbender@dietz-verlag.de
Franz Müntefering, Bundesminister a.D. und Vorsitzender der  (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren- Organisationen) + Dr. Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, 
stellen das Buch vor:

Franz Müntefering
Unterwegs
Älterwerden in dieser Zeit
224 S., br., € 22,00
978-3-8012-0543-0
mehr

Samstag, 9. März 2019 um 15 Uhr 45 in Berlin: Tagungswerk, Lindenstr. 85, 10969 Berlin
Chaos.Das neue Zeitalter der Revolutionen
978-3-85371-426-3, 240 Seiten, bebildert, 17,90 Euro

In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen


Freitag, 8. März 2019, Beginn: 17:00 Uhr, Europäisches Integrationszentrum Rostock,  Mühlenstraße 9, 18055 Rostock
Autor Johannes Hillje im Gespräch mit Iris Hoffmann, MdEP für die SPD
Eine Diskussionen zur Europawahl (Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung)

Johannes Hillje
Plattform Europa
Warum wir schlecht über die EU reden und wie wir den Nationalismus mit einem neuen digitalen Netzwerk überwinden können
176 S., br., € 18,00
978-3-8012-0553-9
Informationen zum Buch
Mittwoch, 6. März 2019 ,  Beginn: 17:00 Uhr, Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus,  Lange Straße 49/51, 17489 Greifswald
Björn Hacker - Weniger Markt, mehr Politik, Diskussionen zur Europawahl, Moderation: Simon Vaut

Björn Hacker
Weniger Markt, mehr Politik
Europa rehabilitieren
200 S., br., € 18,00
978-3-8012-0534-8
mehr

Mittwoch, 27. Februar 2019 um 18 Uhr in Leipzig
Villa Davignon, Friedrich Ebert-Str. 77, 04105 Leipzig
Kritik am Wesen der Migration
Es diskutieren: Hannes Hofbauer und Andreas Wehr

Dienstag, 26. Februar 2019 um 19 Uhr in Berlin
Seminarraum Elßholzstr. 13, 10781 Berlin

Hannes Hofbauer
Kritik der Migration
Wer profitiert und wer verliert
272 S., br., € 19,90
978-3-85371-441-6
Ist Migration grundsätzlich zu bejahen? Oder ist sie nicht vielmehr ein wichtiger Bestandteil von Ausbeutungsstrukturen? Die Näherin in einer bengalischen Bekleidungsfabrik erfüllt jedenfalls vergleichbare Funktionen im weltweiten Konkurrenzkampf wie der aus Asien nach Europa gekommene Migrant. Beide sind gezwungen, ihre Arbeitskraft extrem billig auf den Markt zu werfen. Doch während sich die Öffentlichkeit darüber einig ist, Weltmarktfabriken in Billiglohnländern zu kritisieren, umgibt den Import billiger ArbeiterInnen in die Zentren der Weltwirtschaft ein Mythos von Mobilität, die als fortschrittlich gilt. Das sozial, regional und kulturell zerstörerische Potenzial der Migration in den Herkunfts- und Zielländern gerät damit aus dem Blickfeld. Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebensgrundlagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden. Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen. Mit der Massenmigration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungsmarkt erreichen neue Dimensionen. Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sündenböcken macht. Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungsbewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig. 
Donnerstag, 7. Feb. 2019 um 20:30 Uhr, Eintritt: 5,- €

Prinz Eisenherz, Motzstr. 23, 10777 Berlin
Julian Mars liest aus seinem neuen Roman: "Lass uns von hier verschwinden"

Julian Mars
LASS UNS VON HIER VERSCHWINDEN
Roman /Albino
256 S., br., € 18,00
978-3-86300-259-6
Julian Mars hat schon mit seinem Debut »Jetzt sind wir jung« viel Furore gemacht. Sein zweiter Roman, »Lass uns von hier verschwinden«, bestätigt, was sich bereits angedeutet hat: Mars ist ein souveräner Erzähler, der mit Neugier, Witz und Einfühlvermögen vom schwulen Leben hier und heute erzählt.

Friedensnobelpreis 2018 für Denis Mukwege
Denis Mukwege, Gründer und Leiter des Panzi-Krankenhauses in Bukavu, ist weltweit zu einer Stimme der traumatisierten Frauen im Kongo geworden. Seit Jahren prangert der Arzt öffentlich die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft an: Tausende von Frauen und Kindern wurden in den Kongo-Kriegen die Opfer brutaler Vergewaltigungen, und ihre Peiniger werden nicht zur Rechenschaft gezogen. Im Oktober 2012 entkam Denis Mukwege nur knapp einem Attentat; er ging ins Ausland und kehrte Anfang 2013 nach Bukavu zurück, um seine Arbeit fortzusetzen.
Das Buch über Preisträger Mukwege:

Birger Thureson
Die Hoffnung kehrt zurück
Der Arzt Denis Mukwege und sein Kampf gegen sexuelle Gewalt im Kongo
Herausgegeben von Deutschen Institut für Ärztliche Mission e. V.
160 S., br., € 14,90
978-3-95558-001-8
Der kongolesische Gynäkologe Denis Mukwege kämpft für die Wiederherstellung der Würde der vergewaltigten Frauen im Kongo. Ihre authentischen Berichte sind schmerzliche Zeugnisse brutaler Gewalt, sprechen aber auch von Lebenswillen und Lebensmut. Tausende Frauen sind systematischer sexueller Gewalt ausgesetzt, die ein Teil des Krieges im Ost-Kongo ist. Viele werden von ihren Familien verstoßen, weil sie als von den Feinden verunreinigt betrachtet werden. Um diesen traumatisierten Frauen medizinisch und psychisch zu helfen, hat der Gynäkologe Denis Mukwege in Bukavu das Panzi-Krankenhaus gegründet. In dem angeschlossenen Frauenzentrum Dorkas finden viele Frauen einen Ort der Heilung. Der schwedische Journalist Birger Thureson hat Denis Mukwege, Leiter des Panzi-Krankenhaus in Bukavu, und seine Patientinnen getroffen und ihre Geschichten aufgezeichnet. Informationen zu den Hintergründen des Bürgerkrieges im Ost-Kongo ergänzen das Buch. 
Montag, 5. November 2018 um 19 Uhr 30 in Neustrelitz

Kachelofenfabrik, Sandberg 3a, 17235 Neustrelitz
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Donnerstag, 8. November 2018 um 19 Uhr in Rostock
Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
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Freitag, 9. November 2018 um 20 Uhr in Greifswald
Koeppenhaus, Bahnhofstr. 4/5, 17489 Greifswald
Chaos. Das neue Zeitalter de Revolutionen,
978-3-85371-426-3, 240 Seiten, bebildert, 17,90 Euro

In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen


Kritik der Migration:
Samstag, 10. November 2018 von 11 Uhr bis 16 Uhr in Berlin
Seminar mit Hannes Hofbauer, Andreas Wehr, Michael Esch und Hans Thie
Marx-Engels-Zentrum Berlin, Spielhagenstr. 13, 10585 Berlin-Charlottenburg
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Mittwoch, 21. November 2018 um 15 Uhr in Dresden, 
Säulensaal der Alten Mensa, Mommsenstraße 13, 01069 Dresden
Präsentationen des neu erschienenen Buches:

Hannes Hofbauer
Kritik der Migration
Wer profitiert und wer verliert
272 S., br., € 19,90
978-3-85371-441-6
Ist Migration grundsätzlich zu bejahen? Oder ist sie nicht vielmehr ein wichtiger Bestandteil von Ausbeutungsstrukturen? Die Näherin in einer bengalischen Bekleidungsfabrik erfüllt jedenfalls vergleichbare Funktionen im weltweiten Konkurrenzkampf wie der aus Asien nach Europa gekommene Migrant. Beide sind gezwungen, ihre Arbeitskraft extrem billig auf den Markt zu werfen. Doch während sich die Öffentlichkeit darüber einig ist, Weltmarktfabriken in Billiglohnländern zu kritisieren, umgibt den Import billiger ArbeiterInnen in die Zentren der Weltwirtschaft ein Mythos von Mobilität, die als fortschrittlich gilt. Das sozial, regional und kulturell zerstörerische Potenzial der Migration in den Herkunfts- und Zielländern gerät damit aus dem Blickfeld. Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebensgrundlagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden. Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen. Mit der Massenmigration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungsmarkt erreichen neue Dimensionen. Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sündenböcken macht. Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungsbewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig.

Mittwoch, 17. Oktober 2018 um 19 Uhr 30 in Magdeburg, Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg
Lesung und Diskussion mit dem Autor:
Chaos. Das neue Zeitalter de Revolutionen
978-3-85371-426-3, 240 Seiten, bebildert, 17,90 Euro

In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen


Donnerstag, 11. Oktober 2018 um 18 Uhr 30 in Wittenberg, Evangelische Akademie, Schloßplatz 1d, 06886 Wittenberg
Lesung und Diskussion mit dem Autor:
Chaos. Das neue Zeitalter de Revolutionen
978-3-85371-426-3, 240 Seiten, bebildert, 17,90 Euro

In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen



Ausstellungseröffnung 22. September 2018, 11 Uhr
Anmeldung erbeten unter veranstaltungen@steglitz-museum.de
Ausstellung: „A classicist known throughout the world“
23.09.2018 - 30.06.2019 Steglitz Museum, Berlin, Eintritt frei
„A classicist known throughout the world“
Dem Altertumswissenschaftler Eduard Norden (1868-1941) zum 150. Geburtstag
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15-18 Uhr | Sonntag 15-18 Uhr
Steglitz Museum, Drakestraße 64A, 12205 Berlin, Bus M11 Haltestelle Holbeinstraße
Tel.: 030 83 32 109, E-Mail: info@heimatverein-steglitz.de, www.steglitz-museum.de

Schlunke, Olaf
Eduard Norden
Altertumswissenschaftler von Weltruf und „halbsemitischer Friese“
76 Seiten, Abb., Broschur,  € 8,90 
978-3-95565-175-6
Als „halbsemitischen Friesen“ führte 1887 der Bonner Philologe Hermann Usener den Studenten Eduard Norden (1868-1941) bei seinem Berliner Kollegen Diels ein. Norden, Enkel eines Rabbiners und Sohn eines angesehenen Arztes und aktiven Mitglieds der Synagogengemeinde im ostfriesischen Emden, hatte kurz zuvor die Konversion vollzogen. Seine steile akademische Laufbahn als Altertumswissenschaftler und Verfasser maßstabsetzender Werke sollte ihn auf einen der begehrten Lehrstühle der Berliner Universität und bis zum Rektorat führen. Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Rassengesetzgebung musste Norden erleben, wie er zum Bürger zweiter Klasse deklariert und schrittweise aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft Deutschlands ausgeschlossen wurde. Am Ende stand der Gang ins Schweizer Exil.
21.09.2018 11:00 Universität Greifswald - Enthüllung der Gedenktafel
Festakt des Historischen Instituts anläßlich des 150. Geburtstags von Eduard Norden
Festvortrag Olaf Schlunke (Berlin): Der Latinist Eduard Norden in Greifswald
Universität Greifswald, Domstraße 9a, Hörsaal 2.05

Schlunke, Olaf
Eduard Norden
Altertumswissenschaftler von Weltruf und „halbsemitischer Friese“
76 Seiten, Abb., Broschur,  € 8,90 
978-3-95565-175-6
Als „halbsemitischen Friesen“ führte 1887 der Bonner Philologe Hermann Usener den Studenten Eduard Norden (1868-1941) bei seinem Berliner Kollegen Diels ein. Norden, Enkel eines Rabbiners und Sohn eines angesehenen Arztes und aktiven Mitglieds der Synagogengemeinde im ostfriesischen Emden, hatte kurz zuvor die Konversion vollzogen. Seine steile akademische Laufbahn als Altertumswissenschaftler und Verfasser maßstabsetzender Werke sollte ihn auf einen der begehrten Lehrstühle der Berliner Universität und bis zum Rektorat führen. Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Rassengesetzgebung musste Norden erleben, wie er zum Bürger zweiter Klasse deklariert und schrittweise aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft Deutschlands ausgeschlossen wurde. Am Ende stand der Gang ins Schweizer Exil.

Dienstag, 19. Juni 2018 um 20 Uhr 30 im Buchhändlerkeller, Carmenstr. 1, 10623 Berlin - Buchvorstellung: 

Chaos. Das neue Zeitalter de Revolutionen, 978-3-85371-426-3.240 S., 17,90 € 

In seinem neuen Buch zeigt der Autor und frühere Grips -Dramaturg Fabian Scheidler, wie Klimachaos, »globale Apartheid« und die zunehmende Spaltung zwischen Arm und Reich die Menschheit an eine Wegscheide führen


Mi 06.06.2018: Buchpremiere NOVOFLOT:

NOVOFLOT
Die 15. Spielzeit
Herausgegeben von Malte Ubenauf und Dörte Wolter
200 ., zahlr. Abb., br., € 25,00
978-3-95749-142-8
Seit 2002 untersucht die Berliner Opernkompanie NOVOFLOT verdeckte und kaum beachtete Dimensionen der Gattung Oper und zeigt die oft mehrteiligen Ergebnisse ihrer Forschungen auf Volksbühnen, Trabrennbahnen, Brachflächen, in Radialsystemen, mobilen Opernhausarchitekturen sowie halbversunkenen Kirchen im öffentlichen Raum. Die Vielfalt des bisher mehr als zwanzig Inszenierungen umfassenden Musiktheaterschaffens der 2014 mit dem george tabori preis ausgezeichneten Opernkompanie um Sven Holm (Regie), Vicente Larraiaga (Musikalische Leitung). Dörte Wolter (Produktionsleitung) sowie Sebastian Bark /Malte Ubenauf (Dramaturgie) zeigt nun ein reich bebilderter Band zum 15. Jubiläum des frei produzierenden Ensembles.
Einar & Bert Theaterbuchhandlung, Winsstraße 72, 10405 Berlin
Beginn 19.00 Uhr, Eintritt frei, Reservierung unter info@einar-und-bert.de
Samstag, 26. Mai, 14.30 Uhr, Lesung mit Eva Lezzi aus "Die Jagd nach dem Kidduschbecher" auf dem Festival 70 Jahre Israel, Station Berlin /U-Bahnhof Gleisdreieck, Eintritt frei ab 12 Uhr

Eva Lezzi
Die Jagd nach dem Kidduschbecher
jüdisch-muslimische Jugendroman
Link zu weiteren Informationen zum Buch: http://www.tell-online.de/abx-kinderbuch.html#-163-lezzi-kidduschbecher-
... Albert Tullio Lieberg
Der Systemwechsel
Utopie oder existenzielle Notwendigkeit?
120 S., br., € 17,00
978-3-96317-105-5
Revolution oder Evolution? Konsumwahn, Stress, Verdummung, Umweltzerstörung, Kriege, Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Ausgrenzung und Vereinsamung - dies sind nur einige Aspekte unserer globalen Wirklichkeit. Um die Fehlentwicklungen und Missstände unserer Evolution auf Dauer überwinden zu können, brauchen wir einen tiefgreifenden, vielleicht sogar radikalen Systemwechsel. Das hier skizzierte Modell der Gesamtgesellschaftlichen Modernen stellt sich dieser Herausforderung. Lieberg erarbeitet eine konkrete alternative Gesellschaftsoption. Er geht damit über die bekannte Materialismus- und Kapitalismuskritik hinaus, verliert sich nicht in der Betrachtung isolierter Reformansätze, sondern wagt ohne Tabus die Formulierung eines ganz- heitlichen politischen Ansatzes. Weite Teile der Weltbevölkerung sehnen sich nach Vorschlägen für fundamentale Veränderungen in unserer Gesellschaft - dieses Buch möchte nicht nur einen konkreten Beitrag dazu leisten, sondern damit auch eine konstruktive Debatte einleiten. 
Lesung am 31 Mai: Cafe Il Barettino, 0176-21017951, Reuterstrasse 59, 12047 Berlin
"Albert T. Lieberg hat ein kluges, hochaktuelles Buch verfasst. Seine Analyse der neoliberalen Wahnidee und des Konsumterrors der Warengesellschaft ist bestechend. 
Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie.
Lieberg zeigt den Weg zur dringend notwendigen Entmonetarisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse.und zur Befreiung des Identitätsbewusstseins im Menschen." 
Jean Ziegler,...
Autor des Buches "Der schmale Grat der Hoffnung"...
und Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrates....

... Albert Tullio Lieberg
Der Systemwechsel
Utopie oder existenzielle Notwendigkeit?
120 S., br., € 17,00
978-3-96317-105-5
Revolution oder Evolution? Konsumwahn, Stress, Verdummung, Umweltzerstörung, Kriege, Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Ausgrenzung und Vereinsamung - dies sind nur einige Aspekte unserer globalen Wirklichkeit. Um die Fehlentwicklungen und Missstände unserer Evolution auf Dauer überwinden zu können, brauchen wir einen tiefgreifenden, vielleicht sogar radikalen Systemwechsel. Das hier skizzierte Modell der Gesamtgesellschaftlichen Modernen stellt sich dieser Herausforderung. Lieberg erarbeitet eine konkrete alternative Gesellschaftsoption. Er geht damit über die bekannte Materialismus- und Kapitalismuskritik hinaus, verliert sich nicht in der Betrachtung isolierter Reformansätze, sondern wagt ohne Tabus die Formulierung eines ganz- heitlichen politischen Ansatzes. Weite Teile der Weltbevölkerung sehnen sich nach Vorschlägen für fundamentale Veränderungen in unserer Gesellschaft - dieses Buch möchte nicht nur einen konkreten Beitrag dazu leisten, sondern damit auch eine konstruktive Debatte einleiten. 
Lesung am 26 Mai: Buchhandlung Mondlicht, Oranienstrasse 14, 10999 Berlin
"Albert T. Lieberg hat ein kluges, hochaktuelles Buch verfasst. Seine Analyse der neoliberalen Wahnidee und des Konsumterrors der Warengesellschaft ist bestechend. 
Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. 
Lieberg zeigt den Weg zur dringend notwendigen Entmonetarisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse.und zur Befreiung des Identitätsbewusstseins im Menschen."